Lin­kedIn: Die­se 6 Chro­me-PlugIns hel­fen mir täglich

Lin­kedIn: Die­se 6 Chro­me-PlugIns hel­fen mir täglich

In mei­nen Work­shops rund um die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on geht es der­zeit natür­lich viel um Lin­kedIn. Ob Mensch oder Orga­ni­sa­ti­on: Kaum jemand will schließ­lich die Chan­ce ver­pas­sen, sich mög­lichst gut zu ver­net­zen, inhalt­lich zu posi­tio­nie­ren und fach­lich ins Gespräch zu kom­men. Neben Lin­kedIn selbst gibt es eini­ge Chro­me-PlugIns, die dabei durch­aus hilf­reich sein kön­nen. In die­sem Bei­trag stel­le ich die 6 Erwei­te­run­gen vor, die ich selbst ger­ne nut­ze, weil sie mir enorm viel Zeit ersparen.

Klei­ner Tipp: Wer noch mehr hilf­rei­che PlugIns und Tools nicht nur zu Lin­kedIn ent­de­cken will, dem emp­feh­le ich die Web­sei­te des Mas­ters of Tools Jens Polom­ski. Jetzt aber zu den 6 von mir ver­wen­de­ten LinkedIn-Plugins:

1. Das Spracht­ool: Lan­gu­age­Tool

Auch wenn es kein rei­nes PlugIn für Lin­kedIn ist; trotz­dem hilft es mir enorm auch bei Lin­kedIn, um die Zahl der eige­nen Recht­schreib- und Kom­ma­ta-Feh­ler zu redu­zie­ren. Dies gehört mei­ner Mei­nung nun mal zu einer pro­fes­sio­nel­len Kom­mu­ni­ka­ti­on dazu. Prak­tisch: Das Lan­gu­age­Tool unter­streicht die Feh­ler sofort und bie­tet Alter­na­ti­ven an. Ach ja: Das Tool funk­tio­niert eben­falls per­fekt in allen ande­ren Netz­wer­ken und für die eige­nen E‑Mails.

LanguageTool: PlugIn für die gute Rechtschreibung und Kommasetzung.
Lan­gu­age­Tool: Mein Lieb­lings-Plugin für die per­fek­te Recht­schrei­bung und Kommasetzung

2. Der Fil­ter: Link Off

Wer genervt ist, dass sein eige­ner Lin­kedIn Stream sich mit zu vie­len Umfra­gen, Vide­os, Wer­bung oder geteil­ten Bei­trä­gen füllt oder wer nicht mehr sehen will, wer was gelik­ed, geteilt oder kom­men­tiert hat: Link Off hilft, die Kon­trol­le wie­der über den eige­nen Feed zu über­neh­men. Mit viel­fäl­ti­gen Ein­stel­lun­gen las­sen sich aktu­ell viel­leicht unnüt­ze Bei­trä­ge aus­fil­tern. Ach übri­gens: Wer will, kann den gesam­ten Feed übri­gens aus­blen­den. Für wen das wohl sinn­voll ist …

LinkOff: Das PlugIn für etwas mehr Ruhe im LinkedIn Feed
Lin­kOff: Das PlugIn für etwas mehr Ruhe im Lin­kedIn Feed

3. Das Moni­to­ring: Lin­kedIn Hashtags

Wie häu­fig wird ein Hash­tag auf Lin­kedIn genutzt? Die Ant­wort dar­auf kann durch­aus hilf­reich sein, wer selbst Bran­chen­the­men beob­ach­ten oder aber eige­ne Hash­tags ver­fol­gen will, um sich stär­ker mit einem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen, wie Klaus Eck hier beschreibt. Mit die­sem PlugIn für Lin­kedIn Hash­tags ist die Ant­wort schnell da. Ent­we­der man gibt den gewünsch­ten Hash­tag in die Suche des PlugIns ein oder noch prak­ti­scher: Ein­fach mit der Maus über den Hash­tag strei­fen, schon wird die Zahl der Per­so­nen, die die­sem Hash­tag fol­gen und sich für das The­ma damit inter­es­sie­ren, sofort angezeigt.

Wie häufig wird ein Hashtag genutzt? Dieses Tool gibt die Antwort.
Lin­kedIn Hash­tags: Wie häu­fig wird ein Hash­tag genutzt?

4. Die Busi­ness-Hil­fe: Lin­kedIn Com­pa­ny Page Interactor

Belie­bi­ge Bei­trä­ge auf Lin­kedIn als Unter­neh­men oder Insti­tu­ti­on liken und kom­men­tie­ren: Kein Pro­blem mit die­sem PlugIn, das der erwähn­te und geschätz­te Jens Polom­ski ent­wi­ckelt hat. Eine Funk­ti­on, die lang­sam auch Lin­kedIn selbst zur Ver­fü­gung stel­len soll.

5. Das Recher­che-Tool: Power Search for LinkedIn

Eben­falls von Jens und fast kos­ten­los (ein­ma­lig 10 Euro) ist die­ses wirk­lich zeit­spa­ren­de PlugIn. Jeder kennt die­se Fra­ge: Was hat der Lin­kedIn-Kon­takt als letz­tes gepos­tet? Wo wur­de er oder sie erwähnt? Natür­lich könn­te man für die ers­te Auf­ga­be auch das Pro­fil absur­fen. Wie umständ­lich das doch ist! Mit die­sem PlugIn klappt dies mit einem ein­zi­gen Klick. Auch die Wer­be­an­zei­gen von Fir­men wer­den übri­gens sofort angezeigt.

Spart viel Zeit: Die PowerSearch bei LinkedIn
Power Search for Lin­kedIn: Spart viel Zeit bei der Recherche

6. Das klei­ne CRM: Task Mana­ger & Regis­ter for LinkedIn

Wie ein klei­nes CRM arbei­tet die­ser Taskma­na­ger. Der Umgang damit ist denk­bar ein­fach: Kaum ist im ange­mel­de­ten Zustand ein Lin­kedIn-Kon­takt ange­klickt, schon befin­det die­ser sich im Task Mana­ger & Regis­ter for Lin­kedIn. Von die­sem Moment an las­sen sich für die­se Per­son Auf­ga­ben, Bespre­chungs­no­ti­zen, Anmer­kun­gen etc. samt Datum fixieren.

Und jetzt ihr 😎: 

Also die Fra­ge in die Run­de: Feh­len eini­ge prak­ti­sche Erwei­te­run­gen? Dann bit­te her damit! Schließ­lich wol­len wir uns das „Leben auf Lin­kedIn“ doch mög­lichst schön und ange­nehm machen.

Cover-Pho­to: Pho­to by Sou­vik Baner­jee on Unsplash

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien in digi­ta­len Zeiten

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien in digi­ta­len Zeiten

In der ver­gan­ge­nen Woche durf­te ich einen Vor­trag hal­ten und zwei Work­shops lei­ten. Alle dreh­ten sich um die rich­ti­ge Social Media Stra­te­gie im digi­ta­len Zeit­al­ter – also ana­log zu mei­nem Buch­ti­tel. Vor dem Hin­ter­grund habe ich die­se Gedan­ken­spie­le-Lese­tipps ganz die­sem The­ma gewid­met. Dabei fol­ge ich dem Weg der Ent­wick­lung einer Social Media Stra­te­gie: also von der Ana­ly­se, über die Con­tent-Aus­wahl bis zur Distribution.

1. Von der Ana­ly­se und Strategie-Planung

Die Clus­ter­ana­ly­se als Werk­zeug: Vor­aus­set­zun­gen und Gren­zen
Mit­hil­fe der Clus­ter­ana­ly­se las­sen sich Daten­sät­ze in homo­ge­ne Grup­pen unter­tei­len. Dies ist hilf­reich, gera­de um Maß­nah­men spä­ter stär­ker auf ein­zel­ne Ziel­grup­pen zuzu­schnei­den. Dafür müs­sen bestimm­te Vor­aus­set­zun­gen wie Daten­men­ge, ‑sau­ber­keit, ‑ein­heit erfüllt sein, wie der Bei­trag beleuch­tet. Auch hat jede Clus­ter­ana­ly­se ihre Ein­schrän­kun­gen, wie die­ses nach vie­len Jah­ren wei­ter­hin tief berüh­ren­de Video „Don’t put peop­le in boxes“ des däni­schen TV-Sen­ders TV2 deut­lich macht. 

Defi­ni­ti­on: Was sind wirk­lich stra­te­gi­sche Zie­le?
Tak­ti­sche und stra­te­gi­sche, qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve, wei­che und har­te – die Defi­ni­ti­on von Zie­len fällt vie­len auch in mei­nen Work­shops schwer. Dabei spie­len sie eine zen­tra­le Rol­le bei der Ent­wick­lung einer Kon­zep­ti­on oder einer PR‑, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Social Media Stra­te­gie. Wie gut, dass der geschätz­te Ralph Schol­ze in sei­nem Blog-Bei­trag einen kom­pak­ten Über­blick lie­fert. Dar­in warnt er zu Recht davor, die wei­chen Fak­to­ren zu unterschätzen.

Ziel­grup­pen: Auf der Jagd nach der Genera­ti­on Z
Vie­le Unter­neh­men ver­su­chen gera­de ver­stärkt die Genera­ti­on Z zu errei­chen. Dies gilt nicht nur die hier erwähn­te Finanz­bran­che. Gera­de bei der Anspra­che sind vie­le Kar­di­nal­feh­ler ersicht­lich. Vor allem ver­ges­sen vie­le, dass es nicht um das wo geht, um mit der heu­ti­gen Jugend in Kon­takt zu tre­ten, son­dern um das wie, wozu weni­ger Push-Infos, denn Mehr­wert und Ver­trau­en zählen.

2. Über Con­tent & Kommunikationskanäle

Kanal­wahl: 10 Lin­kedIn-Tipps für die Kom­mu­ni­ka­ti­on
Lin­kedIn bringt nur den­je­ni­gen einen wirk­li­chen Mehr­wert, die sich kon­ti­nu­ier­lich und stra­te­gisch um den Auf­bau der eige­nen Com­mu­ni­ty küm­mern. Bezo­gen auf Account, Inhal­te, Con­tent­stra­te­gie gibt es eini­ges zu beach­ten, wie mein lie­ber Kol­le­ge Klaus Eck in die­sem Bei­trag kom­pakt aufführt.

Kanal­stra­te­gie: Tik­tok und Insta­gram im Ver­gleich
Wor­in unter­schei­den sich Tik­Tok und Insta­gram? In sehr vie­len Punk­ten – und dies geht weit über die Alters­struk­tur hin­aus. Auf eini­ge geht die­ser Bei­trag ein. Vor allem stellt er sich die Fra­ge, wel­che Social Media Stra­te­gie Orga­ni­sa­tio­nen auf den bei­den Kanä­len jeweils fah­ren müssen.

Con­tent: Jan Tissler über die KI-Tex­ter­stel­lung
Wer­den künf­tig unse­re Tex­te nur noch per KI erstellt, wie sich in mei­nem Buch „Pra­xis Online-Tex­ten“ Andre­as Schö­ning frag­te? Die­ser Fra­ge wid­met sich das Social Media Insti­tu­te im Gespräch mit Jan Tiß­ler. Die­ser nutzt die Werk­zeu­ge für auto­ma­ti­sier­te Tex­te vor allem dazu, sei­ne Krea­ti­vi­tät anre­gen zu las­sen. Sein wich­ti­ger Hin­weis mit Blick ins Mor­gen: KI sei als Unter­stüt­zung und nicht als Bedro­hung oder Kon­kur­renz anzusehen.

Case Stu­dy: Sto­ry­tel­ling mit Charme, Pur­po­se & Pas­si­on
Gutes Bei­spiel für Sto­ry­tel­ling: In der Back­stu­be „Kuchen­tratsch“ in Mün­chen backen Senio­rin­nen und Senio­ren Kuchen und Kek­se: Ziel, neue Leu­te ken­nen und etwas dazu­zu­ver­die­nen. Dabei steht der Pur­po­se im Vor­der­grund: „Leben lebens­wer­ter machen“. Eine schö­ne Sto­ry, die hier erzählt wird.

3. Zur Con­tent-Dis­tri­bu­ti­on bei einer Social Media Strategie 

Gewinn­spie­le: Was ist bei Insta­gram zu beach­ten?
In den letz­ten Wochen durf­te ich eini­ge Work­shops zum The­ma Social Media geben. Natür­lich kam die Spra­che auf das The­ma Gewinn­spie­le: Was ist bei Insta­gram zu beach­ten? Was ist recht­lich erlaubt? Wie steht es mit Mar­kie­run­gen? Eini­ge die­ser Fra­gen wer­den in die­sem Bei­trag beant­wor­tet. Beson­ders lie­be ich das Ende: „Ein Insta­gram-Gewinn­spiel soll­te nie nur eine Not­lö­sung bei man­geln­den Con­tent-Ideen sein.“ Wenn das nur jede und jeder ver­ste­hen würde …

Mul­ti­plier: Ava­tare und vir­tu­el­le Influ­en­cer wer­den immer gefrag­ter
Ein Trend, der seit ein paar Jah­ren durch die Digi­tal­bran­che schwappt: vir­tu­el­le Influ­en­cer. Und damit mei­ne ich nicht nur die berühm­te Lil Mique­la. Drum­her­um hat sich ein Markt an Ava­taren ent­wi­ckelt, die von einer wach­sen­den Anzahl an Unter­neh­men „belegt“ wer­den – zur Anspra­che einer jun­gen Ziel­grup­pe. Dabei haben sol­che Kunst­fi­gu­ren ihre Vor- wie Nachteile.

Case Stu­dy: News­let­ter als Auf­klä­rungs- und Bin­dungs­in­stru­ment
Wie lässt sich E‑Mail als Auf­klä­rungs­in­stru­ment ein­set­zen? Was kann eine Direkt­kom­mu­ni­ka­ti­on? In die­ser Case Stu­dy wird vor­ge­stellt, mit wel­cher stu­fen­wei­sen Stra­te­gie Food­watch sei­nen E‑Mail-News­let­ter auf­ge­setzt hat und wie erfolg­reich die Orga­ni­sa­ti­on dabei ist.

Neue Gedan­ken­spie­le: Take­Over in krie­ge­ri­schen Zeiten

Neue Gedan­ken­spie­le: Take­Over in krie­ge­ri­schen Zeiten

Take­Over – die Über­nah­me eines Social Media Accounts durch eine ande­re Per­son zählt zu den belieb­tes­ten Stra­te­gien für eine grö­ße­re Sicht­bar­keit im Social Web. Im letz­ten Mona­te hat sich gezeigt, dass sich solch spie­le­ri­sche Taten auch in einem so grau­sa­men Krieg, den Russ­land gegen die Ukrai­ne führt, wir­kungs­voll umset­zen las­sen. Dar­auf liegt ein gro­ßer Fokus bei mei­nen monat­li­chen Gedan­ken­spie­len-Lese­tipps. Eine nach­denk­li­che Lek­tü­re wün­sche ich!

3x Take­Over

Stu­di­en & News

  • Stu­die: Digi­ta­li­sie­rung? Bye Bye Ger­ma­ny
    Nein, Deutsch­land ist nicht wirk­lich auf die Digi­ta­li­sie­rung vor­be­rei­tet. Auf jeden Fall, was die digi­ta­le Bil­dung betrifft, wie eine Sales­for­ce-Stu­die belegt. So wur­den im Rah­men des „Glo­bal Digi­tal Skills Index“ 23.000 Per­so­nen in 19 Län­dern über ihre Arbeit befragt. Bei den Ergeb­nis­sen neh­men wir eine hin­te­re Posi­ti­on ein. Vor allem wird deut­lich, in wel­chen Berei­chen und in wel­chen Genera­tio­nen ein hohes Defi­zit und damit ein hoher Nach­hol­be­darf beim Digi­tal-Know-how vor­han­den ist. Ob wir dies wohl noch­mal irgend­wann anpa­cken werden?
  • Stu­die: Social Media 2022 = kom­ple­xer, teu­rer, auf­wän­di­ger
    “What you need to know now to impro­ve your mar­ke­ting”, fragt die US-Mar­ke­ting­be­ra­te­rin Hei­di Cohen? Ihre Pro­gno­se für den Bereich Social Media: “Expect incre­a­sed com­ple­xi­ty and mar­ke­ting cos­ts to ful­fill your audience’s needs across social media plat­forms, devices and con­tent for­mats”, also kom­ple­xer, teu­rer, viel­fäl­ti­ger, auf­wän­di­ger. Auch wenn ihr Blick US-gefärbt ist, las­sen sich ihre Aus­sa­gen durch­aus auf die hie­si­ge Arbeit über­tra­gen. Und es kommt Arbeit auf uns zu. Daher nicht erschrecken!

SEO, Spra­che & mehr

  • Spra­che: Lee­re Sprach­hül­sen und Buz­z­words erken­nen
    Pur­po­se, Authen­ti­zi­tät … im Bereich Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mar­ke­ting gibt es vie­le popu­lä­re Buz­z­words, hin­ter denen sich oft lee­re Wort­hül­sen befin­den. Statt­des­sen müs­sen Unter­neh­men sicher­stel­len, dass die­se Wer­te intern auch gelebt wer­den. Dabei ste­hen vie­le erst ganz am Anfang, wie u. a. eine aktu­el­le Umfra­ge von Fak­ten­kon­tor verdeutlicht.
  • Fra­ge: Wie lan­ge dau­ert Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung?
    Ab wann zei­gen SEO-Maß­nah­men ihre Wir­kung? Und wel­che Fak­to­ren haben beson­de­ren Ein­fluss? Die­ser Bei­trag ist eine wirk­li­che Lis­te an Punk­ten samt Exper­ten-Kurz­in­ter­views, die auf SEO-Sei­te abzu­ar­bei­ten sind: von den tech­ni­schen Grund­vor­aus­set­zun­gen, über das The­ma Con­tent-Qua­li­tät, die immer wich­ti­ge­ren E‑A-T-Ver­trau­ens­fak­to­ren bis hin zu the­men­na­hen Backlinks. Wertvoll!
  • Hilf­rei­che SEO-Maß­nah­men für ein bes­se­res Goog­le-Ran­king
    Ob es jetzt die bes­ten SEO-Maß­nah­men sind, wie es im Titel (mal wie­der) heißt – das sei dahin­ge­stellt. Auf jeden Fall umfasst der län­ge­re OMR-Bei­trag wich­ti­ge Maß­nah­men im Bereich Onpage-Opti­mie­rung – von Core Web Vitals, Page Seed über die EAT-Fak­to­ren bis hin zum Dupli­ca­te Con­tent und den pas­sen­den Links.
  • E‑Mail-Mar­ke­ting 2022: Auf der Suche nach mehr Ver­trau­en
    Wie gewin­ne ich mehr Ver­trau­en bei Emp­fän­ge­rin­nen von E‑Mails? Wie las­sen sich inter­ak­ti­ve reak­ti­vie­ren? Was bedeu­ten ver­fälsch­te Öff­nungs­ra­ten, Post-Open-KPIs, Tracking-Incen­ti­vie­rung? Dies sind nur eini­ge der wich­ti­gen Trends im E‑Mail-Mar­ke­ting, um höhe­re ROI zu erhal­ten. Dabei geht die­ser kom­pak­te Bei­trag über die übli­chen Aus­sa­gen hin­aus. Oder schon mal an Rub­beln, Mou­seo­ver und inter­ak­ti­ve For­mu­la­re gedacht?
Neue Gedan­ken­spie­le: Take­Over in krie­ge­ri­schen Zeiten

Neue Gedan­ken­spie­le: 3+1 Stu­di­en, 3x Com­mu­ni­ty Manage­ment, 3x Zahlen

Die Zei­ten sind düs­ter: Kriegs­bil­der, die im Kopf ver­har­ren, Men­schen, die lei­den, rus­si­sche Poli­tik, die lügt, Hoff­nun­gen, die zer­plat­zen. Aus­weg frag­lich. Wie soll das wei­ter­ge­hen? Viel­leicht auch des­we­gen sowie wegen der lan­gen Pan­de­mie-Zei­ten füh­le ich mich vom Infor­ma­ti­ons­fluss der­zeit etwas über­for­dert. Dar­über berich­te ich in mei­nem Blog-Bei­trag aus­führ­lich. Zudem habe ich für mei­ne monat­li­chen Gedan­ken­spie­le eini­ge Stu­di­en und Zah­len zusam­men­ge­stellt, die doch sehr viel­fäl­ti­ge Bli­cke auf unse­re zer­spal­te­ne, in die­sem Fall digi­ta­le Gesell­schaft werfen.

3+1 Stu­di­en zur digi­ta­len Kommunikation

  • Stu­die | D21-Digi­tal-Index 2021/​2022: Deut­sche Bevöl­ke­rung für digi­ta­len Wan­del unter­schied­lich gut gerüs­tet
    Der D21-Digi­tal-Index ist eine der wich­tigs­ten Stu­di­en zu Digi­ta­li­sie­rung und digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on. Schließ­lich zeigt er auf, wie unse­re Gesell­schaft mit den sich ste­tig wan­deln­den Anfor­de­run­gen zurecht­kommt. In der neu­en Aus­ga­be 2021/​2022 wird deut­lich: Auch wenn der Digi­tal-Index leicht gestie­gen ist, beschei­nigt die Stu­die der Bevöl­ke­rung ins­ge­samt ein mitt­le­res Niveau an digi­ta­len Kom­pe­ten­zen. Die star­ke Kluft bei der digi­ta­len Teil­ha­be ist eng mit Alter und Bil­dungs­grad ver­bun­den. Dies macht die not­wen­di­gen Anstren­gun­gen und den sys­te­ma­ti­schen Kom­pe­tenz­auf­bau deut­lich. Kern­aus­sa­gen habe ich auch auf Lin­kedIn zusam­men­ge­fasst.

  • Repor­ta­ge | Off­line in Coro­na-Zei­ten: Sta­tus abge­hängt
    Kei­ne der Stu­di­en – aber eine Repor­ta­ge, der eng mit dem D21-Digi­tal-Index zusam­men­hängt. Sie beschreibt, wie vie­le Men­schen bei uns abge­hängt und aus­ge­schlos­sen sind, weil sie nicht online sind. Die­se digi­ta­le Spal­tung geht erst ganz lang­sam zurück. Bis dahin führt sie inner­halb unse­rer Gesell­schaft zu getrenn­ten Infor­ma­ti­ons­bla­sen, ver­ein­facht gesagt: TV und Tages­zei­tung vs. Inter­net + Social Media.

  • Stu­die | Digi­tal 2022 Report: Nut­zung von Inter­net, Social Media und Mobi­le
    Der jähr­li­che Digi­tal Glo­bal Report von We are Social und Hootsui­te ist eine wei­te­re rele­van­te Stu­die gera­de für Social Media Stra­te­gien. Schließ­lich gibt er welt­weit sowie auf Deutsch­land bezo­gen einen Ein­blick in die Inter­net- und Social-Media-Nut­zung. Marie-Chris­ti­ne Schind­ler hat sich die Zah­len vor­ge­nom­men – für einen detail­lier­ten Blick auf die zen­tra­len Ergebnisse.

  • Stu­die | 2022 Social Media Indus­try Bench­mark Report
    Gerin­ge­res orga­ni­sches Enga­ge­ment – trotz höhe­rer Pos­ting-Fre­quenz, Inter­ak­ti­on über Carou­sel-Postings und Vide­os: Gute Ein­bli­cke lie­fert der 2022 Social Media Indus­try Bench­mark Report. Was Exper­tin­nen und Exper­ten schon lan­ge sehen: Social Media wird immer stär­ker zu einem “Pay-to-Play-Space” wird. Und dies quer durch die 14 unter­such­ten Branchen.

3x Tipps zum Community-Management

  • Com­mu­ni­ty Manage­ment | Wie reagie­re ich auf Kom­men­ta­re bei Shit­s­torms?
    Wenn sich die nega­ti­ven, pole­mi­schen Kom­men­ta­re häu­fen, wird häu­fig nach Optio­nen gesucht, Kom­men­ta­re ein­zu­schrän­ken. Und ja: Wie die­ser Bei­trag am Bei­spiel von Face­book, Insta­gram und Twit­ter auf­zeigt, bie­ten die Platt­for­men diver­se Mög­lich­kei­ten: manch­mal beim Pos­ten, manch­mal bereits beim Pla­nen von Beiträgen.

  • Com­mu­ni­ty Manage­ment | Wie Whats­App in Unter­neh­men ein­ge­setzt wird
    Immer mehr Unter­neh­men set­zen Whats­App in der Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ein. Aber nicht mit der „nor­ma­len“ Whats­App App, warnt Tho­mas Hut­ter. Statt­des­sen schil­dert er, wie die Whats­App Busi­ness App (die ich übri­gens auch nut­ze) recht­lich sau­ber ein­ge­rich­tet und die Num­mer veri­fi­ziert wird, um auto­ma­ti­sche Nach­rich­ten zu defi­nie­ren, Schnell­ant­wor­ten samt Short­cuts fest­zu­le­gen und Anfra­gen zu bearbeiten.

  • Com­mu­ni­ty Manage­ment | Social Media bei der Deut­schen Bahn
    Die Deut­sche Bahn zählt im Social Media Bereich für mich zu den Best Cases. Ange­sichts einer gro­ßen Com­mu­ni­ty und oft­mals kri­ti­scher Stim­men kommt es auf ein schnel­les Com­mu­ni­ty-Manage­ment an. Wie wird in den Teams gear­bei­tet? Wird hier alles inhouse gelöst? Sol­chen Fra­gen geht die­ser Bei­trag samt Pod­cast nach, der ein biss­chen hin­ter die Kulis­sen bli­cken lässt.

3x Kenn(zahlen) & Tools

  • Online-Tex­ten | SEO-Tools in der Dis­kus­si­on
    Gutes Online-Tex­ten heißt auf kei­nen Fall pures SEO-Tex­ten. Trotz­dem spie­len Key­words eine Rol­le – spä­tes­tens, wenn es um Tit­le, Descrip­ti­on und Über­schrift geht. Auf dem Markt gibt es vie­le Tools, um die pas­sen­den Key­words zu fin­den. Jens Polom­ski stellt kom­pakt das Key­word-Top-Tool von Seo­bi­li­ty vor, das ich eben­falls schät­ze. Wei­te­re 10 Tools habe ich übri­gens in mei­ner Lin­kedIn-Grup­pe zum The­ma Online-Tex­ten auf­ge­führt. Wer also noch Mit­glied wer­den bzw. mit­dis­ku­tie­ren will …

  • Lin­kedIn | 45 Sta­tis­tics You Should Know
    Wer Zah­len zu Lin­kedIn sucht, der wird beim Manage­ment-Tool Lead­Del­ta fün­dig. 45 durch­aus inter­es­san­te Sta­tis­ti­ken geben Ein­blick in Nut­zung, Alters­struk­tur, Ver­weil­dau­er, Recrui­t­ing und Employ­er Bran­ding. Mei­ne Ein­schät­zung: eini­ge über­ra­schen, eini­ge bestä­ti­gen mich, bei eini­gen hängt Deutsch­land hinterher.

  • E‑Mail-Mar­ke­ting | 12 E‑Mail-Kenn­zah­len
    Was ist der Unter­schied zwi­schen einer Uni­que und einer gesam­ten Klick­ra­te, zwi­schen Hard- und Soft­boun­ces? Kom­pakt wer­den in die­sem Bei­trag die wich­tigs­ten 12 E‑Mail-Kenn­zah­len erklärt. Schließ­lich lässt sich nur so spä­ter der Erfolg bestimmen.
Auf Lösungs­su­che: Zu wenig Zeit für zu viel Content

Auf Lösungs­su­che: Zu wenig Zeit für zu viel Content

Ich füh­le mich der­zeit etwas über­for­dert. Denn ich habe den Ein­druck, dass ich immer mehr Infor­ma­tio­nen über immer mehr Kanä­le in einer immer höhe­ren Fre­quenz erhal­te. Immer stär­ker scheint es um Mas­se und Quan­ti­tät an Infor­ma­tio­nen zu gehen. Vie­le spre­chen daher bereits seit Jah­ren vom Con­tent Shock oder dem Infor­ma­ti­on Over­load. Aber das sind nur Schlagworte. 

Posi­tiv gefragt: Fol­gen wir auf Lin­kedIn, Insta­gram, Whats­App, per News­let­ter, Mes­sen­ger & Co. gera­de dem olym­pi­schen Gedan­ken, also immer wei­ter, schnel­ler, höher? Sind wir in unse­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on 2022 auf dem Weg der “Ober­fläch­li­gi­sie­rung”? Was dazu füh­ren wird, dass die Tie­fe in der Aus­ein­an­der­set­zung ver­lo­ren geht? Ist es also etwa Zeit, sich etwas zurück­zu­neh­men? Denn das Sein als „digi­ta­ler Mes­si“ bringt kaum einem Net­wor­ker etwas, wie Klaus Eck in sei­nem Blog-Bei­trag schreibt?

Skim­men & Scannen

Gera­de im Rah­men mei­nes letz­ten Buches „Pra­xis Online-Tex­ten“ habe ich mich viel mit dem The­ma Usa­bi­li­ty und ins­be­son­de­re der Fra­ge beschäf­tigt, wie Men­schen Inhal­te heu­te im Netz wahr­neh­men. Und es über­rascht hier nie­man­den, wenn ich schrei­be, dass wir nur einen sehr begrenz­ten Anteil an Infor­ma­tio­nen auf­neh­men (kön­nen).

Wenn ich die­se zwar älte­re, aber wei­ter­hin rele­van­te Gra­fik betrach­te, dann wird mir noch­mals klar, dass sich unser Con­tent-Kon­sum, also die von uns auch täg­lich ver­ar­bei­te­te Con­tent-Men­ge, kei­nes­wegs groß ver­än­dert hat – auch weil der Tag wei­ter­hin nur 24 Stun­den hat; gleich­zei­tig nimmt aber der pro­du­zier­te und ver­brei­te­te Con­tent jedes Jahr expo­nen­ti­ell zu. Jede und jeden hier wird dies nicht über­ra­schen. Doch hat dies mas­si­ve Fol­gen, gera­de auf die Wahr­neh­mung von Inhalten.

Der Content-Shock
Con­tent Shock: Der Ver­gleich zwi­schen Con­tent-Kon­sum und Zeit für Content

Der „King of Usa­bi­li­ty“ Jakob Niel­sen hat einst die Wahr­neh­mung von Con­tent in die Berei­che Rea­ding, Scan­ning und Skim­ming auf­ge­teilt (sie­he Abb.). Ange­sichts die­ser oben beschrie­be­nen Men­ge an Infor­ma­tio­nen und der gleich­zei­tig gleich­blei­ben­den Zeit für deren Kon­sum, bleibt uns eigent­lich nichts ande­res übrig, als nur noch zu skim­men; also has­tig in der Über­schrift nach dem Mehr­wert zu suchen, Tex­te nach Schlüs­sel­wör­tern zu über­flie­gen und schnell wei­ter­zu­kli­cken, wenn wir ihn nicht sofort fin­den. Schließ­lich könn­ten wir ja etwas auf einer ande­ren Sei­te, in einem ande­ren Kanal verpassen.

Ach ja: Niel­sen packt unser Lese­ver­hal­ten übri­gens genau zwi­schen Scan­nen und Skim­men – mit Ten­denz immer stär­ker zum Skim­men gera­de bei Jün­ge­ren. Auch dies ist ange­sichts der Tool- und Con­tent-Men­ge nicht wirk­lich überraschend.

Wie wird heu­te gele­sen? Rea­ding, Scan­ning, Skim­ming im Ver­gleich; Abb. von Domi­nik Ruisinger

Der Titel als Content-Verführer?

Rich­ten wir uns also nur noch an Titeln aus? Zu Bei­trä­gen, Bil­dern, Vide­os, Gra­fi­ken? Egal wie kor­rekt, falsch oder nur auf den berühm­ten K(l)ick aus­ge­rich­tet sie auch sind? Genau betrach­tet, tun wir genau dies. Wir reagie­ren auf Titel – neben ein paar wei­te­ren Neben­fak­to­ren. Die­se Fokus­sie­rung gilt übri­gens auch für Betreff­zei­len, die schon lan­ge eine gro­ße Macht auf E‑Mails und News­let­ter haben, auch wenn vie­le dies nicht bedenken.

Wenn ich über genau die­sen Fokus auf Titel nach­den­ke, dann fällt mir mit Grau­en ein Expe­ri­ment vor ein paar Jah­ren ein (die genaue Quel­le fin­de ich gera­de nicht … Any thoughts?). Damals wur­de ein Bei­trag auf Face­book publi­ziert, wobei der Inhalt des Bei­tra­ges mit dem Titel des Bei­trags nichts zu tun hat­te. Trotz­dem wur­de er vor allem wegen sei­nes Titels flei­ßig und mas­siv geteilt. Damit ließ sich nach­wei­sen, dass nur wirk­lich weni­ge Men­schen den Bei­trag auch wirk­lich gele­sen hat­ten. Leider.

Die­ses Expe­ri­ment ist schon eini­ge Jah­re alt. Doch was ist seit­dem pas­siert? Die Men­ge an Infor­ma­tio­nen ist wei­ter gewach­sen, die Zahl der Kanä­le hat sich erhöht, die Fre­quenz an publi­zier­ten Bei­trä­gen ist gestie­gen. Alles sie­he oben. Wür­de die­ses Expe­ri­ment heu­te anders aus­fal­len? Ich fürch­te nein. Schließ­lich sind vie­le Social Media Postings in Wirk­lich­keit nichts ande­res als Titel- und Titel­bil­der-Schleu­dern. Ein­fach gesagt: Wenn die­se nicht funk­tio­nie­ren, kön­nen wir uns den rest­li­chen Bei­trag erspa­ren. Auch in mei­nem Lieb­lings-Tool Feed­ly sor­tiert mein Auge die täg­li­chen Resul­ta­te fast aus­schließ­lich über den Titel. Alles ande­re fällt weg.

Noch kein Rezept gefunden

Doch was bleibt uns ande­res über, wenn uns immer mehr und immer häu­fi­ger Inhal­te ein­ge­spielt wer­den und dies über immer mehr Kanä­le? Und wir die­sen Inhal­ten und Kanä­len immer mehr hin­ter­her­he­cheln? Schließ­lich wol­len wir nichts und nir­gends ver­pas­sen, was sich in Dis­kus­sio­nen über FOMO und Online-Sucht wider­spie­gelt. Sind wir auch als Con­tent-Pro­du­zen­tin­nen und ‑Pro­du­zen­ten also die Kat­zen und Kater, die sich selbst in den Schwanz beißen?

Bei die­sem The­ma bin ich in den letz­ten Wochen und Mona­ten nach­denk­lich gewor­den. Auf jeden Fall mache ich mir immer häu­fi­ger Gedan­ken, wie ich selbst Infor­ma­tio­nen auf­neh­men will und die­se nicht nur als Skim­mer, son­dern als Mensch, der die­sen Con­tent wirk­lich schätzt. Muss ich mich dazu von ver­schie­de­nen Kanä­len ver­ab­schie­den? Aus Inhal­ten zurück­zie­hen, um mir mehr Zeit für ande­re neh­men zu kön­nen? Wer­de ich alt ;-)? Oder gibt es dazu ein schlau­es Lösungs­buch oder ein genia­les Rezept? Wer eines hat, dann bit­te mel­den. Dan­ke! Denn anders wer­de ich aus die­sem Hams­ter­rad wohl kaum her­aus­fin­den.

2 more things:

  • P.S.: Dam­ned – und schon wie­der habe ich neu­en Con­tent geschaf­fen ;-). Hof­fent­lich ver­führt nicht nur der Titel zum Lesen!