Neue Gedan­ken­spie­le: Eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­welt im Wandel

Neue Gedan­ken­spie­le: Eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­welt im Wandel

Die Tik­Toki­fi­ca­ti­on schrei­tet bei Face­book vor­an. Den Haupt-Feed bestimmt künf­tig der Algo­rith­mus – vor allem mit Reels und Ads; Bei­trä­ge von Freun­den, Unter­neh­men und Grup­pen wer­den in Neben-Feeds ver­bannt. Nimmt die dann noch jemand wahr? Und machen Face­book-Sei­ten für Orga­ni­sa­tio­nen über­haupt noch Sinn, wenn sie kein Reel-Poten­zi­al haben? Par­al­lel fokus­sie­ren sich alle Platt­for­men auf das 9:16 Bild­for­mat. Ver­ab­schie­den sie sich nicht von den älte­ren Genera­tio­nen? Dabei sol­len die doch für Ein­nah­men sor­gen … Die­se bei­den Bei­spie­le zei­gen: Es tut sich eini­ges – auch in der Welt der Medi­en­ar­beit. Zeit für eine neue Aus­ga­be der monat­li­chen Gedankenspiele.

3x Mei­nun­gen zum Wandel

  • Wann soll­te ich auf Lin­kedIn pos­ten? Stu­di­en­aus­sa­gen brin­gen da nix.
    Wenn ich Ana­ly­sen über den rich­ti­gen Zeit­punkt beim Pos­ting auf Lin­kedIn lese, bekom­me ich Bauch­grim­men. Vor allem ob der Leu­te, die ihr Pos­ting-Ver­hal­ten an sol­chen Zah­len aus­rich­ten. Dabei gibt es viel ein­fa­che­re und bes­se­re Metho­den: Der eige­ne Blick, die viel­fäl­ti­gen Ana­ly­se-Tools, der gesun­de Grips. War­um das so ist, beschrei­be ich in einem Blog-Post.
  • War­um eine not­wen­di­ge Ver­ler­nungs­kur­ve gut für uns alle ist
    Muss ich jedem Trend fol­gen? Muss ich auf allen Kanä­len prä­sent sein? Muss ich bestän­dig für neue Inhal­te sor­gen? Natür­lich nicht. Die Autorin Apur­va Har­wa­ni hat auf Medi­um einen lako­ni­schen wie wah­ren Bei­trag publi­ziert. Dabei dreht sie unse­re FOMO-Gesell­schaft etwas um: Sie emp­fiehlt, dass wir doch bit­te eini­ges ver­ler­nen soll­ten – auch um wie­der Neu­es ler­nen zu kön­nen. Eine Ver­ler­nungs­kur­ve also. Ein schö­ner Gedanke.
  • War­um der Blick auf rei­ne Fan-Zah­len nix bringt
    “War­um glau­ben Men­schen an den Wert der Fol­lower?”, fragt Dirk von Geh­len. “Weil sie anneh­men, die Zahl tref­fe eine Aus­sa­ge dar­über, wel­che Reich­wei­te ein Account hat.“ Dabei sagt die Zahl in Wahr­heit wenig aus. Was hel­fen einem Account vie­le Fol­lower, wenn er nur sel­ten pos­tet oder auf kein Inter­es­se stößt? Nix. Was ist mit Men­schen am Anfang einer Kar­rie­re, die sich eine Com­mu­ni­ty auf­bau­en müs­sen? Pech. Und bestim­men nicht Algo­rith­men über die Sicht­bar­keit? Natür­lich. Dar­um lesen!

4x für eine erfolg­rei­che Medienarbeit

  • Pres­se­mit­tei­lung: Auf­bau, Con­tent, Dis­tri­bu­ti­on
    Auch wenn sie uralt ist, ken­ne ich die Fra­ge aus vie­len Work­shops: Was muss ich bei einer Pres­se­mit­tei­lung beach­ten? news­ak­tu­ell hat einen Bei­trag publi­ziert, der Schritt für Schritt die Erstel­lung einer PM the­ma­ti­siert: Vom Auf­bau, über den Con­tent bis zur Dis­tri­bu­ti­on. Gera­de in der Kür­ze lie­fert er einen guten Ein­stieg. Für die Ver­tie­fung des The­mas muss ich natür­lich unser Buch „Public Rela­ti­ons“ empfehlen.
  • Titel: Wie Head­lines mehr Reak­tio­nen brin­gen
    Head­lines müs­sen schnell les­bar und ver­ständ­lich und Emo­tio­nen anspre­chen – online wie off­line. Nur dann sind sie erfolg­reich und ver­füh­ren zum Lesen der Tex­te. War­um das so ist, erläu­tert die­ser Bei­trag. Übri­gens: Vie­le der Aus­sa­gen für werb­li­che Head­lines las­sen sich 1‑zu‑1 auf redak­tio­nel­le Bei­trä­ge, auf die Medi­en­ar­beit und auf das gene­rel­le Online-Tex­ten übertragen.
  • Bud­get: Der Ear­ned-Media-Mythos
    Medi­en­ar­beit 2022: Pres­se­ar­beit ohne jeg­li­ches Media­bud­get? Ein Irr­glau­be, wie die­ser Bei­trag zu Recht beschreibt. Allein füh­ren eine cle­ver geschrie­be­ne Pres­se­mit­tei­lung und gute Con­nec­tions in Redak­tio­nen kaum zum Erfolg. Ohne Geld geht oft nix (mehr). Leider.
  • Nati­ve Ads: Ergän­zen­des Werk­zeug für die Medi­en­ar­beit
    Auch wenn bei ihnen die Gren­ze zwi­schen Wer­bung und Redak­ti­on ver­schmilzt: Nati­ve Ads spie­len eine zen­tra­le Rol­le in einem moder­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mix. Weil sich mit die­ser Form der Wer­bung in einem redak­tio­nel­len Umfeld wei­te­re Ziel­grup­pen gera­de auch in eta­blier­ten Qua­li­täts­me­di­en anspre­chen las­sen – als Ergän­zung zur Medienarbeit.

3x rund um Social Media

  • Lin­kedIn: 7 Chro­me-PlugIns für das täg­li­che Leben
    Brow­ser-PlugIns hel­fen, das Leben auf Lin­kedIn ange­neh­mer zu gestal­ten: Beim Pos­ten, beim Orga­ni­sie­ren, beim Mes­sen. In die­sem Bei­trag stel­le ich mei­ne 7 Lieb­lings-Erwei­te­rung vor, die ich selbst täg­lich nut­ze, weil sie mir enorm viel Zeit erspa­ren; natür­lich inkl. des neu­en und viel gelob­ten Autor­edIn-PlugIns zum For­ma­tie­ren von Beiträgen.
  • You­Tube: Check­lis­te für eine erfolg­rei­che Video-SEO
    Vie­le Vide­os publi­ziert und kei­ne Sicht­bar­keit erreicht? Mit die­ser Check­lis­te lässt sich die eige­ne Video-SEO Schritt für Schritt über­prü­fen: von Gestal­tung, Inhalt und Key­words über tech­ni­sche Ein­stel­lun­gen bis zur fina­len Video­er­stel­lung. Praktisch.
  • Blog: Con­tent-Ideen für den nächs­ten Bei­trag
    Was soll ich Neu­es in mei­nem Blog oder mei­nem Maga­zin schrei­ben? Und natür­lich ziel­grup­pen­re­le­vant? Wie kom­me ich an gute Inhal­te? Abge­se­hen von Recy­cling und Ver­ede­lung von erfolg­rei­chem Con­tent? Die­ser Bei­trag lie­fert Ver­ant­wort­li­chen wei­te­re Ideen. Gera­de die Anre­gung, in Grup­pen bei Face­book, Lin­kedIn & Co. neue Anre­gun­gen zu ent­de­cken, fin­de ich sinn­voll. Natür­lich nur für die­je­ni­gen, die über ein gutes Moni­to­ring auch auf die­se The­men gesto­ßen werden.
Neue Gedan­ken­spie­le: Digi­tal News Report und ande­re neue Erkenntnisse

Neue Gedan­ken­spie­le: Digi­tal News Report und ande­re neue Erkenntnisse

Im Mai hat das Reu­ters Insti­tu­te den Digi­tal News Report 2022 (hier lässt sich die Stu­die down­loa­den) publi­ziert. Auch wenn die­ser Report vor allem das Ver­hal­ten und den Medi­en­kon­sum auf Nach­rich­ten­sei­ten ana­ly­siert, las­sen sich für jede Orga­ni­sa­ti­on span­nen­de Schluss­fol­ge­run­gen zie­hen. Vor die­sem Hin­ter­grund liegt dar­auf ein Schwer­punkt die­ser Gedan­ken­spie­le. Ansons­ten war der ver­gan­ge­ne Monat wie­der reich an span­nen­den Stu­di­en und Platt­form-News. So stay informed!

Social-Media-Platt­form News

  • Lin­kedIn: Wem der Creator Modus hilft
    News­let­ter-Funk­ti­on, Live-Optio­nen, erwei­ter­te Ana­ly­sen: Der Creator Modus auf Lin­kedIn bie­tet eini­ge Vor­tei­le. Doch es gibt Ein­schrän­kun­gen – gera­de für Lin­kedIn-Neu­lin­ge. Dies beschreibt der fol­gen­de Beitrag.
  • Tik­Tok: Wie #Book­tok die Buch­in­dus­trie beflü­gelt
    Buch­au­torin­nen, ‑autoren und immer stär­ker die Buch­bran­che nutzt Tik­Tok, um für Neu­erschei­nun­gen oder Lieb­lings-Bücher zu wer­ben. Trotz aller Chan­cen: Der Book­tok-Hype birgt Gefah­ren in sich, wie das Bei­spiel Musik gezeigt hat.
  • Twit­ter: Was Notes bedeu­ten könn­te
    Twit­ter rollt aktu­ell die Twit­ter Notes aus. Wer sich die Notes genau­er ansieht, dem fällt die visu­el­le Nähe zu Medi­um auf – was beim glei­chen Grün­der kein Wun­der ist. Mei­ne Kern­fra­ge: Erhal­ten Notes eine gute Sicht­bar­keit auf Twit­ter? Oder ver­küm­mern und ver­dor­ren sie wie die Arti­cles bei LinkedIn?

Erkennt­nis­se u.a. aus dem Digi­tal News Report

  • FTI: Social-CEO goes Main­stream
    Social Media wird zur Norm in der CEO-Kom­mu­ni­ka­ti­on. Dies ist dem Social-CEO-Report „Lea­ding from the Front“ von FTI Con­sul­ting zu ent­neh­men. Danach inter­agie­ren 52 % aller Top-CEOs in GB, F und D auf sozia­len Kanä­len mit ihren Sta­ke­hol­dern – mit posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf die inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on. Dazu hat FTI die Social-Media-Posts aller CEOs von 100 FTSE‑, 40-CAC- und 40-DAX-Kon­zer­nen analysiert.
  • Gold­bach: Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­fis leben in einer Bla­se
    Mein Titel ist über­spitzt for­mu­liert. Aber er tritt das The­ma, wenn man sich die Schwei­zer Gold­bach-Stu­die ansieht. Danach haben Kom­mu­ni­ka­ti­ons­leu­te ein fal­sches Bild von der Medi­en­nut­zung der Bevöl­ke­rung: Sie unter­schät­zen die Rele­vanz von Print- und AV-Medi­en und über­schät­zen Social Media. Auch wenn die Zahl von 657 Befrag­ten nur eine begrenz­te Aus­sa­ge­kraft zulässt: Die Stu­die zeigt, wie drin­gend wir beim The­ma Ziel­grup­pen unse­re digi­ta­le Bla­se ver­las­sen müssen.
  • Digi­tal News Report: Medi­en­kon­sum lie­ber in Text­form
    92% der Deut­schen besu­chen meh­re­re Male pro Woche News­quel­len. Für jün­ge­re Men­schen spie­len Tik­Tok & Co. eine wich­ti­ge Rol­le. Trotz­dem wer­den Online-Nach­rich­ten bevor­zugt per Text wahr­ge­nom­men. Auch wenn der Report v.a. den Medi­en­kon­sum auf Nach­rich­ten­sei­ten ana­ly­siert, gibt er jeder Orga­ni­sa­ti­on Hin­wei­se, wor­an sie bei ihrer Video-Stra­te­gie schrau­ben sollte.
  • Digi­tal News Report: Bad News? Nein dan­ke!
    „Only Bad News are Good News.“ Die­ser schon immer fal­sche Satz, dass nur schlech­te Nach­rich­ten zur Auf­merk­sam­keit füh­ren, bekommt Gegen­wind, wie die­se Sta­tis­ta-Gra­fik zeigt. Laut Digi­tal News Report ver­mei­den rund 1/​3 der Befrag­ten, Nach­rich­ten zu kon­su­mie­ren. Der Grund: Sie wol­len sich nicht mehr von Krieg, Coro­na & Co. belas­ten las­sen. Wie kön­nen wir sie errei­chen? Viel­leicht indem Medi­en & Co. ver­stärkt Rubri­ken mit Ideen, The­men und News anbie­ten, die Hoff­nung machen.

Mehr Wis­sens­wer­tes aus der Kommunikationswelt

  • Moni­to­ring: Wer heu­te noch Likes zählt, ist selbst schuld
    Die Zahl der Likes ist für vie­le Orga­ni­sa­tio­nen bei der Erfolgs­mes­sung wei­ter­hin ent­schei­dend. #Kopf­schüt­teln. Dabei gibt es – je Ziel­de­fi­ni­ti­on – viel wich­ti­ge­re Metri­ken im Kon­text von Enga­ge­ment und Con­ver­si­ons, um Erfol­ge wirk­lich mes­sen zu kön­nen. Die­ser Bei­trag wid­met sich eini­gen davon.
  • Krea­ti­vi­tät: 6 Work­shop-Metho­den im Über­blick
    Noch im ver­gan­ge­nen Jahr durf­te ich im Auf­trag der Hoch­schu­le Darm­stadt ein „Play­book Ver­än­de­rungs­kom­mu­ni­ka­ti­on“ schrei­ben. Auch die meis­ten die­ser 6 Krea­tiv-Metho­den habe ich im Buch erwähnt. Und ihr Ein­satz kann sich wirk­lich loh­nen, wie Bei­spie­le zeigen.
  • Tool-Tipp: Über­set­zen mit Goog­le Trans­la­te
    Ein prak­ti­sches Tool, das ich seit 2 Wochen andau­ernd nut­ze: Goog­le Trans­la­te als Chro­me-Exten­si­on. Mit nur einem Klick las­sen sich gan­ze Web­sei­ten oder PDF-Doku­men­te in jede gewünsch­te Spra­che übersetzen.
Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien in digi­ta­len Zeiten

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien in digi­ta­len Zeiten

In der ver­gan­ge­nen Woche durf­te ich einen Vor­trag hal­ten und zwei Work­shops lei­ten. Alle dreh­ten sich um die rich­ti­ge Social Media Stra­te­gie im digi­ta­len Zeit­al­ter – also ana­log zu mei­nem Buch­ti­tel. Vor dem Hin­ter­grund habe ich die­se Gedan­ken­spie­le-Lese­tipps ganz die­sem The­ma gewid­met. Dabei fol­ge ich dem Weg der Ent­wick­lung einer Social Media Stra­te­gie: also von der Ana­ly­se, über die Con­tent-Aus­wahl bis zur Distribution.

1. Von der Ana­ly­se und Strategie-Planung

Die Clus­ter­ana­ly­se als Werk­zeug: Vor­aus­set­zun­gen und Gren­zen
Mit­hil­fe der Clus­ter­ana­ly­se las­sen sich Daten­sät­ze in homo­ge­ne Grup­pen unter­tei­len. Dies ist hilf­reich, gera­de um Maß­nah­men spä­ter stär­ker auf ein­zel­ne Ziel­grup­pen zuzu­schnei­den. Dafür müs­sen bestimm­te Vor­aus­set­zun­gen wie Daten­men­ge, ‑sau­ber­keit, ‑ein­heit erfüllt sein, wie der Bei­trag beleuch­tet. Auch hat jede Clus­ter­ana­ly­se ihre Ein­schrän­kun­gen, wie die­ses nach vie­len Jah­ren wei­ter­hin tief berüh­ren­de Video „Don’t put peop­le in boxes“ des däni­schen TV-Sen­ders TV2 deut­lich macht. 

Defi­ni­ti­on: Was sind wirk­lich stra­te­gi­sche Zie­le?
Tak­ti­sche und stra­te­gi­sche, qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve, wei­che und har­te – die Defi­ni­ti­on von Zie­len fällt vie­len auch in mei­nen Work­shops schwer. Dabei spie­len sie eine zen­tra­le Rol­le bei der Ent­wick­lung einer Kon­zep­ti­on oder einer PR‑, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Social Media Stra­te­gie. Wie gut, dass der geschätz­te Ralph Schol­ze in sei­nem Blog-Bei­trag einen kom­pak­ten Über­blick lie­fert. Dar­in warnt er zu Recht davor, die wei­chen Fak­to­ren zu unterschätzen.

Ziel­grup­pen: Auf der Jagd nach der Genera­ti­on Z
Vie­le Unter­neh­men ver­su­chen gera­de ver­stärkt die Genera­ti­on Z zu errei­chen. Dies gilt nicht nur die hier erwähn­te Finanz­bran­che. Gera­de bei der Anspra­che sind vie­le Kar­di­nal­feh­ler ersicht­lich. Vor allem ver­ges­sen vie­le, dass es nicht um das wo geht, um mit der heu­ti­gen Jugend in Kon­takt zu tre­ten, son­dern um das wie, wozu weni­ger Push-Infos, denn Mehr­wert und Ver­trau­en zählen.

2. Über Con­tent & Kommunikationskanäle

Kanal­wahl: 10 Lin­kedIn-Tipps für die Kom­mu­ni­ka­ti­on
Lin­kedIn bringt nur den­je­ni­gen einen wirk­li­chen Mehr­wert, die sich kon­ti­nu­ier­lich und stra­te­gisch um den Auf­bau der eige­nen Com­mu­ni­ty küm­mern. Bezo­gen auf Account, Inhal­te, Con­tent­stra­te­gie gibt es eini­ges zu beach­ten, wie mein lie­ber Kol­le­ge Klaus Eck in die­sem Bei­trag kom­pakt aufführt.

Kanal­stra­te­gie: Tik­tok und Insta­gram im Ver­gleich
Wor­in unter­schei­den sich Tik­Tok und Insta­gram? In sehr vie­len Punk­ten – und dies geht weit über die Alters­struk­tur hin­aus. Auf eini­ge geht die­ser Bei­trag ein. Vor allem stellt er sich die Fra­ge, wel­che Social Media Stra­te­gie Orga­ni­sa­tio­nen auf den bei­den Kanä­len jeweils fah­ren müssen.

Con­tent: Jan Tissler über die KI-Tex­ter­stel­lung
Wer­den künf­tig unse­re Tex­te nur noch per KI erstellt, wie sich in mei­nem Buch „Pra­xis Online-Tex­ten“ Andre­as Schö­ning frag­te? Die­ser Fra­ge wid­met sich das Social Media Insti­tu­te im Gespräch mit Jan Tiß­ler. Die­ser nutzt die Werk­zeu­ge für auto­ma­ti­sier­te Tex­te vor allem dazu, sei­ne Krea­ti­vi­tät anre­gen zu las­sen. Sein wich­ti­ger Hin­weis mit Blick ins Mor­gen: KI sei als Unter­stüt­zung und nicht als Bedro­hung oder Kon­kur­renz anzusehen.

Case Stu­dy: Sto­ry­tel­ling mit Charme, Pur­po­se & Pas­si­on
Gutes Bei­spiel für Sto­ry­tel­ling: In der Back­stu­be „Kuchen­tratsch“ in Mün­chen backen Senio­rin­nen und Senio­ren Kuchen und Kek­se: Ziel, neue Leu­te ken­nen und etwas dazu­zu­ver­die­nen. Dabei steht der Pur­po­se im Vor­der­grund: „Leben lebens­wer­ter machen“. Eine schö­ne Sto­ry, die hier erzählt wird.

3. Zur Con­tent-Dis­tri­bu­ti­on bei einer Social Media Strategie 

Gewinn­spie­le: Was ist bei Insta­gram zu beach­ten?
In den letz­ten Wochen durf­te ich eini­ge Work­shops zum The­ma Social Media geben. Natür­lich kam die Spra­che auf das The­ma Gewinn­spie­le: Was ist bei Insta­gram zu beach­ten? Was ist recht­lich erlaubt? Wie steht es mit Mar­kie­run­gen? Eini­ge die­ser Fra­gen wer­den in die­sem Bei­trag beant­wor­tet. Beson­ders lie­be ich das Ende: „Ein Insta­gram-Gewinn­spiel soll­te nie nur eine Not­lö­sung bei man­geln­den Con­tent-Ideen sein.“ Wenn das nur jede und jeder ver­ste­hen würde …

Mul­ti­plier: Ava­tare und vir­tu­el­le Influ­en­cer wer­den immer gefrag­ter
Ein Trend, der seit ein paar Jah­ren durch die Digi­tal­bran­che schwappt: vir­tu­el­le Influ­en­cer. Und damit mei­ne ich nicht nur die berühm­te Lil Mique­la. Drum­her­um hat sich ein Markt an Ava­taren ent­wi­ckelt, die von einer wach­sen­den Anzahl an Unter­neh­men „belegt“ wer­den – zur Anspra­che einer jun­gen Ziel­grup­pe. Dabei haben sol­che Kunst­fi­gu­ren ihre Vor- wie Nachteile.

Case Stu­dy: News­let­ter als Auf­klä­rungs- und Bin­dungs­in­stru­ment
Wie lässt sich E‑Mail als Auf­klä­rungs­in­stru­ment ein­set­zen? Was kann eine Direkt­kom­mu­ni­ka­ti­on? In die­ser Case Stu­dy wird vor­ge­stellt, mit wel­cher stu­fen­wei­sen Stra­te­gie Food­watch sei­nen E‑Mail-News­let­ter auf­ge­setzt hat und wie erfolg­reich die Orga­ni­sa­ti­on dabei ist.

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien, Pla­nun­gen, Schub­lä­den, Kam­pa­gnen und die Far­be Grau

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien, Pla­nun­gen, Schub­lä­den, Kam­pa­gnen und die Far­be Grau

Die letz­te Woche war geprägt von der auf­ge­heiz­ten Dis­kus­si­on um die miss­lun­ge­ne Video-Kam­pa­gne #alles­dicht­ma­chen. Dabei mache ich mir vor allem Sor­gen um unse­re Dis­kus­si­ons­kul­tur, wie ich im Blog-Post schrei­be. Doch auch sonst gab es im Monat April guten Stoff rund um digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on: zur Stra­te­gie von Kom­mu­ni­ka­ti­on, zum Manage­ment von Kom­mu­ni­ka­ti­on und zur Mes­sung von Kom­mu­ni­ka­ti­on. Auch das Intro zu unse­rem neu­en Buch “Public Rela­ti­ons” hat den Weg in mein Blog gefun­den. So enjoy it!

TIPP: Wer aus­ge­wähl­te Gedan­ken­spie­le lie­ber per monat­li­chem News­let­ter erhal­ten will: Bit­te hier ent­lang!

2 neue Gedankenspiele

  • Gedan­ken­spiel: Unse­re Spra­che benö­tigt drin­gend mehr grau!
    Die Dis­kus­si­on um die ver­un­glück­te Kam­pa­gne #alles­dicht­ma­chen hat eines mal wie­der ver­deut­licht: Unse­re Dis­kus­si­ons­kul­tur ist kaputt. Wir ken­nen näm­lich nur noch schwarz oder weiß, gut oder böse, dafür oder dage­gen. Grau­tö­ne? Fehl­an­zei­ge. Dabei machen die­se doch unser Zusam­men­le­ben aus. Ein klei­nes Plä­doy­er für die wun­der­ba­re Far­be Grau.
  • Public Rela­ti­ons: Eine Bran­che im Wan­del
    Im Febru­ar erschien unser Buch “Public Rela­ti­ons” in sei­ner 3. Auf­la­ge. Die­ser Leit­fa­den macht deut­lich, wie viel­fäl­tig die PR-Bran­che heu­te ist. Schon in der Ein­lei­tung wird deut­lich, auf wel­che Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen sie Ant­wort geben darf — was auch den Reiz aus­macht. Daher dru­cke ich hier das Intro zum Buch als klei­nen Appe­ti­zer ab.

7 Bei­trä­ge zur digi­ta­len Kommunikation

  • Stra­te­gie: Ste­cken Sie Ziel­grup­pen nicht in Schub­la­den
    “it’s easy to put peop­le in boxes.” Dam­ned true – aber nicht wirk­lich ziel­füh­rend. Zumin­dest heu­te in einer Zeit, in der Ziel­grup­pen immer stär­ker aus­ein­an­der gebro­chen sind und für Fach­leu­te damit auch immer schwe­rer zu defi­nie­ren sind. Wie sich der Begriff der Ziel­grup­pen über die Jahr(zehnt)e dras­tisch gewan­delt hat und wel­che Rol­le auch Per­so­nae heu­te spie­len, beschreibt die­ser Beitrag.
  • E‑Mail-Mar­ke­ting: Das 1x1 der Fach­be­grif­fe
    Boun­ce Rate, Open Rate, Click Rate, Click-through-Rate, Abmel­de­ra­te, Con­ver­si­on Rate: Die E‑Mail-Mar­ke­ting­bran­che lebt von die­sen Begrif­fen. Doch was ver­birgt sich hin­ter die­sen wich­ti­gen Mess­zah­len? Die­ser Bei­trag erklärt es kurz, kom­pakt und leicht verständlich.
  • E‑Mail: How to Redu­ce Boun­ce Rate and Impro­ve Deli­vera­bi­li­ty
    Beim News­let­ter-Mar­ke­ting wird meist v.a. auf Öff­nungs- und Klick­ra­ten geblickt. Doch viel hängt von der Adress­qua­li­tät ab. So kann eine hohe Boun­ce-Rate nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Zustell­ra­te haben. Wie sich die Boun­ce-Rate redu­zie­ren lässt, das beschreibt die­ser Beitrag.
  • Ach­tung: War­um Mar­ken nicht per Auto­pi­lot pos­ten soll­ten
    Aus Zeit­grün­den sind auto­ma­ti­sier­te Postings wirk­lich prak­tisch. Aber nicht immer sind sol­che Tools auch sinn­voll: Spä­tes­tens im Kri­sen­mo­dus soll­ten sie drin­gend abge­schal­tet wer­den, wie das Bei­spiel FedEx zeigt. Denn dann kommt es weni­ger auf Tools, son­dern auf den eige­nen Kopf an.
  • Manage­ment: Face­book Busi­ness Suite und Busi­ness Mana­ger im Ver­gleich
    Die Face­book Busi­ness Suite setzt sich als gemein­sa­mer Hub für Face­book- und Insta­gram-Sei­ten etc. immer stär­ker durch. Doch wor­in unter­schei­det sie sich von Face­book Busi­ness-Mana­ger? Die­ser Bei­trag klärt auf.
  • Redak­ti­ons­plan: So lässt sich Con­tent ver­nünf­tig pla­nen
    Die Fra­ge nach einem Redak­ti­ons­plan ist eine der häu­figs­ten in mei­nen Coa­chings und Trai­nings. Für digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien, für Con­tent Mar­ke­ting, für inte­grier­te Medi­en­ar­beit. Wie er auf­ge­baut wer­den kann und wel­che Fra­gen dabei zu berück­sich­ti­gen sind, dar­auf ver­weist die­ser Blogbeitrag.
  • Recrui­t­ing: Poli­zei wirbt bei Tik­Tok und Co. um Nach­wuchs
    Die Poli­zei setzt immer stär­ker auf Tik­Tok & Co. beim Recrui­t­ing von Nach­wuchs­kräf­ten. Und die Reso­nanz auf Bei­trä­ge, Vide­os und Posts passt: Wach­sen­de Bewer­ber­zah­len, teils Mil­lio­nen Auf­ru­fe, posi­ti­ves Feed­back und direk­te Nach­fra­gen auf den ein­zel­nen Kanä­len zei­gen, dass dies der rich­ti­ge Weg ist, um die Men­schen dort anzu­spre­chen, wo sie gera­de sind.

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 8+3 Lese-Tipps aus dem August 2020

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 8+3 Lese-Tipps aus dem August 2020

In den letz­ten Tagen habe ich eine län­ge­re Blog-Serie begon­nen, in dem ich in ein­zel­nen Bei­trä­gen — aus mei­ner Sicht — wich­ti­ge Begrif­fe und The­men rund um die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on erläu­te­re. Ich nen­ne sie des­halb auch bewusst “Stich­wort Wis­sens­wer­tes”. Abge­se­hen von die­ser Serie, die natür­lich aus mei­nem neu­en Buch “Die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie” stammt, habe ich auch im August wei­te­re Bei­trä­ge ent­deckt, die es zu lesen lohnt.

In eige­ner Sache: “Die digi­ta­le Kommunikationsstrategie”

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: Emp­foh­le­ne Lesetipps