Bye-bye Social. Bye-bye People. Bye-bye Community. Ihr seid in meinen Feeds nicht mehr sichtbar. Ein Analyse-Update.

Bye-bye Social. Bye-bye People. Bye-bye Community. Ihr seid in meinen Feeds nicht mehr sichtbar. Ein Analyse-Update.

Schreiben wir eigentlich noch für Menschen? Oder haben KI-gesteuerte Algorithmen die Content-Macht übernommen? Im September 2025 hatte ich genau diese Frage gestellt: „Wo sind meine Friends und Follower geblieben?“, nannte ich die damalige Analyse meiner eigenen Kanäle. 9 Monate später frage ich mich, ob und wie sich die Sichtbarkeit in den sozialen Medien verändert hat. Hat beispielsweise der Content Graph den Social Graph schon überall ersetzt?

Die Methode:

Für dieses Update habe ich wieder einen Blick in meine persönlichen Accounts geworfen: Also in meine Feeds auf LinkedIn, Facebook und Instagram – sowie zusätzlich auf YouTube und TikTok.

Beitrag für Beitrag bin ich per Smartphone die letzten 100 Postings durchgegangen und habe sie Schritt für Schritt sortiert – immer

verbunden mit den Fragen:

  • Wie viel Prozent der Inhalte stammen aus meinem Netzwerk?
  • Wie viele Beiträge sind heute Werbung und Empfehlungen?
  • Welche Strategien lassen sich aus den Ergebnissen ableiten?

Das Ergebnis:

Die Ergebnisse zeigen, dass die Macht der Plattformen weiter zugenommen hat und der ursprüngliche Social Media Gedanke (fast) vorbei ist. Einfach zusammengefasst: Bye-bye Social Graph, bye-bye Friends, hello Content Graph, hello Filterblase.

Heute werden unsere Feeds verstärkt von Ads und von Empfehlungen per KI gefüttert – immer bezogen auf unser bisheriges Verhalten. Über dieses Ende von Social in Social Media hatte ich bereits in meinem gleichnamigen Buch „Das Ende von Social Media“ geschrieben.

Doch wie weit sind wir in diesem Prozess?

Content Graph vs. Social Graph: Meine Analyse über 5 Plattformen:

Blicken wir dazu etwas detaillierter auf meine Ergebnisse und beginnen mit dem einst größten Sozialen Netzwerk: Facebook.

Facebook

Von den letzten 100 Beiträgen in meinem Feed sind 50 Prozent Werbung und Empfehlungen, gut 40 Prozent stammen von Freunden und aus Gruppen. Die Zahl 8 Prozent bei Companys ist etwas irreführend, da es sich um Medienseiten handelt. Vergleiche ich das Ergebnis mit 2025, dann ist die Zahl der Empfehlungen leicht gefallen.

Auffällig ist, dass nach ca. 30 Beiträgen die Zahl der Empfehlungen abnimmt, die Zahl der Personenbeiträge dafür steigt. Dies lässt sich wohl darauf zurückzuführen, dass Facebook nicht davon ausgeht, dass die Menschen so weit scrollen, um noch etwas Interessantes zu entdecken.

Die Strategie: Klassische Unternehmen bekommen keine Sichtbarkeit mehr auf Facebook. Dies verdeutlicht meine Analyse. So habe ich keinen Beitrag unter meinen letzten 100 Posts entdecken können, auch wenn ich sicherlich mit 50 Unternehmen vernetzt bin.

Wer Facebook nutzen will, muss sich folglich mit Gruppen auseinandersetzen und dazu eine offensive Ad-Strategie fahren. Rein organische Postings sind fast ausnahmslos Ressourcen-Verschwendung.

Instagram

Beim Blick auf den Instagram-Feed hat sich das Verhältnis im Vergleich zu 2025 verschoben. So ist die Zahl der KI-gesteuerten Empfehlungen und der Ads deutlich gestiegen. Darin spiegelt sich die Beliebtheit der Plattform wider. Wechsel ich in der Instagram-App vom Feed auf den Reels-„Für Dich“-Feed, dann finde ich unter den letzten 100 Reels gerade einmal 6 Beiträge von Unternehmen und Personen. Dabei handelt es sich um Kunden, mit denen ich viel interagiere. Alle anderen bleiben trotz regelmäßiger Videos unsichtbar.

Die Strategie: Die Beliebtheit von Instagram zeigt sich in der wachsenden Werbung. Gleichzeitig kann eine organische Strategie nach wie vor erfolgreich sein – bei einem guten Content- und Format-Mix aus Karussells und Reels. Die Voraussetzung: Die Beiträge müssen zu hoher Verweildauer und zu intensiven Interaktionen führen.

Ansonsten werden sie weder im Feed noch im Reel-Tab ausgespielt. Zudem lohnt es sich, seinen Feed regelmäßig radikal zu erziehen, um (fast) nur noch Beiträge eingeblendet zu bekommen, die zum bisherigen eigenen Verhalten passen. Das heißt: Der Aufwand für einen nützlichen Feed wächst weiter.

LinkedIn

Bei LinkedIn zieht die Zahl der Empfehlungen leicht und die der Werbung stärker an – im Vergleich zum Vorjahr. Bereits heute ist über ein Viertel meiner eingespielten Beiträge Werbung. Immerhin wird der Feed auch von Personen gefüttert, mit denen ich vernetzt bin. Unternehmensbeiträge bleiben dagegen fast unsichtbar, selbst wenn man wie ich mit zahlreichen Stiftungen und Finanzunternehmen verbunden ist.

Für die Sichtbarkeit von Beiträgen spielen Interaktionen eine große, wenn auch leicht abgeschwächte Rolle: Gut 20 Prozent meiner Beiträge – und damit weniger als noch 2025 – wurden mir eingespielt, weil die Inhalte von meinem Netzwerk gelikt, geteilt oder kommentiert wurden.

Die Strategie: Das Ergebnis verdeutlicht wieder einmal, wie wichtig für Unternehmen aktive Vorstände, aktive Mitarbeitende und ein kontinuierliches Corporate Influencer Programm sind. Doch auch deren Beiträge bekommen erst dann eine Sichtbarkeit, wenn sie wirklich zu Interaktionen führen. Die Zeit der reinen Berichterstattung ist damit ebenfalls auf LinkedIn Geschichte.

Wenn ich mir jedoch den Algorithm Report 2026 von Richard van der Blom ansehe, laut der im Jahre 2026 nur noch in 10 Prozent der Fälle die eigenen Kontakte die Inhalte als Erstes sehen – im Jahre 2024 waren es noch 70 Prozent –, werde ich nachdenklich. „Your connections don’t matter anymore“, schreibt er dazu passend.

Falls ich dies – vielleicht in der nächsten Analyse 2027 – selbst beobachten kann, dann muss ich meinen Standpunkt überdenken, LinkedIn als das letzte wirkliche Soziale Netzwerk zu bezeichnen. Dann wird der Content Graph auch bei LinkedIn den Social Graph endgültig ersetzt haben. Oder wie Richard im Beitrag schreibt: „The algorithm now asks: „What does this person stand for?“

TikTok

Mein aktueller Fokus auf die Finanz- und Versicherungsbranche spiegelt sich sofort in meinem TikTok-Feed wider – genau gesagt in dem „Für-Dich-Feed“. Dass ich in den letzten 2 Wochen mehrere Workshops für Sparkassen und Verbände gegeben habe, zeigte sich an meinem rot gefärbten TikTok-Account. Gleichzeitig bleibt mit 17 Prozent die Zahl der Beiträge gering, die mir von meinen vernetzten und auch thematisch passenden Accounts eingespielt werden.

Angesichts der Beliebtheit der Kurz-Video-Plattform hat mich nicht überrascht, dass die Zahl der Werbung deutlich angestiegen ist. Wie hoch dagegen der Anteil an KI-generierten Inhalte ist, habe ich nicht konkret gemessen, auch wenn er mir hoch erschien. Laut einer Untersuchung von Kapwing sollen knapp 60 Prozent aller Videos, die neue TikTok-User zu sehen bekommen, per KI generiert worden sein. Im Vergleich dazu sollen es bei YouTube 21 Prozent sein.

Die Strategie: Es wird wieder einmal deutlich, dass sich TikTok bis heute nicht um die eigenen Fans und Follower schert, sondern Inhalte rein auf Basis des kürzlichen Verhaltens einspielt.

Wer bei TikTok weiterhin Fans und Follower zählt, hat die Plattform damit nicht verstanden. Vielmehr geht es darum, aktuelle Themen und Trends aufzugreifen, um auf diese Weise in das Sichtfeld der TikTok-User zu kommen. Auch eine Ad-Strategie wird bei TikTok immer wichtiger, wie die gewachsenen Ad-Zahlen verdeutlichen.

YouTube

Auch YouTube hat sich noch niemals für die Zahl der Abonnenten groß interessiert. Aktuell verlieren die Follower bzw. die Abos sogar weiter an Relevanz, der Anteil von Videos aus abonnierten Kanälen auf der Startseite wird immer geringer. Zudem ist YouTube aktuell dabei, die Videoplattform zu verändern – mit neuer Startseite, Navigation, Suchfunktion und KI-Feeds.

Stattdessen spielt mir YouTube die Beiträge ein, die passend zu meinem bisherigen Verhalten sind – unabhängig davon, ob ich diese Kanäle jetzt abonniert oder nicht abonniert habe. Auch die Zahl der Werbebeiträge bleibt bei YouTube im Vergleich zu den anderen Plattformen gering, da sich YouTube vor allem auf Werbung innerhalb der Videos – als Pre-, Mid- und Post-Rolls – fokussiert.

Die Strategie: Gerade in KI-Zeiten wird YouTube als Kanal immer wichtiger. Wer jedoch den Account nur unregelmäßig mit organischen Videos bespielt, wird kaum Erfolg haben. Für eine YouTube-Strategie spielen Thumbnails, Titel, Aufbau und inhaltliche Klarheit eine große Rolle – begleitet von regelmäßigen Werbemaßnahmen.

Vor allem geht es darum, ein Thema klar, umfangreich und nachhaltig zu besetzen. Auf diese Weise wird der Algorithmus den Kanal und seine Inhalte als glaubwürdige Quelle berücksichtigen und die Videos passend zu ihrem Verhalten einspielen können.

Mein Fazit:

Diese Analyse ist natürlich alles andere als eine wissenschaftliche Studie. Es ist ein ganz persönlicher Test, den übrigens jeder und jede sehr einfach nachmachen kann. Ich gehe davon aus, dass die Ergebnisse etwas variieren werden – je nach persönlichem Engagement pro Plattform.

Eines sollten wir wissen: Der Gedanke, sich per Social Media mit seinen Freunden und Netzwerkpartnern auszutauschen, diese Zeit ist (fast) zu Ende. Schritt für Schritt haben alle Plattformen den Wechsel von einem von Interaktionen geprägten Social Graph zu einem puren Content Graph vollzogen. An dieser Entwicklung haben wir selbst unseren Anteil, da wir uns anscheinend lieber und länger mit (KI-)Content aus irgendwelchen Quellen als mit unseren Friends und Followern beschäftigen.

Die sogenannten Sozialen Netzwerke sind heute rein darauf ausgerichtet, dass wir dort möglichst viel Zeit verbringen – egal mit welchem Content wir interagieren bzw. welchen Content wir aus welcher Quelle konsumieren. Hauptsache, wir bleiben möglichst lange an die Plattform gebunden, damit uns möglichst viel Werbung eingespielt werden kann.

Verweildauer ist und bleibt die wahre Währung der Plattformen – unabhängig vom Urheber des Contents. Und daran hat sich auch 9 Monate später nichts geändert.


[1] https://dominikruisinger.com/meine-analyse-wo-sind-meine-friends-follower-geblieben

[2] https://dominikruisinger.com/das-ende-von-social-media

[3] https://www.linkedin.com/posts/richardvanderblom_your-connections-dont-matter-anymore-harsh-share-7449706150859522048-Z9du/

[4] https://t3n.de/news/zwei-drittel-ki-slop-tiktok-neue-nutzer-1748024/

[5] https://www.googlewatchblog.de/2026/05/youtube-google-will-videoplattform-mit-ki-veraendern-neue-startseite-navigation-suchfunktion-und-feeds/

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu KI-Content, dem „Neuen Schreiben“ und toxischen Inhalten

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu KI-Content, dem „Neuen Schreiben“ und toxischen Inhalten

Besser Texten mit Kopf und KI“ heißt der Leitfaden für das Neue Schreiben, den Kai Heddergott und ich kürzlich publiziert haben. Darin versuchen wir, die Menschen mit dem notwendigen Wissen auszustatten, damit sie mit Hilfe von KI erzeugte Texte bewerten können. Dazu geben wir ihnen ein Framework für das „Neue Schreiben“ an die Hand, mit dem sich alle Arten von Texten umsetzen lassen. Wer Einleitung, Leseproben & Co. sucht, bitte hier entlang.

Doch die Lesetipps in den Gedankenspielen bieten mehr: Aktuell verändert sich die Social-Media-Branche immer negativer, wie ich sie leider schon in meinem letzten Buch beschrieben habe: Weg von den Menschen, hin zu Algorithmen und vor allem zu KI-Influencern samt KI-Content, die unsere Kanäle verstopfen. Die Berliner Morgenpost hat mit mir dazu ein Gespräch geführt, was jetzt erschienen ist, Studien belegen die Veränderungen.

Auch LinkedIn bewegt sich: Vor wenigen Monaten sprachen wir von 360Brew als neuen Algorithmus. Dabei hat es dieses Konzept gar nicht gegeben. Trotzdem führt LinkedIn ein KI-gestütztes System ein, um Inhalte relevanter auszuspielen und qualitativ hochwertige Beiträge stärker zu verbreiten.

Wir sehen: Die Branche ist in Bewegung. In diesem Sinne wünsche ich viel Interesse an diesen vielfältigen Veränderungen in meinen Gedankenspiele-Lesetipps.

In eigener Sache.

  • Im Interview: Sind soziale Medien tot?
    Kürzlich durfte ich der FUNKE Mediengruppe ein Interview geben. Zu einem meiner Kernthemen bzw. zur Frage: „Sind soziale Medien tot?“. Das Ergebnis: Ein Artikel über schöne Ideen, veränderte Algorithmen, eigenständige KI-Influencer, Fernsehen 4.0, die Frage nach echt und unecht, den Fluchtort Communitys, über Bauchschmerzen und ein Buch, das heute noch relevanter ist. Leider.
  • Ein Brief an die Politik: Warum ein Social-Media-Verbot viel zu kurz greift.
    Seit vielen Monaten wird diskutiert, ob Social Media für junge Erwachsene verboten werden sollte. Dabei ist Deutschland nicht allein. Ich habe meine Zweifel, dass uns ein Verbot weiterbringt – und habe deshalb einen Brief an die Politik geschrieben: Mit Hinweisen in 5 Punkten.

3 Studien rund um Social Media.

  • BBC-Studie: Meta und TikTok pushen toxische Inhalte
    Laut BBC-Recherche und Insider-Interviews fördern Meta und TikTok problematische Inhalte bewusst, um ein Engagement zu steigern. Solche Inhalte werden deutlich häufiger geteilt bzw. mit ihnen interagiert. Der Grund, wie ich auch im Buch schreibe: Die Plattformen wollen uns möglichst lange halten, um uns Werbung einzuspielen.
  • Australien: Nicht Social Media sondern KI ist die Herausforderung
    Seit 100 Tagen ist Social Media für Jugendliche in Australien verboten – mit Folgen für junge Menschen wie für Marketer. Welches Zwischenfazit lässt sich aus diesem derzeit „größten sozialen Experiment der Digitalwirtschaft“ ziehen, wie Christian Cohrs schreibt? Dazu hat OMR mit den Stanford Forschern gesprochen, die das Gesetz mit einer Studie begleiten. Dabei wird klar: KI – neben Gaming – ist die eigentliche „aktuelle Herausforderung“.
  • Metricool: Fast jeder zweite Social-Media-Manager erlebt Burnout
    Jeder 2. Social Media Profi berichtet von (Fast)-Burnout-Erfahrungen. Dies ist das Ergebnis des „Social Media Well-Being Report“ von Metricool, wozu knapp 1.000 Personen befragt wurden. Solche Studien machen mich nachdenklich. Gerade als Trainer vieler Social-Media-Leute. Vor allem verdeutlicht sie, wie wichtig eine weitere Professionalisierung der Branche ist und dass Social Media kein Job für nebenher ist.

Strategien in digitalen Zeiten.

  • Strategie: Warum die Führung dabei sein muss
    Social-Media-Strategien sollten nicht ohne die Führungsebene entstehen, schreibt Jens Wiese. Ansonsten wird die Perspektive rein auf die Plattformen und der Fokus auf Kennzahlen wie Reichweite, Engagement oder Follower-Wachstum gelegt. Dabei muss klar werden, wie sie auf die eigentlichen Unternehmensziele einzahlen. Guter Beitrag, der sich mit meiner Denke deckt.
  • 50plus: 6 Lebensrealitäten statt 1 Zielgruppe
    Die Generation Ü50 ist größte Konsumentengruppe und zentraler Wachstumstreiber der Wirtschaft. Und doch werden die Ü50-Jährigen häufig in eine vereinheitliche Zielgruppe geworfen. Ein Fehler angesichts vielfältiger Lebensrealitäten. Ein neues Persona-System mit 6 Entscheidungslogiken könnte dies bei der nächsten Strategie vermeiden.

Corporate Influencer Mehrwert statt KI-Content.

  • Warum ein Drittel aller Corporate-Influencer-Programme scheitert
    Ich bin ein Fan von CI-Programmen. Trotzdem – und auch dies beobachte ich regelmäßig – scheitern viele Programme. Warum? Weil die Relevanz des Zugehörigkeitsgefühls zum Unternehmen als Top-Faktor unterschätzt wird. Ohne starke Unternehmenskultur funktioniert kein Programm, wie Julian Steigerwald auf Basis einer Befragung beschreibt. Stattdessen benennt er 5 Erfolgsfaktoren.
  • Mit welchen Themen Corporate Influencer Expertise sichtbar machen
    „Am Ende zählt fast immer eins: die persönliche Perspektive. Das, was Corporate Influencer sehen, erleben, entscheiden, empfehlen (und warum) ist interessant für die Leserinnen und Leser“, schreibt Juliane Howitz über wertvollen Content. Schließlich seien sie keine Echokammern für Unternehmensbotschaften, sondern Menschen mit Expertise, Haltung und Stimme. Danke für die klaren Worte.

Tiefgang für Wissenssuchende.

  • GEO: Sichtbarkeit in KI verstehen
    „GEO ist kein Ersatz für SEO, sondern eine konsequente Weiterentwicklung“, schreibt Martin Grahl. „Wer in KI-Systemen sichtbar sein will, braucht SEO als Fundament – angefangen bei einer technisch sauberen Website und gut aufbereitetem Content.“ Über 4 Säulen – Analyse, technische Optimierung, Content-Erstellung, OffPage Aktivitäten – lässt sich solch eine GEO-Strategie umsetzen.
  • E-Mail-Marketing: Neuer BVDW-Leitfaden erschienen
    Worin bestehen die Grundlagen für erfolgreiches E-Mail-Marketing? Und wie verändern der steigende Einfluss von KI und datenbasierte Kommunikation den traditionellen Kanal? Zu den Fragen hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) einen neuen Leitfaden für erfolgreiches E-Mail-Marketing publiziert, der sich hier herunterladen lässt.
  • Reddit Ads: Wichtige Grundlagen für Einsteiger
    Viele Marketingteams konzentrieren sich bei Social Ads auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn oder TikTok. Dabei übersehen sie die größte Community-Plattform der Welt: Reddit. Dabei steht hier der Austausch von Wissen und Erfahrungen im Fokus – gerade über zahlreiche Communities. Was Reddit Ads sind, wie sich diese einsetzen lassen und was dabei zu beachten ist, beschreibt dieser Beitrag.
Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu KI-Content, dem „Neuen Schreiben“ und toxischen Inhalten

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu Mediennutzung, PR in KI-Zeiten und News-Junkies

Leben wir in einem Land der News-Junkies?

Wenn man die neue Studie von Stagwell in Zusammenarbeit mit dem Axel-Springer-Vermarkter Media Impact liest, dann muss man zu diesem Ergebnis kommen: 81% der deutschen Erwachsenen lesen täglich Nachrichten, 35% sind sogar Nachrichten-Junkies: Täglich informieren sich im Schnitt 7x über Nachrichten und lesen mehr als zehn Artikel.

„Deutsche lieben Nachrichten“, so die Kernaussage der Studienmacher.

Ehrlich gesagt bin ich etwas verwirrt: Steht nicht überall, dass wir Deutsche unter einer wachsenden News Fatigue lesen? Und sich immer mehr Menschen aus den täglichen Medienkonsum zurückziehen, weil für sie die Nachrichten zu negativ und zu belastend sind? Die Studie zur Mediennutzung bei uns kommt auf jeden Fall zu einem anderen Ergebnis.

Weitere Aufklärung liefern hoffentlich die 10 Lesetipps in meinen monatlichen Gedankenspielen. Ich hoffe auf gute Erkenntnisse.

In eigener Sache.

Welchen Zweck verfolgen Unternehmen mit Social Media? Kundenservice nicht.
Welchen Mehrwert bietet Unternehmen ein Engagement auf den Social-Media-Plattformen? Bzw. für wen lohnt sich Social Media noch? Ein Beitrag über Ziele und den fehlenden Kundenservice bei der Deutschen Bahn.

2 Studien rund um die Mediennutzung.

  • Wortliga: Wie verständlich berichten deutsche Online-Medien?
    Wie verständlich berichten deutsche Medien? Dazu hat Wortliga 16 führende deutsche Online-Medien analysiert. Das Ergebnis: Während bild.de, stern.de, zdfheute.de gut verständlich informieren, ist die FAZ für viele zu schwer zu lesen. Dies lässt sich u.a. auf zu lange Sätze, auf Substantivierungen und Passivkonstruktionen zurückführen – alles Aspekte, über ich in meinen Text-Workshops diskutiere.
  • VAUNET: Mediennutzung bleibt in Deutschland sehr hoch
    10 Stunden und 53 Minuten: So lange haben die Deutschen im Jahre 2025 täglich im Schnitt Medien genutzt. Dies zeigt die Analyse des Privatsenderverbands VAUNET. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die linearen Angebote konstant und relevant. Während der TV-Konsum ganz leicht fiel, stiegen Audio-Nutzung und vor allem Streaming an.

3 Strategien gerade in Zeiten von KI.

  • Reuters-Trend-Report: Druck auf Kommunikation wächst
    Ein Weckruf an die Medienarbeit liefert der Reuters-Trend-Report 2026: „Journalism and Technology: Trends and Predictions 2026“ macht deutlich, wie stark sinkender Traffic, Glaubwürdigkeitsprobleme und KI den Journalismus immer stärker unter Druck setzen. Diese Verschiebungen, so betont Marie-Christine Schindler in ihrer Analyse, betreffen ebenfalls die Unternehmen(skommunikation), die ebenfalls um Vertrauen, Relevanz und Sichtbarkeit kämpft.
  • PR in KI-Zeiten: Wie sie Unternehmen Sichtbarkeit gibt
    „Sichtbarkeit in KI-Zeiten entsteht durch inhaltliche Substanz, technische Klarheit und digitale Präsenz“, heißt es im Agentur-Blog von AM. Vor diesem Hintergrund kommt der PR eine relevante Rolle zu. Denn KI-Systeme nennen vor allem Marken, die sie kennen, verstehen und für vertrauenswürdig halten. Der vorgestellte 5-Punkte-Plan hilft als Einstieg.

3 Hinweise für die Social Media Plattformen.

  • Nur Reels, Shorts und TikToks? „Video ist überbewertet“
    Brauchen wir im Social Media-Bereich nur noch Videos? Man hat fast den Eindruck, wenn man über die vielen TikToks, Reels, Shorts und sonstigen Videos bei der Mediennutzung stolpert. Aber ist es wirklich so? Frist Video nicht viel Energie, Ressourcen, Lebenszeit? Ein wichtiges Plädoyer, Bewegtbild einzusetzen – aber bitte bewusst und nicht als blinde, KI-gepushte Massenproduktion.
  • TikTok: 13 Tipps für mehr Reichweite
    Wie erstelle ich TikTok-Videos, die wirklich funktionieren? Die meine Zielgruppe erreichen? Justin Pohl hat dazu viele Tipps im Hubspot-Blog zusammengestellt: Vom notwendigen 3-Sekunden-Hook, der richtigen Content-Strategie, der passenden Gestaltung von Bildern bis zur Analyse. Definitiv hilfreich.
  • LinkedIn: Personal Branding benötigt Klarheit
    „Personal Branding bedeutet nicht, mehr zu senden, sondern vor allem klarer zu sprechen“, schreibt Meike Leopold. Wer keine Orientierung bietet, wird für die richtigen Zielgruppen unsichtbar. Daher sei es wichtig, das Profil, den eigenen Content und die Interaktion noch stärker am eigenen Personal Branding auszurichten. Eine Strategie, die ich in meinen Coachings ebenfalls lehre.

Daten zur Sichtbarkeit im KI-Zeitalter.

  • Sichtbarkeit: AI Overviews in Deutschland: So stark sinken die Klickraten wirklich
    Viele klagen darüber, dass ihre Klickraten durch die AI Overviews eingebrochen sind. Ist dies wirklich so? Sistrix hat 100 Millionen Keywords analysiert, um die Auswirkungen zu messen. Danach werden bei 20% der Keywords AI Overviews ausgespielt. Dabei geht die Hälfte aller organischen Klicks verloren. Dies betrifft vor allem informationale Suchanfragen, die Google selbst beantwortet.
  • Monitoring: GEO-Erfolge messen und optimieren
    Wie lässt sich der Erfolg von GEO-Maßnahmen messen? Welche Inhalte gelten für KI-Systeme als vertrauenswürdig, relevant und zitierfähig? Dass sie auf die Qualität und Inhaltstiefe der Quelle, die Erfüllung der Nutzerintention, die Erfahrung, Vertrauenswürdigkeit und fachliche Kompetenz (E-E-A-T) der Autorinnen und Autoren zurückgreifen, ist bekannt. Dieser Beitrag stellt dazu die wichtigsten GEO-KPIs vor.

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu KI-Content, dem „Neuen Schreiben“ und toxischen Inhalten

Meine Gedankenspiele: 9 Lesetipps über Vorsätze und den Umgang mit KI

Happy new Year!

Der Januar ist schon ein merkwürdiger Monat. Wir tun alle so, als ließe sich mit einem frischen Kalender gleich ein frisches Ich installieren. Denn der Januar ist der Monat der großen Vorsätze. Der Haken: Spätestens im Februar oder März werden diese Vorsätze wieder einkassiert.

Während wir noch an den How-to-Listen schreiben, neue Gewohnheiten planen und wieder verwerfen, haben die Algorithmen und die KI das Netz um uns herum enger gezurrt. Sie kennen unsere Vorsätze schon, bevor wir sie selbst formuliert haben. Und sie schlagen uns per KI gleich die optimierte Variante davon vor – inklusive Zeitplan, Tonalität und Chancen-Risiken-Abwägung.

2026 wird ein Jahr sein, in dem (digitale) Kommunikation noch weniger Zufälle kennen wird. Unser Verhalten wird stärker analysiert, Inhalte präziser ausgespielt, die Stimmen synthetischer, Bilder und Videos unechter, Antworten weniger menschlich. KI wird immer stärker zu einem Agenten, der für uns handelt. Nur: Wer final die Richtung vorgibt – wir oder die KI -, liegt weiterhin bei uns.

Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach dem Ungeplanten, dem Eigensinnigen, dem Echten, dem Persönlichen, das nicht aus einem Prompt gefallen sein kann. Wenn Authentizität das Wort des Jahres 2026 würde, das wäre das nicht überraschend.

Passend dazu schlug mir die KI kürzlich als Vorsatz für das Jahr 2026 vor: „Nicht lauter zu werden, sondern klarer. Nicht mehr zu senden, sondern besser zu sagen, was gemeint ist.“ Doch dazu müssen wir vor allem eines: noch mehr zuhören, uns zurückhalten und uns auf andere Meinungen einlassen – auch wenn es manchmal schwerfällt.

Ausblick: In eigener Sache.

  • 7 Trends + 7 Strategien für das Jahr 2026.
    Wir leben heute immer stärker in einer von KI und Algorithmen geprägten Kommunikationszeit. Welche strategischen Konsequenzen sollten wir aus dieser Entwicklung ziehen? Für unsere Aktivitäten in den digitalen Medien? Auf Basis von 7 aktuellen Trends schlage ich 7 Strategien für 2026 vor. Ein Social-Media-Gedankenspiel zum Jahreswechsel.

Von Studien und Strategien.

  • Studie: Warum Jugendliche die Lust an Social Media verlieren
    Sucht, Aggression, Hass: Das sind die Gründe, warum immer mehr Jugendliche in Deutschland freiwillig aus den Social-Media-Kanälen aussteigen. Laut einer Studie büßten Plattformen wie TikTok (-12%), WhatsApp (-8%), YouTube (-5%), Instagram (-1%) bei 16-18-Jährigen massiv an Reichweite ein.
  • Warum Social Media ohne klare Lead-Strategie ins Leere läuft
    Ich sage immer wieder gerne: Hört auf, eure Beiträge auf Likes, Fans und Follower auszurichten. Ihr müsst wirkliche Businessziele unterstützen. Ähnlich schreibt dies Jan Firsching, wenn er sagt: Ohne klare und qualitative Lead-Strategie läuft jedes Social Media Engagement völlig ins Leere: Also es geht um Adressen, Kontakte, Teilnahmen, Downloads.
  • Welche Rolle Personas bei einer LinkedIn Strategie spielen
    Ohne klare Ziele und Zielgruppen wird jede LinkedIn-Strategie ins Leere laufen. Doch welche Rolle gerade Personas bei einer LinkedIn-Strategie für Unternehmen spielen können und warum der Nutzen und nicht der Eigenblick im Fokus stehen muss, das erläutert dieser Beitrag.

Von den Einflüssen der KI.

  • KI-Dilemma: Was der McDonald’s-Shitstorm verrät
    Alle scheinen plötzlich alles Mögliche und dazu möglichst einfach mit KI machen zu wollen. Der Haken: Die Menschen lehnen KI-Content ab, weil die menschliche Wärme und die Emotionen fehlt: So lässt sich das KI-Dilemma aktuell beschreiben. Diese Authentizitätsfalle der Marketingbranche erklärt Andreas Marx anhand des grusligen Weihnachtsspots von McDonald’s.
  • Beispiel: Wie und welche Inhalte liest eine KI?
    Wie liest eigentlich die KI die eigenen Inhalte? Hanns Kronenberg von Chefkoch macht an einem deutlich, dass KI keine kompletten Seiten liest. Vielmehr sucht sie sich kleine Textpassagen aussucht und übergibt nur diese „Chunks“ an das LLM. Dabei macht er deutlich, wie dadurch eine Seite sowohl für GEO als auch für SEO relevant sein kann.

Von Instrumenten und Tools.

  • 360Brew: Wie LinkedIns neue Sortier-KI ticken soll
    Über Algorithmen habe ich schon häufiger geschrieben: Doch mit dem KI-Model 360Brew plant LinkedIn ein Update, das Inhalte künftig semantisch und nicht mehr nach Interaktionen beurteilt. Franziska Bluhm schreibt: „Nicht der lauteste Post gewinnt, sondern der relevanteste. Nicht Viralität zählt, sondern das, was inhaltlich passt.“ Es geht also um eine thematische Positionierung, um inhaltliche Konsistenz und um klare Haltung.
  • Wie man ein Corporate Influencer-Programm richtig aufsetzt
    Auch wenn CI-Programme aktuell in Mode sind, denken noch viele Organisationen gerade über ein solches Programm erst nach: für mehr Sichtbarkeit, höhere Glaubwürdigkeit, mehr Vertrauen durch die Stimmen der Mitarbeitenden. Doch wie sollte ich vorgehen? Dieser Beitrag zeichnet den Weg nach: von der Ausgangslage und Erwartungsklärung über Rollen bis zum Stakeholder-Management.
  • Wie ein Redaktionsplan die Social-Media-Planung 2026 erleichtert
    Er zählt zu meinen bevorzugten und am häufigsten empfohlenen Tools: der Social-Media-Planer von t3n. Schließlich liefert er einen prima Überblick über alle Aktivitäten und einfach lässt er sich auf die eigenen Abläufe anpassen. Jetzt gibt es die neueste Version zum kostenlosen Download.
Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu KI-Content, dem „Neuen Schreiben“ und toxischen Inhalten

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu den besonderen Herausforderungen im Jahre 2026

Auch wenn das Jahr 2025 noch nicht zu Ende ist, so deuten sich schon jetzt größere Veränderungen für das kommende Jahr an – Stichwort Sichtbarkeit. Vor allem 3 Fragen fallen mir dazu ein:

  • 1. Kommt in der EU das Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren? Das Vorbild Australien und bedenkliche Studienergebnisse scheinen einige Politikerinnen und Politiker gerade wach zu rütteln. Doch wie wäre es mit einer Investition in digitales Wissen für alle?
  • 2. Sorgt die KI für den finalen Sargnagel für Social-Media-Inhalte, in dem Fake-Content, AI-Videos und KI-Kommentare die menschliche Authentizität ersetzen? Oder begreifen wir endlich, dass es doch um unsere Unternehmen, unsere Marken, um uns als Menschen geht?
  • 3. Bekommen wir in Zeiten von KI, von immer strengeren Algorithmen und von immer stärker boomender Werbung überhaupt noch Sichtbarkeit mit unseren Inhalten? Oder sind viele Ex-Menschenkanäle endgültig zu reinen Werbesäulen geworden?

Zu Fragen wie diesen habe ich meinen Newsletter wieder mit 10 lesenswerten Beiträgen vollgepackt. Und auch wenn sich viele Fragen nicht eindeutig beantworten lassen: Es ist höchste Zeit für uns alle, dass wir uns darüber eigene Gedanken machen. Schließlich geht es um unsere Kommunikation, um unseren Austausch, um unsere Beziehungen.

In eigener Sache.

Über das finale Ende von Social Media.

  • Warum KI ein Abgesang auf Social Media ist
    KI-Inhalte sind der »Sargnagel« für Social Media, schreibt Christian Jakubetz. Weil die KI massenweise billigen (Fake-)Content und Kommentare produziert und damit die ursprüngliche Idee der menschlichen Vernetzung ad absurdum führt, wie ich auch in meinem Buch geschrieben habe. Landen wir in einem KI-getriebenen Perpetuum mobile? Drastische, aber wahre Worte. Danke dafür, Christian.
  • Wie stark Social Media Sucht verbreitet ist
    Immer mehr Menschen zeigen Suchsymptome bei der Social-Media-Nutzung. Dies ist das Ergebnis des deutschen Gesundheitsbarometers, zudem 20.000 Personen ab 18 Jahren untersucht wurden. Danach zeigen 28% suchtartige Tendenzen quer durch alle Altersstufen. Bei den Unter-20-Jährigen sind sogar über 50% betroffen, bei den 20-39-Jährigen auch noch 35%.
  • Kommt das Social-Media-Verbot für Jugendliche in der EU?
    Wie lassen sich gerade Kinder und Jugendliche vor den Gefahren auf den Social-Media- und KI-Plattformen besser schützen? 2026 dürfte eines der wichtigsten Jahre für neue Regeln werden, gerade falls die EU dem australischen Vorbild folgen würde. Aber bringt uns ein Verbot alleine weiter?

Über die Suche nach Sichtbarkeit und Reichweite.

  • Wie Du auf LinkedIn Reichweite mit Emotionen erzielst
    »Je emotionaler Deine Postings sind, desto größer ist Deine Reichweite auf LinkedIn.« Doch was nützt eine Aufmerksamkeit, die nicht auf die eigene Positionierung einzahlt? Aber wie erhalten fachliche Postings wirkliche Reaktionen? Klaus Eck hat 12 strategische Tipps formuliert – zu Tiefe und Wahrnehmung, zu Expertise und Personality und zu Relevanz.
  • Wann Webseiten von der KI zitiert werden
    Die neue Währung für Sichtbarkeit in der KI-Suche heißt Citations, Erwähnungen, Quelle sein. Doch was ist dafür zu tun? Sistrix hat 100 meistzitierte Webseiten analysiert. Das Gemeinsame: Alle sind als Sammlung von Antwort-Bausteinen konzipiert, bilden eine fachlich glaubwürdige, aktuelle Quelle und sind für Maschinen gut lesbar.
  • Warum sich KI-generierte Inhalte nicht von der Masse abheben
    Wie kann ich mich als Marke von diesem »Meer der Gleichheit« abheben, wenn KI-generierte Inhalte das Internet überschwemmen? Individueller Stil und Authentizität für die Markenidentität werden immer stärker zum Sichtbarkeitsfaktor. Dies verdeutlicht Justin Pohl in diesem Beitrag.

Über die Rollen von PR und Content-Marketing

  • Welche Rolle Content-Marketing im KI-Zeitalter spielt
    »Sprachmodelle werden niemals in der Lage sein, individuelle, kreative, qualitativ hochwertige Texte zu liefern«, blickt Thomas Knüwer im PR Report skeptisch auf die KI-Entwicklung. Sie helfe eher Unternehmen, schlechte in mittelmäßige Kommunikation zu verändern. Für wirkliche Sichtbarkeit benötigen sie dagegen eine durchdachte Content-Strategie.
  • Wird PR zur Schlüsseldisziplin für LLM-Sichtbarkeit?
    Viele Empfehlungen in den KI-Suchmaschinen basieren auf Quellen, die Vertrauen und Reputation in sich vereinen. Genau hier spiele die PR eine große Rolle, schafft sie diese Autorität, indem sie Marken in journalistischen und thematischen Ökosystemen platziert, heißt es in der Marketingbörse. Beginnt ein neues PR-GEO-Zeitalter?
  • Welche Pressebereiche sind gut aufgestellt?
    Was macht einen erfolgreichen Pressebereich aus? Damit Medienvertreter schnell relevante Informationen finden und die Inhalte selbst eine hohe Sichtbarkeit erhalten? Der MR Benchmark Report hat sich Presseportale deutscher Unternehmen angesehen. Wer sich an den Top 5 mit E.ON an der Spitze orientiert, geht den guten Weg.