Coro­na ist nicht für das Ster­ben unse­rer Innen­städ­te ver­ant­wort­lich. Eine Visi­on für das Jahr 2030.

Coro­na ist nicht für das Ster­ben unse­rer Innen­städ­te ver­ant­wort­lich. Eine Visi­on für das Jahr 2030.

Nein. Der Coro­na-Virus ist nicht an allem schuld. Wirk­lich. Auch nicht am Aus­ster­ben von Kauf­häu­sern, Geschäf­ten, Bou­ti­quen und sons­ti­gen Ein­zel­händ­lern in unse­ren Innen­städ­ten, wie ger­ne behaup­tet wird. Das kön­nen nur Men­schen behaup­ten, die die letz­ten 20 Jah­re mit blick­dich­ten Scheu­klap­pen her­um­ge­lau­fen sind. Und doch wer­den unse­re Ein­kaufs­stra­ßen künf­tig anders aus­se­hen. Weil wir es genau so wol­len. Eine rea­le Vision.

Wir schrei­ben das Jahr 2030. Die Innen­städ­te nicht nur in Deutsch­land haben sich im Ver­lauf der ver­gan­ge­nen zehn Jah­re stark ver­än­dert. Ob die Zeil in Frank­furt am Main, die Schil­der­gas­se in Köln, die König­stra­ße in Stutt­gart oder die Kau­fin­ger­stra­ße in Mün­chen: Über­all haben die einst das Stadt­bild so domi­nie­ren­den Waren­häu­ser, Mode­bou­ti­quen, Schuh­ket­ten, Buch- und Schmuck­lä­den ihr tra­di­tio­nel­les Zuhau­se längst ver­las­sen, das sie für zig Jah­re bewohnt hat­ten. Maxi­mal in Malls sind sie ver­ein­zelt zu fin­den. Die neu­en Mie­ter der bekann­ten Ein­kaufs­mei­len sind Mar­ken-Flags­to­res, Bau­märk­te, Kaf­fee­ket­ten und – stark im Vor­marsch – Ver­sand-Shops von Ama­zon & Co..

Und noch etwas hat sich ver­än­dert: Den direk­ten Ver­kauf gibt es in den Mar­ken-Stores schon lan­ge nicht mehr. Die Apple‑, Samsung‑, Tesla‑, Telekom‑, Nike- samt New­co­mer-Reprä­sen­tan­zen haben rein die Auf­ga­be, neue Pro­duk­te vor­zu­stel­len. Sie sind pure Show­rooms und Erleb­nis­stät­ten. Der Ver­kauf fin­det dage­gen längst nur noch online statt — oder per App und Pro­dukt-Scan direkt live aus dem Show­room. Weil es die Bewoh­ner so wol­len. Weil es so bequem für sie ist.

Arbei­ten und Woh­nen rückt zusammen

In den Cafés der Innen­städ­te trifft man sich, quatscht, bespricht die Neu­hei­ten und ordert die gewünsch­ten Pro­duk­te bei schnel­lem Inter­net direkt online. In den Ver­sand-Shops von Ama­zon, Ali­b­a­ba, Otto und Co. las­sen sich T‑Shirts, Hosen, Schu­he, Geschirr, Uhren oder Kin­der­spiel­zeug nach Bestel­lung inner­halb einer Stun­de abho­len – oder Unpas­sen­des ein­fach wie­der zurück­ge­ben. Dar­an haben die Men­schen sich längst gewohnt. Und weil auch dies so ein­fach geht.

In eini­gen Läden, die einst die WMF‑, Swatch‑, H&M- und Dou­glas-Filia­len beher­berg­ten, haben nor­ma­le Men­schen ihr neu­es Zuhau­se gefun­den. Woh­nen und Arbei­ten sind enger zusam­men­ge­rückt. Der Grund: Die Innen­stadt-Mie­ten sind nach dem Zusam­men­bruch des Büro-Immo­bi­li­en­mark­tes wie­der bezahl­bar gewor­den. Schließ­lich sind die frü­he­ren Geschäf­te ver­schwun­den oder kom­plett ins Web umge­zo­gen. Zudem haben sich vie­le Büros räum­lich deut­lich ver­klei­nert – weil im Schnitt 50 Pro­zent aus dem Home Office her­aus arbei­ten. Weil dies Arbeit­ge­ber und ‑neh­mer so wol­len. Und weil es seit 10 Jah­ren ver­stärkt zur Nor­ma­li­tät gehört.

Die Suche nach dem Schuldigen

Vie­le erin­nern sich noch an eine Pan­de­mie, die vor rund zehn Jah­ren viel beschleu­nigt hat­te. Eini­ge schrei­ben ihr bis heu­te sogar die Schuld für die­sen Wan­del und die neue Welt zu, die heu­te fast alle so schät­zen. Und dass die Innen­städ­te wegen Coro­na ster­ben wür­den. Doch das ist Quatsch. Schon damals war nicht der Virus der Ver­ur­sa­cher für das wach­sen­de Ster­ben der tra­di­tio­nel­len Geschäf­te. Er war der Beschleuniger.

Das Ster­ben der bis­he­ri­gen (Shopping-)Welt hat­te schon viel frü­her ein­ge­setzt: Weil immer mehr Men­schen jeder Genera­ti­on ins Netz abge­wan­dert waren: Zum Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen, zur Selbst­dar­stel­lung, zum Bewer­ten von Pro­duk­ten und natür­lich auch zum Kauf die­ser. Immer unab­hän­gi­ger übri­gens vom Alter. Der Virus, der die Men­schen ver­stärkt zu Hau­se gehal­ten und ihre Käu­fe ins Inter­net gescho­ben hat­te, ja, die­ser Virus hat­te die bereits ein­ge­setz­te Ent­wick­lung beschleu­nigt. Kräf­tig beschleu­nigt. Weil das Leben in die­sen Virus-Zei­ten es ein­fach ver­lang­te. Aber Schuld?

Nein. Die­se Behaup­tun­gen stamm­ten damals wie heu­te von Per­so­nen, die ihre Augen mit blick­dich­ten Scheu­klap­pen vor die­sen neu­en Ent­wick­lun­gen ver­schlos­sen gehal­ten hat­ten. Die wei­ter­hin hoff­ten, dass alles so blei­ben wür­de wie vor die­ser Kri­se. Die Angst vor die­sem wah­ren Chan­ge-Pro­zess hat­ten, den die gesam­te Gesell­schaft mit einem Schla­ge unvor­be­rei­tet getrof­fen und durch­lebt hat­te. Und die man­che bes­ser, die ande­ren schlech­ter ertra­gen konnten.

Das Ver­schla­fen von Entwicklungen

Denn wie gesagt: Die Ursa­che für das Ster­ben der Innen­städ­te lag viel wei­ter zurück — und lässt sich bis heu­te mit einem ver­än­der­ten Mediennutzungs‑, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- wie Kauf-Ver­hal­ten beschrei­ben, wel­che das – die­se Per­so­nen wür­den jetzt sagen böse – Inter­net ver­ur­sacht hat­te. Schon damals hieß es in mei­nem Buch “Die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie”: “Kaum ein Unter­neh­men, kei­ne Insti­tu­ti­on kann sich dem digi­ta­len Wan­del ent­zie­hen. Nur die­je­ni­gen wer­den die digi­ta­le Revo­lu­ti­on über­ste­hen, die ihre tra­di­tio­nel­len Geschäfts­mo­del­le und Port­fo­li­os auf eine zuneh­mend digi­ta­le, indi­vi­dua­li­sier­te und unab­hän­gi­ge Kund­schaft aus­rich­ten. Ansons­ten kommt es zum Aus­ster­ben, wenn sich Tech­no­lo­gie und Gesell­schaft schnel­ler ver­än­dern als Orga­ni­sa­tio­nen in der Lage sind, sich dar­auf ein­zu­stel­len.”

Schon damals gab es die Über­zeu­gung, dass kaum ein Unter­neh­men ohne Digi­ta­li­sie­rungs­maß­nah­men wett­be­werbs­fä­hig sein könn­te, “egal in wel­chem Indus­trie­zweig”. Und schon damals gab es Beschlüs­se gro­ßer Händ­ler und Läden, ihr Fili­al­netz auf den Prüf­stand zu stel­len und sich stär­ker auf digi­ta­le Kanä­le zu fokus­sie­ren. Viel stimm­ten sol­chen Äuße­run­gen grund­le­gend zu. Aber ver­än­der­ten sie des­we­gen ihre lieb­ge­wohn­ten Ver­hal­tens­mus­ter und Denkweisen? 

Die Scheu­klap­pen der Bedenkenträger

Konn­te man die­sem Wan­del also jetzt plötz­lich die Schuld für die­sen Wan­del und das Ster­ben der Innen­städ­te geben? Einer Ent­wick­lung, die in den 1960er Jah­ren mit dem Beginn des Inter­nets begon­nen hat­te und damit also heu­te auch schon 70 Jah­re alt war? Ein Trend, der schon seit Beginn des neu­en Jahr­tau­sends Schritt für Schritt weg vom sta­tio­nä­ren Ein­kauf, hin zum Online-Shop­ping führ­te und sta­tio­nä­re Händ­ler in E‑Com­mer­ce-Unter­neh­men wan­del­te? Kann es nicht eher sein, dass bestimm­te Men­schen – und lei­der auch poli­ti­sche Ent­schei­der, Geschäfts­füh­rer und Trend-Ver­wei­ge­rer – ein­fach eine Ent­wick­lung mehr oder weni­ger ver­passt hat­ten? Und sich jetzt dar­über beschwer­ten, dass sie nicht mehr mit­ka­men bzw. nicht mehr dazu gehör­ten? Wie konn­te das nur pas­sie­ren? Das waren Fra­gen, die die­se dama­li­gen Beden­ken­trä­ger heu­te ohn­mäch­tig mit sich selbst aus­ma­chen muss­ten. Die Mehr­heit der Men­schen hat­te sich schon längst mit die­ser neu­en Ent­wick­lung arran­giert und sie als unver­än­der­ba­res Fak­tum akzeptiert.

Nein, das soll jetzt nicht hei­ßen, dass alles heu­te bes­ser ist. Oder frü­her schlech­ter war. Nein, dies war und ist wei­ter­hin ein wert­frei­er Gang der Din­ge, der schon vor ganz lan­ger Zeit ein­ge­setzt hat. Und zwar damals, als noch nie­mand an einen Virus und sei­ne unbän­di­ge Zer­stö­rungs­kraft wie sei­nen gleich­zei­tig uner­war­tet star­ken Digi­ta­li­sie­rungs­druck gedacht hat. Nur war die­ser Gang der Din­ge lan­ge Zeit nicht wirk­lich ernst genom­men wor­den, bis es plötz­lich – für vie­le – dann zu spät war.

Wie konn­te das pas­sie­ren, fra­gen sich heu­te zumin­dest die­je­ni­gen, die sich zwar lan­ge ver­wei­gert aber zumin­dest heu­te auf­ge­wacht sind? Naja, wie war das – und ich weiß, das Bei­spiel ist alt, uralt – mit den Post­kut­schen und den Pfer­den? Und der plötz­lich neu­en bedroh­li­chen Eisen­bahn? Es gibt Din­ge, wel­che die Zeit vor sich her­treibt. Weil immer mehr Men­schen an ihnen geschnup­pert und sie für begeh­rens­wert erach­tet haben. Und gegen solch star­ken Drang – ja: Wer könn­te sich dem entgegenstellen?

Digi­ta­ler Bur­nout? War­um wir allein ver­ant­wort­lich für uns sind!

Digi­ta­ler Bur­nout? War­um wir allein ver­ant­wort­lich für uns sind!

Zum Start ins neue Jahr: Ein paar Gedan­ken über unser selbst gewähl­tes Hams­ter­rad, über unser zen­tra­les Gut mit Namen Auf­merk­sam­keit, über die Art und Wei­se, wie wir uns gera­de selbst rich­ten sowie über den not­wen­di­gen Moment, recht­zei­tig den Ste­cker zu ziehen.

Vor gut drei Jah­ren schrieb ich einen sehr nach­denk­lich gestimm­ten Bei­trag aus mei­nem pri­va­ten Umfeld über uns als über­for­der­te Gesell­schaft. Dort berich­te­te ich über viel Per­sön­li­ches, das um mich her­um pas­siert in einer sich gra­vie­rend ver­än­dern­den Arbeits- und Lebens­welt – damals mit der Digi­ta­li­sie­rung als Ver­stär­ker in der Neben­rol­le: “Die Digi­ta­li­sie­rung mit ihrer Viel­falt an Mög­lich­kei­ten und Instru­men­ten spielt ihre Rol­le“, schrieb ich 2016. „Aber eher als Ver­stär­ker und Beschleu­ni­ger. Für eine über­for­der­te und sich selbst über­for­dern­de Genera­ti­on.”

Seit­dem hat sich viel ver­än­dert. Denn nicht nur die Digi­ta­li­sie­rung hat immer mehr Men­schen und ihre Orga­ni­sa­tio­nen erfasst – Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen, Stif­tun­gen, Agen­tu­ren etc.. Sie hat auch immer mehr Men­schen in eine Art Ver­wir­rung gestürzt, aus denen der Aus­weg gar nicht so ein­fach und ein­deu­tig zu fin­den ist. Denn der frü­he­re Ver­stär­ker und Beschleu­ni­ger hat eine neue Rol­le erhal­ten: Er ist zum Initia­tor herangewachsen.

Wer macht wen krank?

In den letz­ten Mona­ten gab es wich­ti­ge Anstö­ße – wie der von Dani­el Neu­en, Chef­re­dak­teur des PR Reports, der sich des The­mas Bur­nout in der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che annahm. In sei­nem viel dis­ku­tier­ten Bei­trag “Macht PR krank?” bezog er sich auf den Fall des Alex­an­der Lein­hos von Voda­fone, der als einer der Ers­ten über sei­nen Bur­nout beim Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­gress 2019 offen gespro­chen hat­te: “Immer mehr Pro­jek­te, stän­dig Über­stun­den, zu viel Social Media, zu hohe Erwar­tun­gen, zu wenig auf sich selbst geach­tet.” Er hat sich von der PR krank machen las­sen, zog Dani­el Neu­en als Folgerung. 

Mhhh. Moment. Ein­spruch. Kein Beruf macht per se krank. Auch nicht die PR. Es gibt Risi­ko­fak­to­ren – wie die hohe Ver­ant­wor­tung, die per­ma­nen­te Erreich­bar­keit, die Viel­zahl an Kanä­len, der stän­di­ge kom­mu­ni­ka­ti­ve Aus­tausch, wel­che Akti­ve der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che – neben vie­len ande­ren Bran­chen und Beru­fen – beson­ders anfäl­lig für psy­chi­sche Pro­ble­me machen. „Ein hoher Anspruch an sich selbst und die eige­ne Arbeit ist Stress­fak­tor Num­mer 2. Der Grat zwi­schen Bren­nen und Ver­bren­nen ist oft schmal“, heißt es dazu tref­fend in einer aktu­el­len Umfra­ge des PR Reports.

Das liegt natür­lich auch dar­an, dass nie­mand in der Bran­che wirk­lich „uner­setz­bar“ ist, wie es in dem Bei­trag kor­rekt heißt. Denn das ist wahr. Wel­che Leis­tun­gen bie­ten wir wirk­lich an, die uns uner­läss­lich machen? Und uner­setz­lich? Ehr­lich gesagt: Nix. Punkt. Wir sind mehr oder weni­ger begab­te Räd­chen in einem gro­ßen Rad, das nie­mals anzu­hal­ten scheint. Und vor allem ein Räd­chen, das es immer und immer in Mehr­fach­pa­ckun­gen geben wird. Nur in einer sich stets wei­ter­ent­wi­ckeln­den, sich ver­jün­gen­den, neu­en Genera­ti­ons-Ver­si­on. Aber ist das schlimm? Nein! Müs­sen wir uns damit nicht abfin­den? Aber natürlich!

Wer ist also schuld an der Malaise?

Doch wie lässt sich die­ses Ver­bren­nen denn ver­hin­dern? Und wo liegt eigent­lich die Ver­ant­wor­tung für die­sen Art Brand? In vie­len Bei­trä­gen heißt es oft: „Die Füh­rungs­kräf­te sind gefor­dert.“ Also die Chefs sei­en schuld an der Malai­se. Wirk­lich? Oder ist dies maxi­mal nur die eine Sei­te der Medail­le? Anders gefragt: Wie steht es um die wach­sen­de Zahl an Selbst­stän­di­gen und Free­lan­cern, die eben­falls unter psy­chi­schen Pro­ble­men lei­den? Also die vie­len Frei­en, halb Frei­en, Teil­zeit Frei­en, die kei­nen Chef haben? Wer ist denn hier ver­ant­wort­lich? Außer sie selbst?

Ich glau­be daher kaum, dass die Lösung allein dar­in bestehen kann, dass „gute Chefs Anten­nen dafür ent­wi­ckeln, wenn bei ihren Mit­ar­bei­tern etwas kippt“, wie es in dem erwähn­ten Bei­trag heißt. „Und sie sind Vor­bild, haben die Wahl, ob sie mit gutem oder schlech­tem Bei­spiel vor­an­ge­hen.“ Das ist mit Sicher­heit rich­tig. Aber die Lösung? Die­ses ist mir viel zu ein­fach gedacht. Ver­schie­ben wir gera­de nicht die Ver­ant­wor­tung wei­ter? Weg von uns als Indi­vi­du­um, hin zum ver­ant­wort­li­chen und mit sol­chen Fra­gen übri­gens oft kräf­tig über­for­der­ten Chef? Liegt es nicht erst mal an uns selbst, um uns zu küm­mern? Oder recht­zei­tig den Ste­cker zu zie­hen? Für uns selbst als Mensch?

Die Lösung liegt bei uns!

Bereits in mei­nem Bei­trag vor drei Jah­ren beschäf­tig­te ich mich mit dem The­ma Ver­ant­wor­tung. Damals mein­te ich: “Der Umwelt die Schuld für die Last zu geben, die zu heben und zu tra­gen ist, das wäre zu ein­fach. Schuld hat an dem “Phä­no­men” nie­mand, höchs­tens man selbst. Denn wir, die Genera­ti­on, sind es näm­lich auch selbst, die der Situa­ti­on nichts ent­ge­gen­set­zen, son­dern sie aktiv för­dern.”

Das heißt über­setzt: Wir Betrof­fe­nen haben es selbst zuge­las­sen, wenn uns unser eige­nes Ver­hal­ten krank macht. Denn in der Dis­kus­si­on über digi­ta­len Bur­nout, see­li­schen Unfrie­den & Co. wird immer wie­der über­se­hen, dass wir selbst – ganz ehr­lich for­mu­liert – die eigent­li­chen Pro­du­zen­ten und Schul­di­gen unse­res eige­nen Pro­blems sind. Wie bitte? 

Wir pro­du­zie­ren die Pro­ble­me mit.

  • Wir sind die­je­ni­gen, die über Con­tent Shock schrei­ben, ihn aber selbst produzieren. 
  • Wir sind die­je­ni­gen, die über Infor­ma­ti­on Over­load kla­gen, aber stän­dig mehr Infor­ma­tio­nen auch noch stolz verbreiten. 
  • Wir sind die­je­ni­gen, die stolz sind, wenn wir als Ers­te neue Tools aus­pro­biert haben. 
  • Wir sind die­je­ni­gen, die über den Traum einer „Zero Inbox“ spotten.
  • Wir sind die­je­ni­gen, die sich stolz auf ganz vie­len Platt­for­men par­al­lel bewe­gen, von denen die meis­ten nie­mand außer­halb unse­rer eige­nen Bla­se jemals wahr­neh­men wird.
  • Wir sind die­je­ni­gen, die über Influ­en­cer und deren Likes und Pods läs­tern und selbst auf vie­le Likes, Comments, Shares bei eige­nen Bei­trä­gen – wie die­sen hier – hof­fen. Schließ­lich ist die Wir­kung für uns wich­tig – als unse­re Wäh­rung, für unser Ego, die Kar­rie­re. Aha. Die Sucht nach Auf­merk­sam­keit also steckt bei jedem von uns mit drin.
  • Und – das muss uns allen klar sein – wir sind die­je­ni­gen, die ver­lernt haben, „stopp“ zu sagen. 

Dies macht deut­lich: Wir ver­ge­hen und ver­sün­di­gen uns an uns selbst. Und wir wis­sen das ganz bewusst. Doch kei­ner von uns will den Ste­cker zie­hen. Statt­des­sen zei­gen wir – und da schlie­ße ich mich tief mit ein -, wie wir über Auto­ma­ti­sie­rungs­tools immer noch mehr Con­tent in noch mehr Kanä­le mit noch weni­ger Auf­wand pus­ten; wie wir auf noch mehr Platt­for­men par­al­lel aktiv sein kön­nen. Und dies vol­ler Stolz. Und das machen wir dann alle bis ein noch bes­se­res Tool mit noch kras­se­ren Dis­tri­bu­ti­ons- und Auto­ma­ti­sie­rungs­me­cha­nis­men auf den Markt kommt, das wir dann auch sofort – und mög­lichst als Ers­ter! – in unse­ren Kanä­len promoten. 

Und .… das Räd­chen läuft wei­ter auf Hoch­tou­ren, bis .… ja, bis wann denn? Ein­fach gesagt bis zu dem Moment, an dem auch wir nicht mehr kön­nen. Und die­ses immer schnel­ler lau­fen­de Räd­chen nicht mehr bedie­nen ver­mö­gen. Und wir, völ­lig per­plex, unser zen­tra­les Gut – die Auf­merk­sam­keit – nicht mehr bekom­men kön­nen. Und wir die­sen eigent­li­chen nor­ma­len Ver­lauf der Din­ge meist gar nicht bemerkt haben oder haben wol­len, zumin­dest nicht rechtzeitig.

Der rich­ti­ge Moment für den Schluss.

Das heißt, wenn uns bis dahin weder Herz­in­farkt noch Bur­nout dahin­ge­rafft haben, wer­den wir irgend­wann ein­fach nicht mehr kön­nen. Weil wir nicht mehr mit­kom­men. Und dann? Dead End? Fer­tig? Feierabend? 

Nicht, wenn wir den rich­ti­gen Moment fin­den, in dem für ihn oder für sie pas­sen­den Maße den Ste­cker zu zie­hen. Und Ste­cker zie­hen muss nicht hei­ßen, sich raus­zu­zie­hen, sich völ­lig aus der Bran­che und die­sem nie stop­pen­den Kreis­lauf zu ver­ab­schie­den; Ste­cker zie­hen kann auch bedeu­ten, sich bewusst und sicht­bar mit dem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen. Und damit mei­ne ich deut­lich bewuss­ter und sicht­ba­rer als bis­her. Und dies als Per­son, die aktu­ell – noch – Sicht­bar­keit als Wäh­rung hat und die­se für die­sen sinn­vol­len Zweck ein­set­zen könnte. 

Was gilt es kon­kret zu tun?

Sich mit einem The­ma inten­si­ver aus­ein­an­der­zu­set­zen, kann vie­les bedeu­ten. Für unse­ren Fall habe ich fünf klei­ne, ers­te Anre­gun­gen anfor­mu­liert, die ich für mich ent­deckt habe: 

Studie Digital Detox
35 Pro­zent den­ken nicht an Digi­tal Detox; Befra­gung im Auf­trag des Digi­tal­ver­ban­des Bit­kom; Quel­le: sta​tis​ta​.de
  1. Wir publi­zie­ren regel­mä­ßig.
    Auch wenn Digi­ta­ler Bur­nout ein The­ma ist und der Umgang mit dem Infor­ma­ti­ons­druck so hoch ist, war­um gibt es dann so wenig dar­über zu lesen? Oder ist das The­ma doch noch kein The­ma „für uns“? Oder war ich in mei­ner Recher­che etwa “blind”?
  2. Wir spre­chen in der Kom­mu­ni­ka­ti­on von The­men­set­ting.
    Aha. Und war­um haben wir das The­ma nicht schon viel frü­her auf die media­le Tages­ord­nung gesetzt, wie es unter ande­ren Dani­el Neu­en jetzt dan­kens­wer­ter­wei­se getan hat? Und wie hal­ten wir es alle dort, wenn wir das The­ma doch als wich­tig ein­schät­zen, wie die Reak­tio­nen zum Bei­spiel beim ver­gan­ge­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­gress zumin­dest ver­mu­ten lassen?
  3. Wir spre­chen alle von Posi­tio­nie­rung.
    Und beim The­ma Digi­tal Detox oder Slow Media oder bewuss­ter Umgang mit ver­stärk­ten kom­mu­ni­ka­ti­ven Anfor­de­run­gen im digi­ta­len Zeit­al­ter: Wel­che Posi­tio­nie­rung geben wir die­sem The­ma? Samt Hand­lungs­an­wei­sung, wie man in der PR doch so schön sagt.
  4. Wir spre­chen von Case Stu­dies.
    Aber wo sind die Per­so­nen, die offen dar­über berich­ten – und nicht als To Do oder ähn­li­che Lis­te, son­dern wie sie damit per­sön­lich umge­hen, wie sie ihren Arbeits­ab­lauf viel­leicht neu aus­rich­ten, wie sie Pro­ble­me haben, geschei­tert sind und doch wie­der auf­ge­stan­den sind, die also offen und ehr­lich ihre Gedan­ken auf­zei­gen? War­um gibt es so weni­ge Per­so­nen wie Alex­an­der Lein­hos, die den Mut haben, offen über ihr Lei­den zu spre­chen und wie man wie­der aus die­sem per­sön­li­chen tie­fen Loch her­aus­klet­tert? Könn­ten wir nicht extrem viel von die­sen ler­nen? Für uns selbst?
  5. Wir lesen viel über das The­ma Acht­sam­keit.
    Zumin­dest geht es mir in mei­nem Umfeld so. Wie sieht es eigent­lich aus mit der Acht­sam­keit im Umgang mit sozia­len Netz­wer­ken? Viel­leicht geht es „nur“ dar­um, „bewusst mit dem Smart­pho­ne umzu­ge­hen“, wie es Vere­na Ben­der in ihrem Blog PR Leben beschreibt. Viel­leicht ist eine Aus­zeit aus dem digi­ta­len All­tag not­wen­dig, von der André Kars­ten, Social Media Gesicht der Frank­fur­ter Poli­zei im Pod­cast von fischer­Ap­pelt berich­tet. Dies spie­gelt eben­falls eine Befra­gung im Auf­trag des Digi­tal­ver­ban­des Bit­kom wider, nach der zumin­dest 11 Pro­zent der Bun­des­bür­ger sich vor­ge­nom­men haben, „2020 zeit­wei­se bewusst auf alle digi­ta­len Medi­en zu ver­zich­ten“. Wer macht dies von uns als anfäl­li­ge Bran­che? Wie funk­tio­niert also Acht­sam­keit im All­tag digi­ta­ler Kommunikationsmedien? 

All dies hilft auf jeden Fall eines: Zu erken­nen, in wel­cher Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bla­se, in wel­chem Con­tent-Lauf­rad wir uns befin­den, wel­ches wir zum Teil schon als die allei­ni­ge Rea­li­tät wahr­neh­men. Aber sie ist es nicht. Viel­leicht kommt ein gro­ßer Wan­del für die­ses Jahr noch zu früh. Aber – und dies als klei­ner Neben­ef­fekt: Orga­ni­sa­tio­nen müs­sen sich wohl in Zukunft wie­der mehr damit beschäf­ti­gen, Ziel­grup­pen auch im rea­len Leben zu errei­chen, wie es bei BASIC thin­king zurecht heißt.

Do it! Jetzt!

Wie gesagt: Ob Bur­nouts, see­li­sche Zusam­men­brü­che, Depres­sio­nen, Über­for­de­run­gen. Die Lösung liegt erst ein­mal bei uns und nicht (nur) bei den Füh­rungs­kräf­ten. Denn wir Indi­vi­du­en sind die­je­ni­gen, die dies alles selbst zulas­sen – bewusst wie unbe­wusst, Ange­stell­te oder Free­lan­cer, jung wie alt, Männ­lein, Weib­lein und Drit­tes Geschlecht. Alle. Wir ermög­li­chen selbst­ver­schul­det die­ses Aus­blu­ten. Wir sind die­je­ni­gen, die also die Haupt­schuld tra­gen. Punkt. 

Uns muss bewusst sein: Jede und jeden von uns kann es tref­fen. Nie­mand ist in Rea­li­tät so stark wie er immer wie­der selbst von sich behaup­tet. Und da schlie­ße ich mich wie­der ein. Daher muss jede und jeder schritt­wei­se ler­nen, in sich stän­dig hin­ein­zu­h­or­chen und laut Stopp zu rufen – ob im ehr­li­chen, offe­nen Gespräch mit Part­nern, Freun­den, Chefs, Ärz­ten oder mit sich selbst. Denn nur bei einem recht­zei­ti­gen „Stopp“ kann es auch irgend­wann wie­der einen gesun­den und damit letzt­lich erfolg­rei­chen Re-Start geben. Also: Do it!

Nein, wir sind noch nicht alle online!

Nein, wir sind noch nicht alle online!

Es gibt Phra­sen, auf die ich etwas all­er­gisch reagie­re. Und die ich in mei­nen Trai­nings und Work­shops regel­mä­ßig the­ma­ti­sie­re: Die belieb­te gut­gläu­bi­ge Aus­sa­ge, dass ganz Deutsch­land im Inter­net ist. Denn dies ist nicht wahr. Ver­dammt. Noch nicht. Lei­der, wie ich als Bera­ter für digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zuge­ben muss.

Vor weni­gen Tagen hieß es zum Bei­spiel im Tea­ser eines Blog-Bei­trags bei news aktu­ell: „Mitt­ler­wei­le ist das World Wide Web (…) fest im All­tag nahe­zu aller Deut­schen eta­bliert. Wie bereits im Vor­jahr sind inzwi­schen 90 Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung online. Das ist eines der zen­tra­len Ergeb­nis­se der dies­jäh­ri­gen ARD/ZDF-Online­stu­die.” 

Von halb­wah­ren Zah­len und Aussagen …

Naja! Die­se Aus­sa­ge ist gera­de mal halb­wahr. Denn nicht 90 Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung sind bei uns online. Viel­mehr heißt es in der erwähn­ten Grund­la­gen­stu­die, die im Auf­trag der ARD/ZDF-For­schungs­kom­mis­si­on von KANTAR durch­ge­führt wur­de: “2019 nut­zen rund 90 Pro­zent der Bevöl­ke­rung das Inter­net zumin­dest gele­gent­lich.” Also viel­leicht ab und zu, viel­leicht wöchent­lich, viel­leicht monat­lich, über den eige­nen oder einen frem­den Inter­net-Zugang. So fest ist das WWW also doch noch nicht im All­tag der deut­schen Gesamt­be­völ­ke­rung etabliert. 

Key Facts der ARD/ZDF-Onlinestudie 2019
Key Facts zur ARD/ZDF-Online­stu­die 2019 

Im nächs­ten Blog-Absatz heißt es dann kor­rekt: “50 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land sind täg­lich online.” Das bedeu­tet: Bezo­gen auf die täg­li­che Nut­zung des Inter­nets haben laut ARD/ZDF-Online­stu­die genau 71 Pro­zent der Befrag­ten ange­ge­ben, an einem nor­ma­len Tag online gewe­sen zu sein. Also doch nicht ganz Deutsch­land – und dazu mit beträcht­li­chen Unter­schie­den zwi­schen den Alters­stu­fen. Über­setzt heißt dies: 29 Pro­zent und damit fast ein Drit­tel der deut­schen Bevöl­ke­rung nut­zen täg­lich nicht das Inter­net, weil sie in der gro­ßen Mehr­heit “gene­rell kein Inter­es­se am Inter­net /​ an die­sem Medi­um” haben, wie der D21-Digi­tal-Index 2018/​2019 konkretisiert.

… die zu fal­schen Schluss­fol­ge­run­gen führen.

Jetzt könn­te jemand die Unter­schei­dung als klein­lich und mei­ne Auf­re­gung als dünn­häu­tig bezeich­nen. Für mich nicht. Als Kom­mu­ni­ka­tor den­ke ich in Ziel­grup­pen – wie dies auch Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen tun (soll­ten). Und gera­de sol­che Stu­di­en und Aus­sa­gen bestim­men die kom­mu­ni­ka­ti­ve Pla­nung ganz vie­ler Orga­ni­sa­tio­nen ent­schei­dend mit. Falsch inter­pre­tier­te Aus­sa­gen füh­ren dazu, dass sie ihr kom­plet­tes Bud­get in den digi­ta­len Bereich umschich­ten, da ja heu­te „jeder online ist“ und ich mei­ne Ziel­grup­pen nur noch dort errei­chen kann. 

Nur: Bei 90 Pro­zent gele­gent­li­cher und “nur” 71 Pro­zent täg­li­cher Nut­zung: Wer­de ich wirk­lich jeden errei­chen kön­nen? Wohl kaum. Nicht mal theo­re­tisch. Denn dass eine Per­son, die gele­gent­lich online ist, zufäl­lig auf mein Online-Ange­bot, mei­nen Social Media Kanal, mei­nen Blog-Bei­trag tref­fen wird, ist nicht wirk­lich wahr­schein­lich – trotz aller SEO‑, Ads‑, Con­tent-Mar­ke­tin­g‑, Social Media- und Mes­sen­ger-Anstren­gun­gen. Es kommt also auch in heu­ti­ger Zeit noch auf den rich­ti­gen Mix, also auf eine stra­te­gisch geplan­te inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on an, um Sta­ke­hol­der pass­ge­nau mit den eige­nen Inhal­ten zu errei­chen – unab­hän­gig ob digi­tal oder analog. 

Dazu mein Rat­schlag: Jeder soll­te sich sol­che Zah­len und Sta­tis­ti­ken genau­er anzu­se­hen und die­se auf Basis der eige­nen zu errei­chen­den Ziel­grup­pen detail­liert für sich ana­ly­sie­ren. Nur so wird er die adäqua­te Gewich­tung für sei­ne Content‑, Media- und Kanal­pla­nung fin­den. Und dazu ste­hen neben der ARD/ZDF-Online­stu­die wei­te­res hilf­rei­ches Daten­ma­te­ri­al bei­spiels­wei­se über die Markt-Media-Stu­die “dai­ly digi­tal facts” der agof oder den erwähn­ten und von mir geschätz­ten D21-Digi­tal-Index zur Verfügung. 

Wenn wir doch etwas online affi­ner wären …

An einem Bahnhof in Deutschland im Jahre 2019
An einem Bahn­hof irgend­wo in Deutsch­land im Jah­re 2019

Ein Ziel­grup­pen-All­heil­mit­tel ist das WWW mit sei­nen Kanä­len – bis heu­te – defi­ni­tiv nicht, und das Social Web erst recht nicht. Und wenn ich mir die lang­sa­me Ent­wick­lung bei uns betrach­te – The­ma WLAN-Ver­brei­tung, Surf-Geschwin­dig­keit, recht­li­che Beden­ken, inter­ne Hin­der­nis­se inner­halb der Orga­ni­sa­tio­nen und poli­ti­sches Unwis­sen – Stich­wort “Ja, Digi­ta­li­sie­rung ist jetzt sicher nicht mein Spe­zi­al­be­reich, aber ein abso­lu­tes Zukunfts­the­ma” der damals neu­en bay­ri­schen Digi­tal­mi­nis­te­rin Judith Ger­lach –, dann wird dies auch so noch eine Wei­le blei­ben. Wie gesagt, leider. 

Daher: Erst lesen, dann inter­pre­tie­ren, dann umset­zen. Und dabei das logi­sche Den­ken bit­te nicht vergessen! ;-)))

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps aus dem Sep­tem­ber 2019

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps aus dem Sep­tem­ber 2019

Es wird lang­sam kalt in Deutsch­land. Was gibt es also Gemüt­li­che­res, sich mit einem gepfleg­ten Espres­so und gutem Lese­stoff in die nächs­te Ecke auf’s Sofa zu ver­zie­hen? Ich habe dafür mal wie­der 10 Lese­tipps rund um die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zusammengestellt. 

Der Erklärbär aus den Gedankenspielen von Dominik Ruisinger
Der Erklär­bär erklärt ab und zu mal wich­ti­ge Begriffe.

Und jetzt? Wei­ter lesen in mei­nem Blog “Gedan­ken­spie­le”.

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 10 Lese-Tipps aus dem Juni 2019

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 10 Lese-Tipps aus dem Juni 2019

Schon wie­der ist ein Monat ver­gan­gen. Höchs­te Zeit also, mei­ne Juni-Lese-Tipps in mei­nen Gedan­ken­spie­len zu kom­mu­ni­zie­ren. Die­ses Mal u.a. mit Bei­trä­gen zur Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on wie auch zur Wer­bung in digi­ta­len Zeiten.