Die Stadt im digi­ta­len Wan­del: War­um wir radi­kal umden­ken müssen

Die Stadt im digi­ta­len Wan­del: War­um wir radi­kal umden­ken müssen

Vor gut zwei Jah­ren hat­te ich geschrie­ben, dass nicht Coro­na die Innen­städ­te ver­än­dert. Son­dern unser Ver­hal­ten in digi­ta­len Zei­ten. Also wir alle selbst. Jetzt habe ich den Bei­trag noch­mals ange­packt. Da ich ihn heu­te für wich­ti­ger emp­fin­de als zu Coro­na-Zei­ten. Weil er auf­zeigt, wie schnell sich im digi­ta­len Wan­del etwas ver­än­dert. Ein Gedan­ken­spiel über die Fol­gen ver­schla­fe­ner Digi­ta­li­sie­rung. Oder: Hal­lo digi­ta­ler Wandel.

»Büros ste­hen leer. Woh­nun­gen wer­den gebraucht. Die Umwid­mung von Gewer­be­flä­chen könn­te die Woh­nungs­knapp­heit in Deutsch­land lin­dern. Exper­ten haben aus­ge­rech­net, dass so 45.000 Woh­nun­gen ent­ste­hen könn­ten. Doch oft schei­tern die Ideen an feh­len­den Geneh­mi­gun­gen und rigi­den Bauvorschriften.« 

So schreibt Gabor Stein­gart in mei­nem der­zei­ti­gen Lieb­lings-News­let­ter, dem Mor­ning Briefing.

Über Leer­stand und Ver­ödung von Innen­städ­ten wur­de bereits vor 2 Jah­ren dis­ku­tiert. Damals wur­de dem Virus die Schuld gege­ben: „Unse­re Innen­städ­te ster­ben wegen Coro­na aus“. Ähn­lich for­mu­liert es daher heu­te das AI-Tool Mer­lin: »Die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie auf die Innen­städ­te sind signi­fi­kant und wer­den in den kom­men­den Jah­ren eine neue Rea­li­tät schaf­fen

Kein Wan­del nach Corona

Die Schuld­zu­wei­sung an den Virus war schon damals Quatsch. In mei­ner Visi­on für das Jahr 2030 schrieb ich dazu: »Das kön­nen nur Men­schen behaup­ten, die die letz­ten 20 Jah­re mit blick­dich­ten Scheu­klap­pen her­um­ge­lau­fen sind.« Die Pan­de­mie war ein Ver­stär­ker. Mit Sicher­heit. Mehr aber nicht.

 Dafür reicht ein Blick in das Heu­te. Ist jetzt alles „back to nor­mal“, seit­dem die Coro­na-Zei­ten – offi­zi­ell – been­det sind? Wer durch die Innen­städ­te läuft, hat die Ant­wort vor Augen: Die Zahl der Plei­ten ist gestie­gen, die Zahl der über­füll­ten Stra­ßen und Plät­ze zurück­ge­gan­gen, die Zahl der „Schlussverkauf“-Schilder gewach­sen, und die Kla­gen der Geschäfts­leu­te über gerin­ge­re Umsät­ze sind dage­gen deut­lich zu ver­neh­men. Denn Ein­kaufs­stra­ßen ver­lie­ren immer mehr Men­schen, Fla­neu­re, Käu­fe­rin­nen, Interessierte.

Digi­ta­ler Wan­del erst am Anfang

Vor zwei Jah­ren beschrieb ich fol­gen­des Sze­na­rio:

»Wir schrei­ben das Jahr 2030. Die Innen­städ­te haben sich im Ver­lauf der ver­gan­ge­nen zehn Jah­re stark ver­än­dert. Ob die Zeil in Frank­furt am Main, die Schil­der­gas­se in Köln, die König­stra­ße in Stutt­gart oder die Kau­fin­ger­stra­ße in Mün­chen: Über­all haben die einst das Stadt­bild so domi­nie­ren­den Waren­häu­ser, Mode­bou­ti­quen, Schuh­ket­ten, Buch- und Schmuck­lä­den ihr tra­di­tio­nel­les Zuhau­se ver­las­sen. Die neu­en Mie­ter sind Mar­ken-Flag­s­to­res, Co-Working-Spaces, Kaf­fee­ket­ten und Ver­sand-Shops von Ama­zon & Co.«

Domi­nik Ruisinger

Dazu fin­det der Ver­kauf längst nur noch online statt – per App, Pro­dukt-Scan direkt live aus dem Show­room und natür­lich über die Social-Media-Kanä­le wie Insta­gram Shop­ping. Die­ser Visi­on nähern wir uns gera­de in lau­ten Schrit­ten. Schon heu­te erwar­ten die Kom­mu­nen mehr Leer­stand und Geschäfts­auf­ga­ben, wie Stu­di­en, wie die »Deutsch­land­stu­die Innen­stadt 2022« auf­zei­gen. Weil die Men­schen den Innen­städ­ten und Ein­kaufs­stra­ßen fern­blei­ben: »Noch im Herbst 2021 gaben nicht ein­mal 25 Pro­zent der Befrag­ten an, „sel­ten“ bis „gar nicht“ in die Innen­städ­te zu gehen. In die­sem Som­mer (2022) ist es bereits ein Drit­tel, also über 30 Pro­zent«, heißt es dazu im Busi­ness Insi­der.  

Ama­zon und das Henne-Ei-Prinzip

Die­ser Ver­lust an Men­schen und deren sin­ken­de Kauf­lau­ne nährt Sor­gen vor der Ver­ödung der Innen­städ­te. Liegt die­ser Ver­lust an Urba­ni­tät noch an Coro­na? Nein. Was der Pio­neer-Chef Stein­gart skiz­zier­te, ist ein Phä­no­men, das einen ganz ande­ren Hin­ter­grund hat: digi­ta­ler Wan­del und unser ver­än­der­tes Medi­en- und Kon­sum­ver­hal­ten. Es sind wir Men­schen, die es ein­fach nicht anders woll­ten und wollen.

Wenn ich davon lese, dass »Ama­zon & Co. und Coro­na vie­le loka­le Ein­zel­händ­ler zur Geschäfts­auf­ga­be zwin­gen«, dann hat der Autor das Hen­ne-Ei-Prin­zip nicht ver­stan­den. Ama­zon & Co. haben sich nicht durch­ge­setzt, weil die Mar­ke von Anfang an so stark war. Ama­zon & Co. haben Macht, weil wir es so woll­ten, weil wir es ihnen gege­ben haben, weil wir die Bequem­lich­keit genie­ßen, weil wir den Ser­vice schät­zen, weil uns das Gan­ze viel Zeit erspart, die wir anders ver­brin­gen wol­len. Und weil immer mehr Men­schen jeder Gene­ra­ti­on ins Netz abge­wan­dert sind.

Und nein, ich will nicht die Gro­ßen ver­tei­di­gen. Nur zeigt sich hier wie­der das The­ma Digi­ta­li­sie­rung. Ver­ein­facht lässt sich sagen, dass unse­re Innen­städ­te die Digi­ta­li­sie­rung und unse­re Ver­hal­tens­ver­än­de­rung in digi­ta­len Zei­ten ver­schla­fen haben. Wäh­rend der Staat mit För­der­gel­dern und Finanz­hil­fen auf die bescheu­er­te Idee kommt, Waren­haus­kon­zep­te zu unter­stüt­zen, die schon seit Jah­ren aus­ge­lau­fen sind, feh­len viel­fach die ein­fach umsetz­ba­ren Ideen, die eine Ver­net­zung von vor Ort und digi­tal verbinden.

Panik statt Ideen

Wo sind die Geschäf­te, in denen man sofort sei­ne Pro­duk­te scan­nen, digi­tal bezah­len und sich nach Hau­se schi­cken las­sen kann? Wür­de das nicht auch viel Ver­kaufs­flä­che erspa­ren? Statt­des­sen bli­cken alle mit Schre­ckens-gewei­de­ten Augen auf neue Ama­zon-Ver­teil­zen­tren oder auf Ama­zon Go, auf Super­märk­te ohne Kas­sen, wo man das nimmt, was man braucht, hin­aus­geht und per Ama­zon-Kon­to bezahlt. Ist das so schwer umsetz­bar? Nicht wirk­lich. Gibt es sol­che Bei­spie­le schon? Ja, sicher. Sind das vie­le? Nein, viel zu wenige!

Natür­lich freue ich mich über Initia­ti­ven wie der För­der­topf »Digi­ta­ler und Ein­zel­han­del zusam­men­den­ken« in NRW, der digi­ta­len und sta­tio­nä­ren Han­del zusam­men­führt. Aber war­um erst jetzt? Sol­che Kon­zep­te dau­ern und brau­chen Zeit, heißt es immer wie­der. Nein, sor­ry, die Zeit ist nicht mehr da, digi­ta­ler Wan­del über­all aber schon. Und nur als klei­ne Erin­ne­rung: Die­ses Inter­net ist heu­te schon 70 Jah­re alt.

Radi­ka­les Umden­ken nötig

Heu­te ist das Ster­ben der Innen­städ­te in vol­lem Gan­ge. Vor allem des­we­gen, weil die Innen­städ­te sich nicht neu erfin­den. Jede Kri­se bie­tet bekannt­lich auch Chan­cen. Nur: Wann fin­den wir end­lich den Mut, dazu, viel radi­ka­ler zu den­ken? Hal­lo digi­ta­ler Wandel?

 »Über­all ster­ben Läden, die Innen­städ­te ver­fal­len. Coro­na gibt vie­len Orten nun den Rest. Es sei denn, Poli­tik und Ein­woh­ner den­ken radi­kal um und erfin­den ihre City völ­lig neu«, hieß es vor zwei Jah­ren im Stern.

Der Stern

Rich­tig. Neu den­ken, hie­ße bei­spiels­wei­se, das bis­he­ri­ge Modell einer Tren­nung von Woh­nen und Arbei­ten zu beer­di­gen, nicht-kom­mer­zi­el­le Nut­zung för­dern, Büro- und Laden­flä­chen in Woh­nun­gen zu ver­wan­deln, um Woh­nen und Arbei­ten zum Lebens­raum zu kom­bi­nie­ren. Nähe­re Arbeits­plät­ze, kür­ze­re Wege, sozia­le Viel­falt, nähe­res Mit­ein­an­der hie­ßen die Fol­gen die­ses Mix‘. Macht nicht genau dies Kieze in Groß­städ­ten so lebenswert?

Woh­nen + Arbei­ten = Erlebnisraum

»Es muss das Ziel sein, die Städ­te wie­der stär­ker zu bele­ben«, schreibt der Unter­neh­mer Micha­el Otto im Han­dels­blatt-News­let­ter. »Büros, die wegen des Trends zum Home­of­fice nicht mehr gebraucht wer­den, kann man bei­spiels­wei­se zu Woh­nun­gen umfunktionieren.«

Micha­el Otto

Doch war­um schei­tern (sie­he oben) die Umwid­mung von Gewer­be­flä­chen an feh­len­den Geneh­mi­gun­gen und rigi­den Bau­vor­schrif­ten? Auch als frü­he­rer Stu­dent der Archi­tek­tur fra­ge ich mich: Wo sind die vie­len Vor­bil­der in den Städ­ten, den Län­dern und ins­be­son­de­re bei Bau­un­ter­neh­men, die die Fol­gen der Digi­ta­li­sie­rung erken­nen und radi­ka­le Ideen umset­zen? Als Vor­bild für vie­le ande­re? Denn lee­re Büro­flä­chen brin­gen auch kei­ne Ren­di­te. Wo ist die­ser Mut zum radi­ka­len Neuanfang?

Ohne Was­ser stirbt jeder Keim der Hoffnung

In mei­ner posi­tiv gestimm­ten Visi­on für Jahr 2030 pro­gnos­ti­zier­te ich die­se Durchmischung: 

»In eini­gen Läden, die einst die WMF‑, Swatch‑, H&M- und Dou­glas-Filia­len beher­berg­ten, haben nor­ma­le Men­schen ihr neu­es Zuhau­se gefun­den. Woh­nen und Arbei­ten sind enger zusam­men­ge­rückt. Der Grund: Die Innen­stadt-Mie­ten sind nach dem Zusam­men­bruch des Büro-Immo­bi­li­en­mark­tes wie­der bezahl­bar gewor­den. Schließ­lich sind die frü­he­ren Geschäf­te ver­schwun­den oder kom­plett ins Web umge­zo­gen. Zudem haben sich vie­le Büros räum­lich deut­lich ver­klei­nert – weil im Schnitt 50 Pro­zent aus dem Home­of­fice her­aus­ar­bei­ten. Weil dies die Arbeit­ge­ber und ‑neh­mer so wol­len. Und weil es seit 10 Jah­ren ver­stärkt zur Nor­ma­li­tät gehört.« 

Domi­nik Ruisinger

Klingt das heu­te so abwe­gig? In jeder Kri­se keimt immer etwas Hoff­nung. Nur wer die­sem Keim nicht bald etwas Was­ser gibt, der wird alle Hoff­nun­gen ersticken.

D21-Digi­tal-Index: Die etwas weni­ger gespal­te­ne Gesellschaft

D21-Digi­tal-Index: Die etwas weni­ger gespal­te­ne Gesellschaft

Die Deut­schen schei­nen in der digi­ta­len Gesell­schaft ange­kom­men zu sein – wenn auch wei­ter­hin mit kräf­ti­gen Unter­schie­den. So zumin­dest das Fazit des D21-Digi­tal-Index. Jähr­lich zeich­net die Stu­die der Initia­ti­ve D21 ein Lage­bild davon, wie die Gesell­schaft zu den Her­aus­for­de­run­gen des digi­ta­len Wan­dels steht bzw. wie sich der Digi­ta­li­sie­rungs­grad der deut­schen Gesell­schaft ent­wi­ckelt. Zum 10-jäh­ri­gen Stu­di­en­ju­bi­lä­um wur­de der Digi­tal-Index um einen Resi­li­enz-Fak­tor ergänzt, heißt über­setzt: Besit­zen die Men­schen not­wen­di­ge Fähig­kei­ten, um die ein­her­ge­hen­den Ver­än­de­run­gen zu anti­zi­pie­ren, zu reflek­tie­ren und zu adaptieren? 

Der D21-Digi­tal-Index zählt für mich zu den wich­tigs­ten Stu­di­en rund um die The­men Digi­ta­li­sie­rung, digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on und damit natür­lich digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on. Schon vor kur­zem bin ich in einem Lin­ke­dIn-Post auf eini­ge Ergeb­nis­se ein­ge­gan­gen. Doch die Stu­die ist mir zu wich­tig, sodass ich ihr die­ses »Gedan­ken­spiel« wid­men will. Schließ­lich lie­fert sie Ori­en­tie­rung, Anhalts­punk­te und Ent­schei­dungs­vor­la­gen – gera­de für Akti­ve im Bereich der digi­ta­len Kommunikation. 

Da die Stu­die äußerst umfang­reich ist, habe ich mich auf 7 The­men und Aus­sa­gen fokussiert:

1. Digi­ta­li­sie­rungs­grad mit viel Potenzial

Die Digi­ta­li­sie­rung ist fes­ter Bestand­teil des Lebens der meis­ten Men­schen hier­zu­lan­de. Über die Hälf­te (57 %) der Men­schen haben die Digi­ta­li­sie­rung fest in ihr Leben inte­griert. Dies betrifft Zugang zu den digi­ta­len Medi­en, digi­ta­le Kom­pe­ten­zen, regel­mä­ßi­ge Nut­zung digi­ta­ler Instru­men­te sowie die Ein­stel­lung zur Digi­ta­li­sie­rung. Und doch zei­gen die Zah­len, dass sich der aktu­el­le Digi­ta­li­sie­rungs­grad der deut­schen Gesell­schaft nur im Mit­tel­feld bewegt – mit viel Poten­zi­al nach oben.

2. Digi­ta­le Spal­tung bleibt bestehen

Digi­ta­le Spal­tung im Digi­tal-Index 2022/​2023

Die Mehr­heit der Men­schen ist zwar in der digi­ta­len Welt ange­kom­men: So kön­nen 55 Pro­zent als digi­ta­le Mit­te im digi­ta­len Wan­del gut mit­hal­ten und sind 29 Pro­zent als digi­ta­le Pro­fis in der digi­ta­len Welt wirk­lich zu Hau­se. Jedoch ver­fü­gen wie­der­um 14 Pro­zent weder über die Kom­pe­tenz, noch wol­len sie der Digi­ta­li­sie­rung Raum in ihrem Leben geben. Gera­de älte­re Frau­en, Men­schen mit gerin­ger Bil­dung und gerin­gem Ein­kom­men sowie Arbeits­lo­se ste­hen im digi­ta­len Abseits.

3. Täg­li­che Online-Nut­zung wei­ter­hin begrenzt

Die Inter­net­nut­zung hat wei­ter zuge­nom­men und liegt heu­te bei 93 Pro­zent. Bei der mobi­len Nut­zung stieg sie immer­hin auf 84 Pro­zent an. Dies betrifft jedoch die zumin­dest wöchent­li­che Nut­zung. Viel aus­sa­ge­kräf­ti­ger für die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on ist jedoch die täg­li­che Nut­zung. Denn nur Men­schen, die täg­lich online aktiv sind, sind wirk­lich über die eige­nen Bot­schaf­ten zu errei­chen. Und die­se Quo­te liegt wie­der­um – so die ARD-ZDF-Online­stu­die – „erst“ bei 80 Pro­zent, die ich hier in einem ande­ren “Gedan­ken­spiel” beschrie­ben hatte.

4. Geteil­tes Bild bei der digi­ta­len Resilienz

Eine Spal­tung ist auch bei der erst­ma­li­gen Fra­ge zur digi­ta­len Resi­li­enz zu beob­ach­ten. Danach kön­nen 64 Pro­zent die Her­aus­for­de­run­gen des digi­ta­len Wan­dels bewäl­ti­gen. Dage­gen fällt es gut 1/​3 der Bevöl­ke­rung schwer, sich an die Ver­än­de­run­gen des digi­ta­len Wan­dels anzu­pas­sen. Sie besit­zen nicht die not­wen­di­gen Ein­stel­lun­gen und Fähig­kei­ten, um dem digi­ta­len Wan­del resi­li­ent zu begeg­nen. Dies betrifft im deut­lich stär­ke­ren Maße die neu­en Bun­des­län­der, was ver­mut­lich wie­der­um auf ein durch­schnitt­lich gerin­ge­res Bil­dungs­ni­veau zurück­zu­füh­ren ist.

5. Bewusst­sein für Chan­cen wie Gefahren

Mehr als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung (56 %) teilt die Auf­fas­sung, dass die Digi­ta­li­sie­rung für Deutsch­land in Zukunft posi­ti­ve Ver­än­de­run­gen brin­gen wird. Gleich­zei­tig sieht eine Mehr­heit der Bevöl­ke­rung (64 %) in der geziel­ten Ver­brei­tung von Falsch­in­for­ma­tio­nen im Netz eine der größ­ten Risi­ken der Digi­ta­li­sie­rung für die Demo­kra­tie. Trotz­dem lehnt die Ein­schrän­kun­gen ab: Ihr ist es wich­ti­ger, frei die eige­ne Mei­nung im Netz äußern zu kön­nen, als dass Inhal­te auf belei­di­gen­de oder demo­kra­tie­feind­li­che Äuße­run­gen kon­trol­liert werden.

6. Lie­be zur Vogel-Strauß-Taktik

Einer deut­li­chen Mehr­heit der Berufs­tä­ti­gen ist bewusst, dass sich Beru­fe und Tätig­kei­ten in den nächs­ten Jah­ren durch die Digi­ta­li­sie­rung stark ver­än­dern wer­den bzw. dass sie sogar ganz weg­fal­len wer­den. Gleich­zei­tig glau­ben die meis­ten der Befrag­ten, dass dies nicht den eige­nen Job betref­fen wer­de. Ganz im Gegen­teil: Nur ein Bruch­teil ver­mu­tet jedoch, selbst davon betrof­fen zu sein. Hallo?!

7. Kaum Inter­es­se an eige­ner Fortbildung

Zu wenig Inter­es­se an digi­ta­ler Fortbildung

80 Pro­zent stim­men der Aus­sa­ge zu, dass man ohne Grund­kennt­nis­se der Digi­ta­li­sie­rung künf­tig kaum Chan­cen auf dem Arbeits­markt haben wer­de. Jedoch ver­fügt nur die Hälf­te über digi­ta­le Basis­kom­pe­ten­zen. Trotz­dem wer­den digi­ta­le Fort­bil­dungs­maß­nah­men nur begrenzt genutzt. So haben im letz­ten Jahr nur knapp 16 Pro­zent der Beschäf­tig­ten bezahl­te Inhouse-Schu­lun­gen oder Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te in Anspruch genom­men. Wenig ermu­ti­gend: 39 Pro­zent der Men­schen mit for­mal nied­ri­ger Bil­dung haben sich in den letz­ten 12 Mona­ten kein digi­ta­les Wis­sen angeeignet.

Fazit: Wer sich bil­det, der wird’s schaffen

Trotz posi­ti­ver Ent­wick­lun­gen ist es bis heu­te nicht gelun­gen, die digi­ta­le Spal­tung in der Gesell­schaft zu schlie­ßen. Dies zeigt sich sowohl beim aktu­el­len Ver­hal­ten in der digi­ta­li­sier­ten Welt als auch bei der digi­ta­len Resi­li­enz. Wei­ter­hin dro­hen Älte­re, weni­ger Gebil­de­te und an Wei­ter­bil­dung wenig Inter­es­sier­te im digi­ta­len Abseits zu ste­hen. Die­se Grup­pen ver­lie­ren immer stär­ker den Anschluss, gesell­schaft­lich wie öko­no­misch. Genau hat­te ich auch mit Bezug auf frü­he­re Stu­di­en immer wie­der betont. Um gera­de die­se Men­schen zu errei­chen und zu inte­grie­ren, bedarf es künf­tig wei­te­rer erheb­li­cher Anstrengungen. 

Eine ande­re Dis­kre­panz aus dem Digi­tal-Index sehe ich beim Blick auf mor­gen – zwi­schen Wis­sen und Action: Einer­seits stimmt mich posi­tiv, dass sich die meis­ten Men­schen der Bedeu­tung digi­ta­ler Kom­pe­ten­zen durch­aus bewusst sind. Rund 1/​4 der Bevöl­ke­rung weiß, dass künf­tig noch viel kom­ple­xe­re Fähig­kei­ten not­wen­dig wer­den, um am digi­ta­len Leben selbst­be­stimmt teil­ha­ben zu kön­nen. Für mich als Wis­sens­ver­mitt­ler lässt sich dies in die Not­wen­dig­keit des lebens­lan­gen Ler­nens über­set­zen. Ande­rer­seits schei­nen die wenigs­ten sich bewusst zu sein, dass dies eng mit der eige­nen Wei­ter­bil­dung ein­her­ge­hen muss. Fehlt jedoch die­se Bereit­schaft, hat dies gera­de in einem Land, das auf Wis­sen basiert, nega­ti­ve Konsequenzen.

Ein­fach gesagt: Nur wer den Ver­än­de­run­gen kom­pe­tent und offen begeg­net und sich stän­dig fit für die Zukunft macht, wird von der digi­ta­len Welt künf­tig pro­fi­tie­ren kön­nen. Alle ande­ren wer­den an der Sei­te verbleiben.

Neue Gedan­ken­spie­le: Take­Over in krie­ge­ri­schen Zeiten

Neue Gedan­ken­spie­le: Take­Over in krie­ge­ri­schen Zeiten

Take­Over – die Über­nah­me eines Social Media Accounts durch eine ande­re Per­son zählt zu den belieb­tes­ten Stra­te­gien für eine grö­ße­re Sicht­bar­keit im Social Web. Im letz­ten Mona­te hat sich gezeigt, dass sich solch spie­le­ri­sche Taten auch in einem so grau­sa­men Krieg, den Russ­land gegen die Ukrai­ne führt, wir­kungs­voll umset­zen las­sen. Dar­auf liegt ein gro­ßer Fokus bei mei­nen monat­li­chen Gedan­ken­spie­len-Lese­tipps. Eine nach­denk­li­che Lek­tü­re wün­sche ich!

3x Take­Over

Stu­di­en & News

  • Stu­die: Digi­ta­li­sie­rung? Bye Bye Ger­ma­ny
    Nein, Deutsch­land ist nicht wirk­lich auf die Digi­ta­li­sie­rung vor­be­rei­tet. Auf jeden Fall, was die digi­ta­le Bil­dung betrifft, wie eine Sales­force-Stu­die belegt. So wur­den im Rah­men des „Glo­bal Digi­tal Skills Index“ 23.000 Per­so­nen in 19 Län­dern über ihre Arbeit befragt. Bei den Ergeb­nis­sen neh­men wir eine hin­te­re Posi­ti­on ein. Vor allem wird deut­lich, in wel­chen Berei­chen und in wel­chen Gene­ra­tio­nen ein hohes Defi­zit und damit ein hoher Nach­hol­be­darf beim Digi­tal-Know-how vor­han­den ist. Ob wir dies wohl noch­mal irgend­wann anpa­cken werden?
  • Stu­die: Social Media 2022 = kom­ple­xer, teu­rer, auf­wän­di­ger
    “What you need to know now to impro­ve your mar­ke­ting”, fragt die US-Mar­ke­ting­be­ra­te­rin Hei­di Cohen? Ihre Pro­gno­se für den Bereich Social Media: “Expect increased com­ple­xi­ty and mar­ke­ting cos­ts to ful­fill your audience’s needs across social media plat­forms, devices and con­tent for­mats”, also kom­ple­xer, teu­rer, viel­fäl­ti­ger, auf­wän­di­ger. Auch wenn ihr Blick US-gefärbt ist, las­sen sich ihre Aus­sa­gen durch­aus auf die hie­si­ge Arbeit über­tra­gen. Und es kommt Arbeit auf uns zu. Daher nicht erschrecken!

SEO, Spra­che & mehr

  • Spra­che: Lee­re Sprach­hül­sen und Buz­zwords erken­nen
    Pur­po­se, Authen­ti­zi­tät … im Bereich Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mar­ke­ting gibt es vie­le popu­lä­re Buz­zwords, hin­ter denen sich oft lee­re Wort­hül­sen befin­den. Statt­des­sen müs­sen Unter­neh­men sicher­stel­len, dass die­se Wer­te intern auch gelebt wer­den. Dabei ste­hen vie­le erst ganz am Anfang, wie u. a. eine aktu­el­le Umfra­ge von Fak­ten­kon­tor verdeutlicht.
  • Fra­ge: Wie lan­ge dau­ert Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung?
    Ab wann zei­gen SEO-Maß­nah­men ihre Wir­kung? Und wel­che Fak­to­ren haben beson­de­ren Ein­fluss? Die­ser Bei­trag ist eine wirk­li­che Lis­te an Punk­ten samt Exper­ten-Kurz­in­ter­views, die auf SEO-Sei­te abzu­ar­bei­ten sind: von den tech­ni­schen Grund­vor­aus­set­zun­gen, über das The­ma Con­tent-Qua­li­tät, die immer wich­ti­ge­ren E‑A-T-Ver­trau­ens­fak­to­ren bis hin zu the­men­na­hen Back­links. Wertvoll!
  • Hilf­rei­che SEO-Maß­nah­men für ein bes­se­res Goog­le-Ran­king
    Ob es jetzt die bes­ten SEO-Maß­nah­men sind, wie es im Titel (mal wie­der) heißt – das sei dahin­ge­stellt. Auf jeden Fall umfasst der län­ge­re OMR-Bei­trag wich­ti­ge Maß­nah­men im Bereich Onpage-Opti­mie­rung – von Core Web Vitals, Page Seed über die EAT-Fak­to­ren bis hin zum Dupli­ca­te Con­tent und den pas­sen­den Links.
  • E‑Mail-Mar­ke­ting 2022: Auf der Suche nach mehr Ver­trau­en
    Wie gewin­ne ich mehr Ver­trau­en bei Emp­fän­ge­rin­nen von E‑Mails? Wie las­sen sich inter­ak­ti­ve reak­ti­vie­ren? Was bedeu­ten ver­fälsch­te Öff­nungs­ra­ten, Post-Open-KPIs, Track­ing-Incen­ti­vie­rung? Dies sind nur eini­ge der wich­ti­gen Trends im E‑Mail-Mar­ke­ting, um höhe­re ROI zu erhal­ten. Dabei geht die­ser kom­pak­te Bei­trag über die übli­chen Aus­sa­gen hin­aus. Oder schon mal an Rub­beln, Mou­seo­ver und inter­ak­ti­ve For­mu­la­re gedacht?
Neue Gedan­ken­spie­le: Take­Over in krie­ge­ri­schen Zeiten

Neue Gedan­ken­spie­le: 3+1 Stu­di­en, 3x Com­mu­ni­ty Manage­ment, 3x Zahlen

Die Zei­ten sind düs­ter: Kriegs­bil­der, die im Kopf ver­har­ren, Men­schen, die lei­den, rus­si­sche Poli­tik, die lügt, Hoff­nun­gen, die zer­plat­zen. Aus­weg frag­lich. Wie soll das wei­ter­ge­hen? Viel­leicht auch des­we­gen sowie wegen der lan­gen Pan­de­mie-Zei­ten füh­le ich mich vom Infor­ma­ti­ons­fluss der­zeit etwas über­for­dert. Dar­über berich­te ich in mei­nem Blog-Bei­trag aus­führ­lich. Zudem habe ich für mei­ne monat­li­chen Gedan­ken­spie­le eini­ge Stu­di­en und Zah­len zusam­men­ge­stellt, die doch sehr viel­fäl­ti­ge Bli­cke auf unse­re zer­spal­te­ne, in die­sem Fall digi­ta­le Gesell­schaft werfen.

3+1 Stu­di­en zur digi­ta­len Kommunikation

  • Stu­die | D21-Digi­tal-Index 2021/​2022: Deut­sche Bevöl­ke­rung für digi­ta­len Wan­del unter­schied­lich gut gerüs­tet
    Der D21-Digi­tal-Index ist eine der wich­tigs­ten Stu­di­en zu Digi­ta­li­sie­rung und digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on. Schließ­lich zeigt er auf, wie unse­re Gesell­schaft mit den sich ste­tig wan­deln­den Anfor­de­run­gen zurecht­kommt. In der neu­en Aus­ga­be 2021/​2022 wird deut­lich: Auch wenn der Digi­tal-Index leicht gestie­gen ist, beschei­nigt die Stu­die der Bevöl­ke­rung ins­ge­samt ein mitt­le­res Niveau an digi­ta­len Kom­pe­ten­zen. Die star­ke Kluft bei der digi­ta­len Teil­ha­be ist eng mit Alter und Bil­dungs­grad ver­bun­den. Dies macht die not­wen­di­gen Anstren­gun­gen und den sys­te­ma­ti­schen Kom­pe­tenz­auf­bau deut­lich. Kern­aus­sa­gen habe ich auch auf Lin­ke­dIn zusam­men­ge­fasst.

  • Repor­ta­ge | Off­line in Coro­na-Zei­ten: Sta­tus abge­hängt
    Kei­ne der Stu­di­en – aber eine Repor­ta­ge, der eng mit dem D21-Digi­tal-Index zusam­men­hängt. Sie beschreibt, wie vie­le Men­schen bei uns abge­hängt und aus­ge­schlos­sen sind, weil sie nicht online sind. Die­se digi­ta­le Spal­tung geht erst ganz lang­sam zurück. Bis dahin führt sie inner­halb unse­rer Gesell­schaft zu getrenn­ten Infor­ma­ti­ons­bla­sen, ver­ein­facht gesagt: TV und Tages­zei­tung vs. Inter­net + Social Media.

  • Stu­die | Digi­tal 2022 Report: Nut­zung von Inter­net, Social Media und Mobi­le
    Der jähr­li­che Digi­tal Glo­bal Report von We are Social und Hoot­suite ist eine wei­te­re rele­van­te Stu­die gera­de für Social Media Stra­te­gien. Schließ­lich gibt er welt­weit sowie auf Deutsch­land bezo­gen einen Ein­blick in die Inter­net- und Social-Media-Nut­zung. Marie-Chris­ti­ne Schind­ler hat sich die Zah­len vor­ge­nom­men – für einen detail­lier­ten Blick auf die zen­tra­len Ergebnisse.

  • Stu­die | 2022 Social Media Indus­try Bench­mark Report
    Gerin­ge­res orga­ni­sches Enga­ge­ment – trotz höhe­rer Pos­ting-Fre­quenz, Inter­ak­ti­on über Carou­sel-Pos­tings und Vide­os: Gute Ein­bli­cke lie­fert der 2022 Social Media Indus­try Bench­mark Report. Was Exper­tin­nen und Exper­ten schon lan­ge sehen: Social Media wird immer stär­ker zu einem “Pay-to-Play-Space” wird. Und dies quer durch die 14 unter­such­ten Branchen.

3x Tipps zum Community-Management

  • Com­mu­ni­ty Manage­ment | Wie reagie­re ich auf Kom­men­ta­re bei Shit­s­torms?
    Wenn sich die nega­ti­ven, pole­mi­schen Kom­men­ta­re häu­fen, wird häu­fig nach Optio­nen gesucht, Kom­men­ta­re ein­zu­schrän­ken. Und ja: Wie die­ser Bei­trag am Bei­spiel von Face­book, Insta­gram und Twit­ter auf­zeigt, bie­ten die Platt­for­men diver­se Mög­lich­kei­ten: manch­mal beim Pos­ten, manch­mal bereits beim Pla­nen von Beiträgen.

  • Com­mu­ni­ty Manage­ment | Wie Whats­App in Unter­neh­men ein­ge­setzt wird
    Immer mehr Unter­neh­men set­zen Whats­App in der Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ein. Aber nicht mit der „nor­ma­len“ Whats­App App, warnt Tho­mas Hut­ter. Statt­des­sen schil­dert er, wie die Whats­App Busi­ness App (die ich übri­gens auch nut­ze) recht­lich sau­ber ein­ge­rich­tet und die Num­mer veri­fi­ziert wird, um auto­ma­ti­sche Nach­rich­ten zu defi­nie­ren, Schnell­ant­wor­ten samt Short­cuts fest­zu­le­gen und Anfra­gen zu bearbeiten.

  • Com­mu­ni­ty Manage­ment | Social Media bei der Deut­schen Bahn
    Die Deut­sche Bahn zählt im Social Media Bereich für mich zu den Best Cases. Ange­sichts einer gro­ßen Com­mu­ni­ty und oft­mals kri­ti­scher Stim­men kommt es auf ein schnel­les Com­mu­ni­ty-Manage­ment an. Wie wird in den Teams gear­bei­tet? Wird hier alles inhouse gelöst? Sol­chen Fra­gen geht die­ser Bei­trag samt Pod­cast nach, der ein biss­chen hin­ter die Kulis­sen bli­cken lässt.

3x Kenn(zahlen) & Tools

  • Online-Tex­ten | SEO-Tools in der Dis­kus­si­on
    Gutes Online-Tex­ten heißt auf kei­nen Fall pures SEO-Tex­ten. Trotz­dem spie­len Key­words eine Rol­le – spä­tes­tens, wenn es um Title, Descrip­ti­on und Über­schrift geht. Auf dem Markt gibt es vie­le Tools, um die pas­sen­den Key­words zu fin­den. Jens Polom­ski stellt kom­pakt das Key­word-Top-Tool von Seo­bi­li­ty vor, das ich eben­falls schät­ze. Wei­te­re 10 Tools habe ich übri­gens in mei­ner Lin­ke­dIn-Grup­pe zum The­ma Online-Tex­ten auf­ge­führt. Wer also noch Mit­glied wer­den bzw. mit­dis­ku­tie­ren will …

  • Lin­ke­dIn | 45 Sta­tis­tics You Should Know
    Wer Zah­len zu Lin­ke­dIn sucht, der wird beim Manage­ment-Tool Lead­Del­ta fün­dig. 45 durch­aus inter­es­san­te Sta­tis­ti­ken geben Ein­blick in Nut­zung, Alters­struk­tur, Ver­weil­dau­er, Recrui­ting und Employ­er Bran­ding. Mei­ne Ein­schät­zung: eini­ge über­ra­schen, eini­ge bestä­ti­gen mich, bei eini­gen hängt Deutsch­land hinterher.

  • E‑Mail-Mar­ke­ting | 12 E‑Mail-Kenn­zah­len
    Was ist der Unter­schied zwi­schen einer Uni­que und einer gesam­ten Klick­ra­te, zwi­schen Hard- und Soft­boun­ces? Kom­pakt wer­den in die­sem Bei­trag die wich­tigs­ten 12 E‑Mail-Kenn­zah­len erklärt. Schließ­lich lässt sich nur so spä­ter der Erfolg bestimmen.
Neue Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps, 2 Stu­di­en, 20 Tools, 1 Sto­ry und viel Nicht-Digitalisierung.

Neue Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps, 2 Stu­di­en, 20 Tools, 1 Sto­ry und viel Nicht-Digitalisierung.

Es ist mal wie­der etwas im Busch – aber dar­über berich­te ich beim nächs­ten Mal ;-). Statt­des­sen gibt es heu­te 10 lesens­wer­te Links rund um die Digi­ta­li­sie­rung und ihre Mise­ren, es geht um zwei span­nen­de Stu­di­en zum Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten, um vie­le hilf­rei­che Tipps zum Online-Tex­ten, um nütz­li­che Tools zum Schrei­ben und Publi­zie­ren sowie um eine beein­dru­cken­de Story.

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Der lan­ge Weg zur Digitalisierung

  • Mei­nung: Dra­ma­ti­sche digi­ta­le Inkom­pe­tenz
    Er spricht mit Sicher­heit vie­len aus der See­le, wenn Jörg Ehmer, CEO von Apol­lo Optik, unse­rer obers­ten Ebe­ne “dra­ma­ti­sche digi­ta­le Inkom­pe­tenz” vor­wirft. Und dies an Bei­spie­len wie der Coro­na-Warn-App und vor allem der Luca App auf­zeigt. Denn wie soll ich denn als Unter­neh­mer damit umgehen?
  • Stu­die: Euro­pean Com­mu­ni­ca­ti­on Moni­tor 2021
    Begrenz­te Rei­fe bei der Ein­füh­rung digi­ta­ler Infra­struk­tu­ren und Tools, hohe Rele­vanz für Video-Kon­fe­ren­zen auch nach Coro­na und immer mehr Rol­len für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­leu­te: Dies sind eini­ge der Ergeb­nis­se des Euro­pean Com­mu­ni­ca­ti­on Moni­tors 2021 (ECM), der zu den wich­tigs­ten Stu­di­en in der PR- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che zählt und über den das PR-Jour­nal aus­führ­lich berichtet.

Gut Tex­ten und klar Kommunizieren 

  • E‑Mail: Hohe Rele­vanz bei Gen Z und Y
    Die E‑Mail ist für die Young Gene­ra­ti­on unver­zicht­bar. Das ist das Ergeb­nis einer Stu­die von United Inter­net Media. Danach grei­fen über 90 % der Gen Z und Gen Y beruf­lich wie pri­vat auf die E‑Mail zurück. Nicht über­ra­schend: Fast jeder setzt auf E‑Mail beim Online-Shop­ping ent­lang der gesam­ten Cus­to­mer Journey.
  • E‑Mail: 7 ways to win the batt­le for inbox attention
  • Wie schaf­fe ich es, dass mei­ne E‑Mail wirk­lich geöff­net wird? Die Fra­ge stellt sich jeder Ver­sen­der. Denn passt der Ver­sand­zeit­punkt? Ist die Vor­schau gut getex­tet? Der Ver­tei­ler ange­mes­sen? Vie­le nütz­li­che Hin­wei­se lie­fert die­ser Beitrag.
  • Online-Tex­ten: 5 Merk­ma­le für gutes UX Wri­ting
    Gute Tex­te sind essen­zi­el­ler Bestand­teil einer star­ken User-Expe­ri­ence. Doch was macht gutes UX Wri­ting aus? Die­ser Bei­trag geht auf die wich­tigs­ten Merk­ma­le sowie auf die Abgren­zung zum Copy­wri­ting ein.
  • SEO: 18 Key­word-Tools im Über­blick
    Key­words detail­liert suchen und Key­words anhand von Kenn­zah­len auf ihre Rele­vanz ana­ly­sie­ren: Hub­s­pot beschreibt 18 hilf­rei­che – kos­ten­lo­se wie pro­fes­sio­nel­le – Tools kurz und kom­pakt. Tipp: Die meis­ten sind auch in mei­nem neu­en Buch “Online-Tex­ten” enthalten.
  • Lin­ke­dIn: Post Boos­ting TOP oder FLOP?
    Wer auf detail­lier­te Tar­ge­ting-Optio­nen ver­zich­ten kann und statt­des­sen recht ein­fach und über­sicht­lich Lin­ke­dIn Ads schal­ten will, für den lohnt sich ein Blick auf die neue Boost-Funk­ti­on. Und doch wird kaum jemand am Kam­pa­gnen Mana­ger vorbeikommen.

Deut­sche Geschichte(n) auf Instagram

  • Insta­gram: Sophie Scholl: Eben­so for­dernd wie echt
    Span­nen­des Pro­jekt von SWR+BR auf Insta­gram: His­to­risch genau wird über 1 Jahr die Geschich­te der Wider­stands­kämp­fe­rin Sophie Scholl erzählt. Und zwar ihr letz­tes Jahr – in Fotos, Sto­rys, IGTV, Reels, Wochen­rück­bli­cken etc. Tol­les Projekt!

In der Welt der Digitalisierung-Tools