Gesucht: Eine digi­ta­le Hei­mat für Ältere

Gesucht: Eine digi­ta­le Hei­mat für Ältere

„Wir müs­sen jün­ger wer­den“, mein­te vor gut einem Jahr Marc Zucker­berg anläss­lich der damals schon sta­gnie­ren­den Nut­zungs­zah­len bei sei­nen Meta-Netz­wer­ken. „Und dar­um benö­ti­gen wir Reels, Reels und noch­mals Reels.“ So unge­fähr lau­te­te sei­ne kla­re For­de­rung an sein Team. Weil Tik­Tok ihn auf­ge­schreckt hat, weil sich die­ses nicht kau­fen ließ, weil er um die Ver­weil­dau­er und damit um die Wer­be­ein­nah­men fürch­te­te. Ver­ständ­lich. Doch was ist mit Älte­ren, die kei­ne Reels nut­zen? Wo sol­len die hin­wan­dern? Ein Plä­doy­er für eine digi­ta­le Hei­mat für Ältere.

Face­book ist bei einem Durch­schnitts­al­ter von gut 40 Jah­ren mit Sicher­heit kein Jung­brun­nen mehr. Auch Insta­gram bewegt sich Rich­tung 30something. Die Jun­gen, die Gen Z, hal­ten sich vor allem bei You­Tube auf, auch auf Tik­Tok, und dann erst auf Insta­gram, wie eine Pew Rese­arch-Stu­die über US-Teen­ager kürz­lich wie­der belegt hat­te. Doch genau die­se Teens und Twens will der stol­ze Marc für sich gewinnen.

Nur: Macht die­ser Schwank, die­ser Reel-Wahn über­haupt Sinn, den Zuck aktu­ell doch sehr kon­se­quent und qua­si jeden Tag mit neu­en Funk­tio­nen fort­führt? Ich stel­le mir die Fra­ge nicht, weil ich alt bin oder zumin­dest älter. Nein, kei­nes­wegs. Ich mache mir täg­lich Gedan­ken über die stra­te­gi­sche und ziel­grup­pen­ge­naue Aus­rich­tung von Netz­wer­ken, Platt­for­men und Com­mu­ni­tys, weil dies bei der Ent­wick­lung von digi­ta­len wie inte­grier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien gro­ße Rele­vanz hat. 

Der Jugend­wahn und sei­ne Folgen

Nur: Wenn ich mir die­sen aktu­ell herr­schen­den „Jugend­wahn“ unter den Netz­wer­ken und Platt­for­men anse­hen, dann stel­len sich mir doch eini­ge Fra­gen, die ich aktu­ell auch wie­der in einem Work­shop dis­ku­tiert habe:

  1. Benö­tigt die­ser Jugend­wahn nicht bestän­dig ein „neu­es Tik­Tok“? Schließ­lich wer­den die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer ja mit den Netz­wer­ken älter, und das ganz jun­ge Teen-Tik­Tok von ges­tern ist das Oldie-Tik­Tok von morgen?

  2. Sehen wir nicht dann stän­dig neue Wan­der­be­we­gun­gen? Gera­de wenn die Jun­gen neue Netz­wer­ke ent­de­cken und die älte­ren Genera­tio­nen die­se dann für sich Schritt für Schritt erobern, wie es der­zeit – lei­der! – bei BeRe­al geschieht?

  3. Sind die Netz­wer­ke nicht völ­lig aus­tausch­bar, wenn sie alle die glei­chen jun­gen Ziel­grup­pen anspre­chen und dies mit den­sel­ben, sich ähneln­den (Video-)Content-Formaten? Also Sto­rys bzw. Tik­Toks, Reels, Shorts etc.?

  4. Ist die­ser Jugend-Fokus nicht auch aus Wer­be­grün­den wenig sinn­voll? Denn wird nicht mit den älte­ren Genera­tio­nen – und damit mei­ne ich die Bevöl­ke­rungs­mehr­heit 40+ – genau­so viel oder sogar mehr Geld ver­dient als mit Gen Y und Z?

  5. Wer küm­mert sich dann um die Genera­ti­on X und frü­her? Gera­de wenn sich auch Face­book auf Reels fokus­siert und die ande­ren Bei­trä­ge von Fir­men, Freun­den und Grup­pen in Neben-Feeds ver­bannt, die kaum jemand auf­ru­fen wird? Eröff­net dies nicht neue Chan­cen? Und damit mei­ne ich nicht für die rei­nen Senio­ren-Netz­wer­ke wie Fei​er​abend​.de, son­dern für die Genera­ti­on 40plus?

  6. Und war­um fokus­siert sich Face­book nicht ganz bewusst auf die der­zei­ti­ge älte­re Ziel­grup­pe 40 bis 60 plus, in die wir alle rein­wach­sen? Wür­de dies Face­book nicht einen wirk­li­chen Mehr­wert, einen wirk­li­chen USP, lie­fern – auch bezo­gen auf Werbekundinnen?

  7. Wenn die Älte­ren kei­ne digi­ta­le Hei­mat mehr fin­den bzw. sich von den Kurz-Video-For­ma­ten nicht ange­spro­chen füh­len? Führt dies nicht dazu, dass die­se Ziel­grup­pe ver­lo­ren geht und wir für die­se statt­des­sen wie­der ver­stärkt auf klas­si­sche Online- wie Off­line-Maß­nah­men set­zen müs­sen – Stich­wort Web­sei­te, News­let­ter, Mes­sen­ger etc. – für eine stra­te­gi­sche, inte­grier­te Kommunikation?

Markt­chan­ce für eine digi­ta­le Hei­mat für Ältere

Mei­ne Über­le­gun­gen sind kei­nes­wegs neu. Schon vor vie­len Jah­ren plopp­ten ähn­li­che Dis­kus­sio­nen über den Sinn der soge­nann­ten „wer­be­re­le­van­ten Ziel­grup­pe von 14 bis 49 Jah­ren“ auf. Nur hat es im Print-Bereich immer Medi­en gege­ben, die sich ganz bewusst an bestimm­te Alters­grup­pen rich­te­ten, also Kin­der­me­di­en, Medi­en für Jugend­li­che, für Senio­ren etc.

Lie­ße sich der Gedan­ken für ein Netz­werk, also eine digi­ta­le Hei­mat für Älte­re nicht auch auf die sozia­len Netz­wer­ke über­tra­gen? Stand heu­te wür­den sich dann die Teens und Twens auf Tik­Tok aus­tau­schen, die 30plus auf Lin­kedIn und Insta­gram, die Oldies but Goo­dies – und damit mei­ne ich die Genera­ti­on X und älter – auf Face­book, und alle auf You­Tube, wie auch schon heute. 

Wäre dies nicht top für jede Con­tent- und Wer­be­pla­nung? Jede Sto­ry lie­ße sich pri­ma für meh­re­re Genera­tio­nen auf­be­rei­ten und über die ver­schie­de­nen Kanä­le genera­ti­ons­ge­recht aus­spie­len. Also ziel­grup­pen­ge­naue Kom­mu­ni­ka­ti­on, auch wenn natür­lich nicht nur das Alter eine Rol­le spielt. Zudem müss­te sich kein Jugend­li­cher mehr in die­sem 3‑Ge­nera­ti­on-Haus unwohl füh­len, wenn sich Groß­el­tern, Eltern und Kin­der plötz­lich auf Insta­gram begegnen. 

Der lee­re blaue Ozean

Wo ist solch ein Netz­werk? Sol­che eine neue digi­ta­le Hei­mat? Pla­nun­gen dafür scheint es aktu­ell nicht zu geben. Zumin­dest sind sie mir nicht bekannt. Scha­de, gera­de aus Stra­te­gie-Sicht. Statt­des­sen stür­zen sich die Platt­for­men lie­ber mit der Kon­kur­renz in den roten Oze­an und belas­sen den blau­en Oze­an unbe­rührt. War­um eigentlich?

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien in digi­ta­len Zeiten

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien in digi­ta­len Zeiten

In der ver­gan­ge­nen Woche durf­te ich einen Vor­trag hal­ten und zwei Work­shops lei­ten. Alle dreh­ten sich um die rich­ti­ge Social Media Stra­te­gie im digi­ta­len Zeit­al­ter – also ana­log zu mei­nem Buch­ti­tel. Vor dem Hin­ter­grund habe ich die­se Gedan­ken­spie­le-Lese­tipps ganz die­sem The­ma gewid­met. Dabei fol­ge ich dem Weg der Ent­wick­lung einer Social Media Stra­te­gie: also von der Ana­ly­se, über die Con­tent-Aus­wahl bis zur Distribution.

1. Von der Ana­ly­se und Strategie-Planung

Die Clus­ter­ana­ly­se als Werk­zeug: Vor­aus­set­zun­gen und Gren­zen
Mit­hil­fe der Clus­ter­ana­ly­se las­sen sich Daten­sät­ze in homo­ge­ne Grup­pen unter­tei­len. Dies ist hilf­reich, gera­de um Maß­nah­men spä­ter stär­ker auf ein­zel­ne Ziel­grup­pen zuzu­schnei­den. Dafür müs­sen bestimm­te Vor­aus­set­zun­gen wie Daten­men­ge, ‑sau­ber­keit, ‑ein­heit erfüllt sein, wie der Bei­trag beleuch­tet. Auch hat jede Clus­ter­ana­ly­se ihre Ein­schrän­kun­gen, wie die­ses nach vie­len Jah­ren wei­ter­hin tief berüh­ren­de Video „Don’t put peop­le in boxes“ des däni­schen TV-Sen­ders TV2 deut­lich macht. 

Defi­ni­ti­on: Was sind wirk­lich stra­te­gi­sche Zie­le?
Tak­ti­sche und stra­te­gi­sche, qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve, wei­che und har­te – die Defi­ni­ti­on von Zie­len fällt vie­len auch in mei­nen Work­shops schwer. Dabei spie­len sie eine zen­tra­le Rol­le bei der Ent­wick­lung einer Kon­zep­ti­on oder einer PR‑, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Social Media Stra­te­gie. Wie gut, dass der geschätz­te Ralph Schol­ze in sei­nem Blog-Bei­trag einen kom­pak­ten Über­blick lie­fert. Dar­in warnt er zu Recht davor, die wei­chen Fak­to­ren zu unterschätzen.

Ziel­grup­pen: Auf der Jagd nach der Genera­ti­on Z
Vie­le Unter­neh­men ver­su­chen gera­de ver­stärkt die Genera­ti­on Z zu errei­chen. Dies gilt nicht nur die hier erwähn­te Finanz­bran­che. Gera­de bei der Anspra­che sind vie­le Kar­di­nal­feh­ler ersicht­lich. Vor allem ver­ges­sen vie­le, dass es nicht um das wo geht, um mit der heu­ti­gen Jugend in Kon­takt zu tre­ten, son­dern um das wie, wozu weni­ger Push-Infos, denn Mehr­wert und Ver­trau­en zählen.

2. Über Con­tent & Kommunikationskanäle

Kanal­wahl: 10 Lin­kedIn-Tipps für die Kom­mu­ni­ka­ti­on
Lin­kedIn bringt nur den­je­ni­gen einen wirk­li­chen Mehr­wert, die sich kon­ti­nu­ier­lich und stra­te­gisch um den Auf­bau der eige­nen Com­mu­ni­ty küm­mern. Bezo­gen auf Account, Inhal­te, Con­tent­stra­te­gie gibt es eini­ges zu beach­ten, wie mein lie­ber Kol­le­ge Klaus Eck in die­sem Bei­trag kom­pakt aufführt.

Kanal­stra­te­gie: Tik­tok und Insta­gram im Ver­gleich
Wor­in unter­schei­den sich Tik­Tok und Insta­gram? In sehr vie­len Punk­ten – und dies geht weit über die Alters­struk­tur hin­aus. Auf eini­ge geht die­ser Bei­trag ein. Vor allem stellt er sich die Fra­ge, wel­che Social Media Stra­te­gie Orga­ni­sa­tio­nen auf den bei­den Kanä­len jeweils fah­ren müssen.

Con­tent: Jan Tissler über die KI-Tex­ter­stel­lung
Wer­den künf­tig unse­re Tex­te nur noch per KI erstellt, wie sich in mei­nem Buch „Pra­xis Online-Tex­ten“ Andre­as Schö­ning frag­te? Die­ser Fra­ge wid­met sich das Social Media Insti­tu­te im Gespräch mit Jan Tiß­ler. Die­ser nutzt die Werk­zeu­ge für auto­ma­ti­sier­te Tex­te vor allem dazu, sei­ne Krea­ti­vi­tät anre­gen zu las­sen. Sein wich­ti­ger Hin­weis mit Blick ins Mor­gen: KI sei als Unter­stüt­zung und nicht als Bedro­hung oder Kon­kur­renz anzusehen.

Case Stu­dy: Sto­ry­tel­ling mit Charme, Pur­po­se & Pas­si­on
Gutes Bei­spiel für Sto­ry­tel­ling: In der Back­stu­be „Kuchen­tratsch“ in Mün­chen backen Senio­rin­nen und Senio­ren Kuchen und Kek­se: Ziel, neue Leu­te ken­nen und etwas dazu­zu­ver­die­nen. Dabei steht der Pur­po­se im Vor­der­grund: „Leben lebens­wer­ter machen“. Eine schö­ne Sto­ry, die hier erzählt wird.

3. Zur Con­tent-Dis­tri­bu­ti­on bei einer Social Media Strategie 

Gewinn­spie­le: Was ist bei Insta­gram zu beach­ten?
In den letz­ten Wochen durf­te ich eini­ge Work­shops zum The­ma Social Media geben. Natür­lich kam die Spra­che auf das The­ma Gewinn­spie­le: Was ist bei Insta­gram zu beach­ten? Was ist recht­lich erlaubt? Wie steht es mit Mar­kie­run­gen? Eini­ge die­ser Fra­gen wer­den in die­sem Bei­trag beant­wor­tet. Beson­ders lie­be ich das Ende: „Ein Insta­gram-Gewinn­spiel soll­te nie nur eine Not­lö­sung bei man­geln­den Con­tent-Ideen sein.“ Wenn das nur jede und jeder ver­ste­hen würde …

Mul­ti­plier: Ava­tare und vir­tu­el­le Influ­en­cer wer­den immer gefrag­ter
Ein Trend, der seit ein paar Jah­ren durch die Digi­tal­bran­che schwappt: vir­tu­el­le Influ­en­cer. Und damit mei­ne ich nicht nur die berühm­te Lil Mique­la. Drum­her­um hat sich ein Markt an Ava­taren ent­wi­ckelt, die von einer wach­sen­den Anzahl an Unter­neh­men „belegt“ wer­den – zur Anspra­che einer jun­gen Ziel­grup­pe. Dabei haben sol­che Kunst­fi­gu­ren ihre Vor- wie Nachteile.

Case Stu­dy: News­let­ter als Auf­klä­rungs- und Bin­dungs­in­stru­ment
Wie lässt sich E‑Mail als Auf­klä­rungs­in­stru­ment ein­set­zen? Was kann eine Direkt­kom­mu­ni­ka­ti­on? In die­ser Case Stu­dy wird vor­ge­stellt, mit wel­cher stu­fen­wei­sen Stra­te­gie Food­watch sei­nen E‑Mail-News­let­ter auf­ge­setzt hat und wie erfolg­reich die Orga­ni­sa­ti­on dabei ist.

Neue Gedan­ken­spie­le: Von digi­ta­len Hei­ma­ten und domi­nie­ren­den Algorithmen

Neue Gedan­ken­spie­le: Tipps rund um Wer­bung, Recht und YouTube

Nein. Ich wer­de mich nicht zu „The Länd“ äußern – auch wenn ich aus dem Länd­le kom­me. Doch dazu wur­de schon viel zu viel gesagt, gestrit­ten und geschrie­ben. Statt­des­sen habe ich lie­ber 9 Lese­tipps zusam­men­ge­stellt: zu den The­men Bild- und Influ­en­cer-Recht, zu den Wer­be­for­ma­ten im Social Web sowie zu den neu­en Sinus-Milieus 2021. Wer also lie­ber lesen und ler­nen, denn sich strei­ten will – hier bei mir seid ihr richtig! 😘


Rund um mein Buch „Pra­xis Online-Texten“

  • Der Rat­ge­ber für das Tex­ten im (Social) Web
    Ich durf­te mal wie­der einen klei­nen Gast­bei­trag zu mei­nem neu­en Buch „Pra­xis Online-Tex­ten“ publi­zie­ren. Die­ses Mal für das Blog mei­nes Ver­la­ges Schäf­fer-Poeschel. Wer also noch etwas wis­sen will, was mein aktu­el­ler Rat­ge­ber für das Tex­ten im Web und im Social Web so alles beinhaltet …
  • Gute Stif­tungs­web­sei­ten brau­chen sehr gute Tex­te
    Wer statt­des­sen nach einer exter­nen Stim­me zu mei­nem Buch sucht, dem kann ich die­sen Bei­trag „Prä­di­kat lesens­wert“ emp­feh­len. Tobi­as Karow führt in sei­ner Rezen­si­on inhalt­lich genau durch das Buch. Vor allem gleicht er mein Buch mit der Rele­vanz für den Stif­tungs­sek­tor ab. Genau dies ist für mich als Stif­tungs­ma­na­ger natür­lich über­aus wichtig.

Lese­tipps zur digi­ta­len Kommunikation

  • Das klei­ne 1x1 zum The­ma Bild­rech­te im Inter­net
    Wel­che Bil­der darf ich ins Inter­net stel­len? Wel­che Rech­te erhält die jewei­li­ge Platt­form? Fra­gen, die ich aus vie­len mei­ner Coa­chings ken­ne. Prak­tisch, dass All­Face­book zu die­sem Fra­gen­kom­plex ein klei­nes Bildrechte‑1×1 publi­ziert hat – als gute Grund­la­ge zu Urheber‑, Per­sön­lich­keits- oder Mar­ken­recht. Schö­ne Aus­sa­ge als Blick nach innen: „Erlaubt ist, was erlaubt wur­de.“ Also bit­te stets Augen auf und Ver­stand an!
  • Kenn­zeich­nung von Influ­en­cer Wer­bung auf Insta­gram
    Wie kenn­zeich­ne ich Wer­bung bei Insta­gram recht­lich ein­deu­tig? Die­se Fra­ge zählt mit Sicher­heit zu den häu­figs­ten Dis­kus­si­ons­the­men – gera­de bezo­gen auf Influ­en­cer-Kom­mu­ni­ka­ti­on. Denn die deut­sche Recht­spre­chung ist in die­ser Fra­ge äußerst ver­wir­rend. Wie man grob vor­ge­hen soll­te, dies beschreibt die­ser Bei­trag, auch wenn er mehr Fra­gen als Ant­wor­ten zurücklässt.
  • Der Ver­gleich: Face­book, Insta­gram oder Goog­le Ads?
    Wer im Netz Wer­bung schal­ten will, kommt an Goog­le, Face­book oder Insta­gram kaum vor­bei. Doch wel­ches sind die jewei­li­gen Vor­tei­le, Stär­ken bzw. Unter­schie­de? Die­ser Bei­trag stellt die rich­ti­gen Fra­gen und gibt einen sehr guten Über­blick über die Funk­ti­ons­wei­se, die ver­schie­de­nen Zie­le sowie die zen­tra­len Ent­schei­dungs­fak­to­ren bei der Wahl der pas­sen­den Werbeplattform.
  • You­Tube-Ads: Tipps für bes­se­res Tar­ge­ting
    Mit 49 Mio. Uni­que Usern ist You­Tube die wich­tigs­te Platt­form für visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on und Bewegt­bild in Deutsch­land. Ange­sichts die­ser Zah­len kommt es immer stär­ker auf ein intel­li­gen­tes Tar­ge­ting an, um per Video Ads die Ziel­grup­pen indi­vi­du­ell anzu­spre­chen. Die­se Tipps aus die­sem Bei­trag sind dabei durch­aus hilfreich.
  • Tik­Tok Ads: Auf­bau und Pla­nung leicht gemacht
    Wer­bung auf Tik­Tok zu schal­ten, das muss nicht wirk­lich schwer sein. Bei­spiels­wei­se, wenn man sich schon mal mit dem Face­book Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger aus­ein­an­der­ge­setzt hat und bei Face­book oder Insta­gram Ads geschal­tet. Die Schrit­te zur Vor­ge­hens­wei­se beschreibt die­ser Bei­trag. Klei­ner Tipp: Dies geht übri­gens auch ohne eige­nen TikTok-Account. 
Neue Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps samt Tool-Tipps.

Neue Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps samt Tool-Tipps.

Es ist noch Som­mer. Zumin­dest sagt uns dies der Kalen­der. Und vie­le Men­schen sind im Urlaub. Dies zeigt sich auch an der Zahl der publi­zier­ten Bei­trä­ge. Vor die­sem Hin­ter­grund kom­men mei­ne Gedan­ken­spie­le etwas unre­gel­mä­ßi­ger. Spä­tes­tens für den Monat Okto­ber wird aber wie­der auf monat­lich umge­stellt. Denn dann gibt es eini­ges zu berich­ten! Doch auch aus den letz­ten 6 Wochen habe ich wie­der 10 Lese­tipps samt 2 Tool-Tipps gezo­gen. So enjoy it.

Tool-Tipps

  • Recher­che via Graph​.Tips
    Tool-Tipp: Wer hat was in einem Post, einem Video, auf einer Sei­te auf Face­book geschrie­ben oder gesagt? Mit den prak­ti­schen Fil­ter­funk­tio­nen von Graph​.Tips lässt sich Face­book her­vor­ra­gend nach Inhal­ten durchsuchen.
  • Text-Opti­mie­rung via Polish
    Wäre es nicht schön, wenn man jeg­li­che Art von Online­tex­te auf Web­sei­ten gleich im Brow­ser tes­ten könn­te? Und dann mög­li­che Alter­na­ti­ven aus­pro­bie­ren? Kein Pro­blem mit dem wun­der­ba­ren Tool Polish, das es jetzt für Goog­le Chro­me als PlugIn gibt.

You­Tube & Strategie

SEO & Texten

  • Video: Gen­dern und SEO – Grund­le­gen­des zum Algo­rith­mus
    Wie­der so eine typi­sche Fra­ge, die mir in letz­ter Zeit häu­fig gestellt wur­de: Wie ist das mit dem The­ma Gen­dern beim Online-Tex­ten bzw. SEO-Tex­ten? Wie reagiert denn die Such­ma­schi­ne auf das Gen­dern? Oder soll­te ich zuguns­ten Sicht­bar­keit bes­ser dar­auf ver­zich­ten? Die­ses durch­aus hilf­rei­che Video zeigt eini­ges auf, wie kon­kret vor­zu­ge­hen ist.
  • Trus­trank: So gene­rierst Du Ver­trau­en im Algo­rith­mus
    Goog­le gibt meist ver­trau­ens­vol­len Web­sei­ten eine höhe­re Sicht­bar­keit. Nur: Wie funk­tio­niert die­ser Trust­fak­tor? Wel­che Mecha­nis­men ste­cken dahin­ter? Und wie schaf­fe ich es, dass mei­ner Web­sei­te Goog­le noch stär­ker vertraut?

Insta­gram & sein Algorithmus

  • Adam Mos­se­ri: “How does Insta­gram work? Why do I see what I see?
    Wie funk­tio­niert eigent­lich Insta­gram? Wel­che Geheim­nis­se ver­birgt der Algo­rith­mus? Die­se Fra­gen stel­len sich vie­le Insta­gram-User. Wie schön, dass Chef Adam Mos­se­ri in die­sem Video eini­ges über das Ran­king von Bei­trä­gen in Feeds, Sto­rys, Reels, Explo­re und eini­ges mehr erzählt. Pflicht-Video für Instagram-Fans.
  • So funk­tio­niert der Reels Algo­rith­mus
    Um mit sei­nen Insta­gram Reels eine wirk­li­che Sicht­bar­keit zu erhal­ten, spie­len meh­re­re Signa­le eine Rol­le. Dabei spielt gera­de das The­ma Inter­ak­tio­nen die ent­schei­den­de, wie auch die­ser Bei­trag beschreibt.

Mar­ken­bot­schaf­ter

  • Alles was Unter­neh­men recht­lich wis­sen müs­sen
    Immer mehr Unter­neh­men set­zen auf ihre eige­nen Mit­ar­bei­ten­den als Mar­ken­bot­schaf­ter bzw. Cor­po­ra­te Influ­en­cer, wenn es dar­um geht, ihre Orga­ni­sa­ti­on in sozia­len Netz­wer­ken zu prä­sen­tie­ren. Doch wie sieht es recht­lich aus? Die­ses Q&A beant­wor­tet wich­ti­ge Fra­gen rund um Kenn­zeich­nungs­pflich­ten und Haf­tungs­re­geln, Social Media Gui­de­li­nes und Daten­schutz bis hin zu steu­er­recht­li­chen, urhe­ber­recht­li­chen und arbeits­recht­li­chen Fragestellungen.
  • Employ­er Bran­ding bei Thys­sen­krupp: ein schma­ler Grat
    Inter­es­san­ter Bei­trag gera­de zum The­ma Employ­er Bran­ding und Auf­bau von Mar­ken­bot­schaf­tern: Es ist ein schma­ler Grat, neue Wege zu gehen und gleich­zei­tig mög­lichst vie­le Men­schen mit­zu­neh­men. Ob das bei der #Genera­tion­TK von Thys­sen­Krupp gelun­gen ist, bleibt abzuwarten.