Neue Gedan­ken­spie­le: 10 + 2 Tex­te, Tools, Tipps – und mein neu­es Buch

Neue Gedan­ken­spie­le: 10 + 2 Tex­te, Tools, Tipps – und mein neu­es Buch

Vor 2 Wochen ist mein neu­es Buch “Pra­xis Online-Tex­ten” erschie­nen. Dar­um fin­den sich natür­lich auch 2 Hin­wei­se in die­sen Gedan­ken­spie­len. Und wer mehr wis­sen will? Mei­ne Micro­si­te zum Buch lie­fert wei­te­re Infos zu mei­nem per­sön­li­chen Leit­fa­den für das Tex­ten von Web­sei­ten, Blogs, Social Media und E‑Mail-News­let­ter. Doch gleich­zei­tig sind inner­halb der letz­ten 6 Wochen vie­le span­nen­de Bei­trä­ge erschie­nen, von denen ich wie­der 10 aus 10 Quel­len her­aus­ge­pickt habe. Viel Spaß damit!

Mein Buch “Pra­xis Online-Texten”

  • Ein­blick: Dar­um mein neu­es Buch
    Am 16. Sep­tem­ber erschien mein neu­es Werk: “Pra­xis Online-Tex­ten” ist ein wirk­li­cher Pra­xis-Leit­fa­den für das Schrei­ben für Web­sei­ten, Blogs, E‑Mail-News­let­ter und Social Media Posts. Natür­lich spielt im Buch auch das The­ma SEO eine zen­tra­le Rol­le. In die­sem Bei­trag gehe ich tie­fer auf den Inhalt und den Fokus ein. Und wer ger­ne dar­über dis­ku­tie­ren will: Unse­re Lin­kedIn-Grup­pe zum Online-Tex­ten wächst stetig.
  • 22 Tools in 7 Kate­go­rien für das Online-Tex­ten
    Meh­re­re hun­dert Tools habe ich beim Schrei­ben von “Pra­xis Online-Tex­ten” aus­pro­biert, mehr als 150 haben den Weg ins Buch gefun­den. In die­sem Blog-Bei­trag stel­le ich 22 Tools davon vor – sor­tiert in 7 Kate­go­rien. Dabei han­delt es sich um kos­ten­lo­se Hel­fer­chen, die ich selbst regel­mä­ßig im Ein­satz habe und die ein­fach zu bedie­nen sind.

Mei­ne Gedankenspiele-Lesetipps

  • Stu­die: Das Social-Media-Mar­ke­ting ist im Wan­del
    Wie hat sich die Social Media Land­schaft ver­än­dert? Wel­che Apps wer­den beson­ders stark her­un­ter­ge­la­den? Wel­che Netz­wer­ke ver­zeich­nen die höchs­te Ver­weil­dau­er? App Annie lie­fert inter­es­san­te Ein­bli­cke, aus denen sich Schluss­fol­ge­run­gen auf die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und die eige­ne Stra­te­gie zie­hen lassen.
  • Social Media: Schritt für Schritt zum Redak­ti­ons­plan
    Zu jeder Social-Media- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie gehört ein Redak­ti­ons­plan. Doch wie soll­te die­ser auf­ge­baut wer­den? Und wel­che Tools sind beson­ders hilf­reich? Schritt für Schritt zeigt die­ser Bei­trag auf, wie solch ein Plan zu erstel­len ist – und stellt dabei Trel­lo als kos­ten­güns­ti­ges Tool vor.
  • Pres­se­mit­tei­lun­gen: Klas­se statt Mas­se
    Nicht sel­ten wur­de vom Tod von Pres­se­mit­tei­lun­gen geschrie­ben. Dabei haben sie ihre Bedeu­tung als The­men­set­ter für Redak­tio­nen. Aber nur, wenn sie pro­fes­sio­nell for­mu­liert und ziel­ge­nau ver­sen­det wer­den. Die­se Tipps erin­nern mich an die Regeln aus unse­rem Buch “Public Rela­ti­ons”, das wir Anfang des Jah­res 2021 neu publi­ziert haben.
  • Insta­gram: 10 Apps für die Bild- und Video­be­ar­bei­tung
    Es gibt zahl­rei­che Apps, um Bil­der und Vide­os bei Insta­gram zu bear­bei­ten. Die­ser Bei­trag stellt 10 davon kurz vor. Wer also Zeit und Lust für das Tes­ten hat …
  • Insta­gram Ads: Was kos­tet eigent­lich Wer­bung?
    Die­se Fra­ge wer­den sich vie­le stel­len. Und auch wenn es in die­sem Bei­trag mehr um For­ma­te und nur zum Teil um die Kos­ten geht, stellt er doch eine hilf­rei­che Anlei­tung für die nächs­te Insta­gram Kam­pa­gne dar.
  • SEO: 6 Feh­ler, die Du unbe­dingt ver­mei­den soll­test
    Im Kon­text mei­nes neu­en Buches durf­te ich mich viel mit SEO beschäf­ti­gen. Die­ser Bei­trag erklärt sehr ein­fach und gut ver­ständ­lich, auf was jeder und jede heu­te bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung beach­ten bzw. ver­mei­den soll­te. Und die­se Grund­la­gen sind wirk­lich gut umsetzbar.
  • SEO: 39 kos­ten­lo­se Tools zur Opti­mie­rung
    Auch in mei­nem Buch “Pra­xis Online-Tex­ten” erwäh­ne ich recht vie­le Tools rund um das The­ma SEO. Wem die­se noch nicht genü­gen bzw. wer noch mehr Tools benö­tigt, der kann die­se hilf­rei­che Lis­te abarbeiten.
  • Goog­le Update: Ände­run­gen bei der Erstel­lung der Tit­le Tags
    Im Bereich SEO-Tit­le bahnt sich eine grö­ße­re Ände­rung an. Goog­le mischt sich stär­ker in die Gestal­tung der SEO-Tit­le ein und for­mu­liert oft­mals eige­ne Titel als Sei­ten­ti­tel. Dadurch muss jeder und jede noch mehr Zeit in gut les­ba­re Meta-Sei­ten­ti­tel inves­tie­ren, wie die­ser Bei­trag beschreibt.
  • Goog­le Search: How does it work?
    Um dies bes­ser zu ver­ste­hen, hat Goog­le sei­ne Exp­lain-Web­sei­te “How Search Works” über­ar­bei­tet und durch zusätz­li­che Quel­len erwei­tert. So erhält jeder Hin­wei­se, wie Goo­g­les Ran­king­sys­tem die Ergeb­nis­se sor­tiert und wel­che Fak­to­ren Rele­vanz haben, um pas­sen­de Ergeb­nis­se inner­halb von Bruch­tei­len einer Sekun­de zu präsentieren.
  • Goog­le Trends: 15 tips for get­ting the most out
    Wer nach der Ent­wick­lung von Such-Volu­mi­na recher­chiert, kommt an Goog­le Trends nicht vor­bei. Nir­gend­wo leich­ter lässt sich ana­ly­sie­ren, wie sich die Suche inner­halb von Zeit­räu­men oder Orten ent­wi­ckelt hat bzw. wel­che Begrif­fe wie häu­fig in den Such­schlitz ein­ge­ge­ben wer­den. Doch die Trends kön­nen mehr, wie die­se 15 Tipps zeigen.
Neue Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps, 2 Stu­di­en, 20 Tools, 1 Sto­ry und viel Nicht-Digitalisierung.

Neue Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps, 2 Stu­di­en, 20 Tools, 1 Sto­ry und viel Nicht-Digitalisierung.

Es ist mal wie­der etwas im Busch – aber dar­über berich­te ich beim nächs­ten Mal ;-). Statt­des­sen gibt es heu­te 10 lesens­wer­te Links rund um die Digi­ta­li­sie­rung und ihre Mise­ren, es geht um zwei span­nen­de Stu­di­en zum Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten, um vie­le hilf­rei­che Tipps zum Online-Tex­ten, um nütz­li­che Tools zum Schrei­ben und Publi­zie­ren sowie um eine beein­dru­cken­de Story.

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Der lan­ge Weg zur Digitalisierung

  • Mei­nung: Dra­ma­ti­sche digi­ta­le Inkom­pe­tenz
    Er spricht mit Sicher­heit vie­len aus der See­le, wenn Jörg Ehmer, CEO von Apol­lo Optik, unse­rer obers­ten Ebe­ne “dra­ma­ti­sche digi­ta­le Inkom­pe­tenz” vor­wirft. Und dies an Bei­spie­len wie der Coro­na-Warn-App und vor allem der Luca App auf­zeigt. Denn wie soll ich denn als Unter­neh­mer damit umgehen?
  • Stu­die: Euro­pean Com­mu­ni­ca­ti­on Moni­tor 2021
    Begrenz­te Rei­fe bei der Ein­füh­rung digi­ta­ler Infra­struk­tu­ren und Tools, hohe Rele­vanz für Video-Kon­fe­ren­zen auch nach Coro­na und immer mehr Rol­len für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­leu­te: Dies sind eini­ge der Ergeb­nis­se des Euro­pean Com­mu­ni­ca­ti­on Moni­tors 2021 (ECM), der zu den wich­tigs­ten Stu­di­en in der PR- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che zählt und über den das PR-Jour­nal aus­führ­lich berichtet.

Gut Tex­ten und klar Kommunizieren 

  • E‑Mail: Hohe Rele­vanz bei Gen Z und Y
    Die E‑Mail ist für die Young Genera­ti­on unver­zicht­bar. Das ist das Ergeb­nis einer Stu­die von United Inter­net Media. Danach grei­fen über 90 % der Gen Z und Gen Y beruf­lich wie pri­vat auf die E‑Mail zurück. Nicht über­ra­schend: Fast jeder setzt auf E‑Mail beim Online-Shop­ping ent­lang der gesam­ten Cus­to­mer Journey.
  • E‑Mail: 7 ways to win the batt­le for inbox attention
  • Wie schaf­fe ich es, dass mei­ne E‑Mail wirk­lich geöff­net wird? Die Fra­ge stellt sich jeder Ver­sen­der. Denn passt der Ver­sand­zeit­punkt? Ist die Vor­schau gut getex­tet? Der Ver­tei­ler ange­mes­sen? Vie­le nütz­li­che Hin­wei­se lie­fert die­ser Beitrag.
  • Online-Tex­ten: 5 Merk­ma­le für gutes UX Wri­ting
    Gute Tex­te sind essen­zi­el­ler Bestand­teil einer star­ken User-Expe­ri­ence. Doch was macht gutes UX Wri­ting aus? Die­ser Bei­trag geht auf die wich­tigs­ten Merk­ma­le sowie auf die Abgren­zung zum Copy­wri­ting ein.
  • SEO: 18 Key­word-Tools im Über­blick
    Key­words detail­liert suchen und Key­words anhand von Kenn­zah­len auf ihre Rele­vanz ana­ly­sie­ren: Hubs­pot beschreibt 18 hilf­rei­che – kos­ten­lo­se wie pro­fes­sio­nel­le – Tools kurz und kom­pakt. Tipp: Die meis­ten sind auch in mei­nem neu­en Buch “Online-Tex­ten” enthalten.
  • Lin­kedIn: Post Boos­ting TOP oder FLOP?
    Wer auf detail­lier­te Tar­ge­ting-Optio­nen ver­zich­ten kann und statt­des­sen recht ein­fach und über­sicht­lich Lin­kedIn Ads schal­ten will, für den lohnt sich ein Blick auf die neue Boost-Funk­ti­on. Und doch wird kaum jemand am Kam­pa­gnen Mana­ger vorbeikommen.

Deut­sche Geschichte(n) auf Instagram

  • Insta­gram: Sophie Scholl: Eben­so for­dernd wie echt
    Span­nen­des Pro­jekt von SWR+BR auf Insta­gram: His­to­risch genau wird über 1 Jahr die Geschich­te der Wider­stands­kämp­fe­rin Sophie Scholl erzählt. Und zwar ihr letz­tes Jahr – in Fotos, Sto­rys, IGTV, Reels, Wochen­rück­bli­cken etc. Tol­les Projekt!

In der Welt der Digitalisierung-Tools

Neue Gedan­ken­spie­le: 10 + 2 Tex­te, Tools, Tipps – und mein neu­es Buch

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps aus dem Okto­ber 2019

Auch im Okto­ber gab es wie­der vie­le span­nen­de Bei­trä­ge, Anre­gun­gen und auch etwas trau­ri­ge Ent­schei­dun­gen wie zum Bei­spiel das Ende des Daim­ler-Blogs, auch wenn da ja bald was Neu­es kom­men soll. 10 Lese­tipps rund um mein The­ma Digi­ta­le, stra­te­gi­sche und inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on habe ich in mei­ne Gedan­ken­spie­le aufgenommen. 

Der Erklärbär aus den Gedankenspielen von Dominik Ruisinger
Der klei­ne Erklär­bär hilft bei Begrif­fen und Zahlen.
Nein, wir sind noch nicht alle online!

Nein, wir sind noch nicht alle online!

Es gibt Phra­sen, auf die ich etwas all­er­gisch reagie­re. Und die ich in mei­nen Trai­nings und Work­shops regel­mä­ßig the­ma­ti­sie­re: Die belieb­te gut­gläu­bi­ge Aus­sa­ge, dass ganz Deutsch­land im Inter­net ist. Denn dies ist nicht wahr. Ver­dammt. Noch nicht. Lei­der, wie ich als Bera­ter für digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zuge­ben muss.

Vor weni­gen Tagen hieß es zum Bei­spiel im Tea­ser eines Blog-Bei­trags bei news aktu­ell: „Mitt­ler­wei­le ist das World Wide Web (…) fest im All­tag nahe­zu aller Deut­schen eta­bliert. Wie bereits im Vor­jahr sind inzwi­schen 90 Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung online. Das ist eines der zen­tra­len Ergeb­nis­se der dies­jäh­ri­gen ARD/ZDF-Online­stu­die.” 

Von halb­wah­ren Zah­len und Aussagen …

Naja! Die­se Aus­sa­ge ist gera­de mal halb­wahr. Denn nicht 90 Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung sind bei uns online. Viel­mehr heißt es in der erwähn­ten Grund­la­gen­stu­die, die im Auf­trag der ARD/ZDF-For­schungs­kom­mis­si­on von KANTAR durch­ge­führt wur­de: “2019 nut­zen rund 90 Pro­zent der Bevöl­ke­rung das Inter­net zumin­dest gele­gent­lich.” Also viel­leicht ab und zu, viel­leicht wöchent­lich, viel­leicht monat­lich, über den eige­nen oder einen frem­den Inter­net-Zugang. So fest ist das WWW also doch noch nicht im All­tag der deut­schen Gesamt­be­völ­ke­rung etabliert. 

Key Facts der ARD/ZDF-Onlinestudie 2019
Key Facts zur ARD/ZDF-Online­stu­die 2019 

Im nächs­ten Blog-Absatz heißt es dann kor­rekt: “50 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land sind täg­lich online.” Das bedeu­tet: Bezo­gen auf die täg­li­che Nut­zung des Inter­nets haben laut ARD/ZDF-Online­stu­die genau 71 Pro­zent der Befrag­ten ange­ge­ben, an einem nor­ma­len Tag online gewe­sen zu sein. Also doch nicht ganz Deutsch­land – und dazu mit beträcht­li­chen Unter­schie­den zwi­schen den Alters­stu­fen. Über­setzt heißt dies: 29 Pro­zent und damit fast ein Drit­tel der deut­schen Bevöl­ke­rung nut­zen täg­lich nicht das Inter­net, weil sie in der gro­ßen Mehr­heit “gene­rell kein Inter­es­se am Inter­net /​ an die­sem Medi­um” haben, wie der D21-Digi­tal-Index 2018/​2019 konkretisiert.

… die zu fal­schen Schluss­fol­ge­run­gen führen.

Jetzt könn­te jemand die Unter­schei­dung als klein­lich und mei­ne Auf­re­gung als dünn­häu­tig bezeich­nen. Für mich nicht. Als Kom­mu­ni­ka­tor den­ke ich in Ziel­grup­pen – wie dies auch Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen tun (soll­ten). Und gera­de sol­che Stu­di­en und Aus­sa­gen bestim­men die kom­mu­ni­ka­ti­ve Pla­nung ganz vie­ler Orga­ni­sa­tio­nen ent­schei­dend mit. Falsch inter­pre­tier­te Aus­sa­gen füh­ren dazu, dass sie ihr kom­plet­tes Bud­get in den digi­ta­len Bereich umschich­ten, da ja heu­te „jeder online ist“ und ich mei­ne Ziel­grup­pen nur noch dort errei­chen kann. 

Nur: Bei 90 Pro­zent gele­gent­li­cher und “nur” 71 Pro­zent täg­li­cher Nut­zung: Wer­de ich wirk­lich jeden errei­chen kön­nen? Wohl kaum. Nicht mal theo­re­tisch. Denn dass eine Per­son, die gele­gent­lich online ist, zufäl­lig auf mein Online-Ange­bot, mei­nen Social Media Kanal, mei­nen Blog-Bei­trag tref­fen wird, ist nicht wirk­lich wahr­schein­lich – trotz aller SEO‑, Ads‑, Con­tent-Mar­ke­tin­g‑, Social Media- und Mes­sen­ger-Anstren­gun­gen. Es kommt also auch in heu­ti­ger Zeit noch auf den rich­ti­gen Mix, also auf eine stra­te­gisch geplan­te inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on an, um Sta­ke­hol­der pass­ge­nau mit den eige­nen Inhal­ten zu errei­chen – unab­hän­gig ob digi­tal oder analog. 

Dazu mein Rat­schlag: Jeder soll­te sich sol­che Zah­len und Sta­tis­ti­ken genau­er anzu­se­hen und die­se auf Basis der eige­nen zu errei­chen­den Ziel­grup­pen detail­liert für sich ana­ly­sie­ren. Nur so wird er die adäqua­te Gewich­tung für sei­ne Content‑, Media- und Kanal­pla­nung fin­den. Und dazu ste­hen neben der ARD/ZDF-Online­stu­die wei­te­res hilf­rei­ches Daten­ma­te­ri­al bei­spiels­wei­se über die Markt-Media-Stu­die “dai­ly digi­tal facts” der agof oder den erwähn­ten und von mir geschätz­ten D21-Digi­tal-Index zur Verfügung. 

Wenn wir doch etwas online affi­ner wären …

An einem Bahnhof in Deutschland im Jahre 2019
An einem Bahn­hof irgend­wo in Deutsch­land im Jah­re 2019

Ein Ziel­grup­pen-All­heil­mit­tel ist das WWW mit sei­nen Kanä­len – bis heu­te – defi­ni­tiv nicht, und das Social Web erst recht nicht. Und wenn ich mir die lang­sa­me Ent­wick­lung bei uns betrach­te – The­ma WLAN-Ver­brei­tung, Surf-Geschwin­dig­keit, recht­li­che Beden­ken, inter­ne Hin­der­nis­se inner­halb der Orga­ni­sa­tio­nen und poli­ti­sches Unwis­sen – Stich­wort “Ja, Digi­ta­li­sie­rung ist jetzt sicher nicht mein Spe­zi­al­be­reich, aber ein abso­lu­tes Zukunfts­the­ma” der damals neu­en bay­ri­schen Digi­tal­mi­nis­te­rin Judith Ger­lach –, dann wird dies auch so noch eine Wei­le blei­ben. Wie gesagt, leider. 

Daher: Erst lesen, dann inter­pre­tie­ren, dann umset­zen. Und dabei das logi­sche Den­ken bit­te nicht vergessen! ;-)))