Meine Gedankenspiele: 10 Lesetipps aus dem November 2019

Meine Gedankenspiele: 10 Lesetipps aus dem November 2019

Zensierendes TikTok, fälschende Instagram- und LinkedIn-Pods, gekaufte Follower und Fans: Auch im November gab es wieder spannenden Lesestoff. Eine kleine Auswahl habe ich auch dieses Mal in meine monatlichen Gedankenspiele gepackt.

Meine Gedankenspiele: 10 Lesetipps aus dem Oktober 2019

Meine Gedankenspiele: 10 Lesetipps aus dem Oktober 2019

Auch im Oktober gab es wieder viele spannende Beiträge, Anregungen und auch etwas traurige Entscheidungen wie zum Beispiel das Ende des Daimler-Blogs, auch wenn da ja bald was Neues kommen soll. 10 Lesetipps rund um mein Thema Digitale, strategische und integrierte Kommunikation habe ich in meine Gedankenspiele aufgenommen.

Der Erklärbär aus den Gedankenspielen von Dominik Ruisinger
Der kleine Erklärbär hilft bei Begriffen und Zahlen.
Warum jedes Social Media Engagement eine Strategie benötigt.

Warum jedes Social Media Engagement eine Strategie benötigt.

Kürzlich durfte ich für das Magazin Stiftung & Sponsoring einen Gastbeitrag darüber schreiben, warum Stiftungen sich stärker mit dem Thema Social Media Strategie bzw. Digitale Kommunikationsstrategie auseinandersetzen sollten. Als zertifizierter Stiftungsmanager und Beirat einer Stiftung zählt dies zu den Themen, die mir aktuell viel um den Kopf schwirren bzw. an denen ich in laufenden Projekten mit Stiftungen arbeite. In Absprache mit dem Verlag darf ich diesen Beitrag heute auch hier publizieren.

Immer mehr Stiftungen sind heute auf den Plattformen im Social Web präsent. Sie lancieren Facebook-Pages, Twitter- und YouTube-Accounts, testen Instagram-Stories und hoffen so auf Interessenten, Multiplikatoren oder gar Spender. Sie versuchen, ihre Bekanntheit zu erhöhen, sich regional stärker zu vernetzen, sich gegenüber Partnern und Medien zu positionieren und ein aktives Agenda Setting zu betreiben. Schließlich bietet das Social Web durchaus enorme Chancen, dem eigenen Anliegen im Austausch mit anderen eine Stimme zu geben. Das zentrale Problem: Viele dieser Aktivitäten sind vor allem Plattform getrieben, wie beispielsweise auch meine eigene Studie #stiftungdigital: Wo stehen Stiftungen im digitalen Zeitalter verdeutlicht hatte.

Das Zeitalter digitaler Kommunikation hat gerade erst begonnen.

Digitale Kommunikationsstrategie - ein Praxisleitfaden von Dominik Ruisinger - für Stiftungen und für Unternehmen
Die digitale Kommunikationsstrategie. Ein Leitfaden von Dominik Ruisinger

Jeder Stiftung muss bewusst sein: Das Zeitalter digitaler Kommunikation hat erst begonnen. Die Vielfalt der Plattformen wird steigen, die Algorithmen werden neu dazulernen, die Form der Kommunikation wird sich weiter entwickeln. Immer stärker ist bereits das Vordringen von Bewegtbild und Live-Video zu beobachten, von Messengern, automatisierten Chatbots oder Social Collaboration-Plattformen. All diese drängen in die Werkzeugkoffer der Kommunikationsexperten.

Es bringt wenig, den Plattformen hinterher zu hecheln und auf jeden Trend aufzuspringen. So schreibt Christian Achilles, Leiter Kommunikation und Medien beim DSGV, in meinem Buch „Die digitale Kommunikationsstrategie“ zurecht, dass sich digitale Kommunikation nicht darin erschöpft, „Social Media zu beherrschen, neue Apps anzubieten oder möglichst viele neue Kanäle entsprechend schnell wechselnder Moden zu besetzen“ . Kommunikation müsse viel systematischer und in einer die Kommunikationsdisziplinen übergreifender Weise geplant werden und dabei auf einer klaren Markenstrategie beruhen.

Eine Strategie ist unabdingbar. Punkt.

Für Stiftungen heißt dies: Es bedarf einer sorgfältig erarbeiteten und klar formulierten Social Media Strategie. Sie ist unabdingbar für eine nachhaltige Präsenz im digitalen Zeitalter. Systematisch abgestimmt dient sie als Leitfaden für eine strategisch ausgerichtete Kommunikation im Social Web und dafür, dass ein Engagement nicht als Schnellschuss verkommt, sondern zur nachhaltigen Erfolgsgeschichte werden kann.

Bei der Vorgehensweise unterscheidet sich eine Social Media Strategie kaum von der klassischen Kommunikation: Zuerst kommt die Analyse, in der die eigene Ausgangssituation analysiert und die internen Voraussetzungen für ein Engagement im Social Web überprüft wird. Schließlich bedeutet Social Media Dialog, Interaktion, Involvement. Und zum Dialog gehört weniger Senden als vielmehr Zuhören. Das heißt, Stiftungen müssen sich im Rahmen ihrer Content-Strategie auf die Inhalte fokussieren, die für ihre Stakeholder von Relevanz sind. Dabei müssen sie geäußerte Kritik als Chance zur Verbesserung wahrnehmen. Sie müssen also den Mut haben, sich Diskussionen offen gegenüberzustellen und dazu ausreichend Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Weiter basiert jede erfolgreiche Kommunikation auf messbaren Zielen, klar definierten Stakeholdern, einer nachhaltigen Positionierung und dauerhafter Kontrolle. Dazu muss die Strategie als laufender Prozess verstanden werden, die der ständigen Bearbeitung, Ergänzung, Aktualisierung bedarf. Erst auf dieser Basis können die Plattformen und Instrumente bestimmt werden, wobei gilt: Erst müssen die Themen, die Stories, die Inhalte entwickelt werden, bevor die passenden Social Media Kanäle gewählt werden.

Integriert in die Stiftungsstrategie

Social Media darf zudem niemals ein isoliertes Projekt, ein eigenständiger Zweck oder ein unabhängiger Kommunikationskanal sein. Die Social Media Aktivitäten sind an die übergeordnete Vision sowie an die Kommunikationsstrategie anzudocken. Ein gutes Orientierungsmodell liefert beispielsweise der „Social Media Strategy Funnel“ von Angie Schottmuller, der bereits aus dem Jahre 2012 stammt und weiter aktuell bleibt. Darin sind die notwendigen Voraussetzungen aufgezeigt, die den Erfolg mitbestimmen: Eine klar dargelegte Strategie mit formulierten Business-Zielen, von der die Kommunikationsziele abgeleitet werden, auf denen die Social Media Ziele beruhen, die sich über Inhalte erfüllen und zur Überprüfung jederzeit evaluieren lassen.

Zusammengefasst bedeutet dies: Bevor Stiftungen also beginnen, eine Social Media Strategie zu entwickeln, sollten sie als ersten Schritt ihre Stiftungsstrategie einer genauen Analyse unterziehen. Dies bildet die Basis für die weitere Vorgehensweise. Ansonsten verpufft jede noch so gut gemeinte Social Media Strategie wirkungslos.

Nein, wir sind noch nicht alle online!

Nein, wir sind noch nicht alle online!

Es gibt Phrasen, auf die ich etwas allergisch reagiere. Und die ich in meinen Trainings und Workshops regelmäßig thematisiere: Die beliebte gutgläubige Aussage, dass ganz Deutschland im Internet ist. Denn dies ist nicht wahr. Verdammt. Noch nicht. Leider, wie ich als Berater für digitale Kommunikation zugeben muss.

Vor wenigen Tagen hieß es zum Beispiel im Teaser eines Blog-Beitrags bei news aktuell: „Mittlerweile ist das World Wide Web (…) fest im Alltag nahezu aller Deutschen etabliert. Wie bereits im Vorjahr sind inzwischen 90 Prozent der Gesamtbevölkerung online. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der diesjährigen ARD/ZDF-Onlinestudie.“ 

Von halbwahren Zahlen und Aussagen …

Naja! Diese Aussage ist gerade mal halbwahr. Denn nicht 90 Prozent der Gesamtbevölkerung sind bei uns online. Vielmehr heißt es in der erwähnten Grundlagenstudie, die im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission von KANTAR durchgeführt wurde: „2019 nutzen rund 90 Prozent der Bevölkerung das Internet zumindest gelegentlich.“ Also vielleicht ab und zu, vielleicht wöchentlich, vielleicht monatlich, über den eigenen oder einen fremden Internet-Zugang. So fest ist das WWW also doch noch nicht im Alltag der deutschen Gesamtbevölkerung etabliert.

Key Facts der ARD/ZDF-Onlinestudie 2019
Key Facts zur ARD/ZDF-Onlinestudie 2019

Im nächsten Blog-Absatz heißt es dann korrekt: „50 Millionen Menschen in Deutschland sind täglich online.“ Das bedeutet: Bezogen auf die tägliche Nutzung des Internets haben laut ARD/ZDF-Onlinestudie genau 71 Prozent der Befragten angegeben, an einem normalen Tag online gewesen zu sein. Also doch nicht ganz Deutschland – und dazu mit beträchtlichen Unterschieden zwischen den Altersstufen. Übersetzt heißt dies: 29 Prozent und damit fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung nutzen täglich nicht das Internet, weil sie in der großen Mehrheit „generell kein Interesse am Internet / an diesem Medium“ haben, wie der D21-Digital-Index 2018/2019 konkretisiert.

… die zu falschen Schlussfolgerungen führen.

Jetzt könnte jemand die Unterscheidung als kleinlich und meine Aufregung als dünnhäutig bezeichnen. Für mich nicht. Als Kommunikator denke ich in Zielgruppen – wie dies auch Unternehmen und Institutionen tun (sollten). Und gerade solche Studien und Aussagen bestimmen die kommunikative Planung ganz vieler Organisationen entscheidend mit. Falsch interpretierte Aussagen führen dazu, dass sie ihr komplettes Budget in den digitalen Bereich umschichten, da ja heute „jeder online ist“ und ich meine Zielgruppen nur noch dort erreichen kann.

Nur: Bei 90 Prozent gelegentlicher und „nur“ 71 Prozent täglicher Nutzung: Werde ich wirklich jeden erreichen können? Wohl kaum. Nicht mal theoretisch. Denn dass eine Person, die gelegentlich online ist, zufällig auf mein Online-Angebot, meinen Social Media Kanal, meinen Blog-Beitrag treffen wird, ist nicht wirklich wahrscheinlich – trotz aller SEO-, Ads-, Content-Marketing-, Social Media- und Messenger-Anstrengungen. Es kommt also auch in heutiger Zeit noch auf den richtigen Mix, also auf eine strategisch geplante integrierte Kommunikation an, um Stakeholder passgenau mit den eigenen Inhalten zu erreichen – unabhängig ob digital oder analog.

Dazu mein Ratschlag: Jeder sollte sich solche Zahlen und Statistiken genauer anzusehen und diese auf Basis der eigenen zu erreichenden Zielgruppen detailliert für sich analysieren. Nur so wird er die adäquate Gewichtung für seine Content-, Media- und Kanalplanung finden. Und dazu stehen neben der ARD/ZDF-Onlinestudie weiteres hilfreiches Datenmaterial beispielsweise über die Markt-Media-Studie „daily digital facts“ der agof oder den erwähnten und von mir geschätzten D21-Digital-Index zur Verfügung.

Wenn wir doch etwas online affiner wären …

An einem Bahnhof in Deutschland im Jahre 2019
An einem Bahnhof irgendwo in Deutschland im Jahre 2019

Ein Zielgruppen-Allheilmittel ist das WWW mit seinen Kanälen – bis heute – definitiv nicht, und das Social Web erst recht nicht. Und wenn ich mir die langsame Entwicklung bei uns betrachte – Thema WLAN-Verbreitung, Surf-Geschwindigkeit, rechtliche Bedenken, interne Hindernisse innerhalb der Organisationen und politisches Unwissen – Stichwort „Ja, Digitalisierung ist jetzt sicher nicht mein Spezialbereich, aber ein absolutes Zukunftsthema“ der damals neuen bayrischen Digitalministerin Judith Gerlach –, dann wird dies auch so noch eine Weile bleiben. Wie gesagt, leider.

Daher: Erst lesen, dann interpretieren, dann umsetzen. Und dabei das logische Denken bitte nicht vergessen! ;-)))

Meine Gedankenspiele: 10 Lesetipps aus dem Oktober 2019

Meine Gedankenspiele: 10 Lesetipps aus dem September 2019

Es wird langsam kalt in Deutschland. Was gibt es also Gemütlicheres, sich mit einem gepflegten Espresso und gutem Lesestoff in die nächste Ecke auf’s Sofa zu verziehen? Ich habe dafür mal wieder 10 Lesetipps rund um die digitale Kommunikation zusammengestellt.

Der Erklärbär aus den Gedankenspielen von Dominik Ruisinger
Der Erklärbär erklärt ab und zu mal wichtige Begriffe.

Und jetzt? Weiter lesen in meinem Blog „Gedankenspiele“.

Verschont mich endlich mit euren Pressemitteilungen!

Verschont mich endlich mit euren Pressemitteilungen!

Ich mag keine Pressemitteilungen!

Es bringt nichts. Es bringt nichts. Es bringt nichts. Diesen Satz will man 1000fach Agenturen und Institutionen ins Gesicht schleudern, die freie und feste Journalisten, Blogger, Influencerinnen und sonstige arme und unschuldige Menschen mit ihren Pressemitteilungen zuschütten. Und zwar nach dem Gießkannenprinzip. Kaum ist ein neues Thema ausgeheckt und die Pressemitteilung geschrieben, schon wird sie sofort an den gesamten Verteiler versendet. Und zwar an alle. Wirklich alle! Ob es die Empfänger wollen oder nicht – egal – Hauptsache raus. Schließlich geht es ja um Reichweite! Ein kleiner Rant.

PM-Versand nach Gießkannenprinzip bringt nichts. Punkt.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass diese Unart – gerade auch in Zeiten des Social Webs, des Content Marketings und der stärkeren Dialogorientierung – dem Ende zugeht. Völliger Irrtum! Werfe ich einen Blick in meinen Post-Eingang, was sich dorthin in den letzten Wochen und Monate alles verirrt hat (solange ich es noch nicht gelöscht habe oder es sich selbstständig in den vollen Spam-Ordner verdrückt hat), dann finde ich da Themen von Absendern wieder, die mich an vielem zweifeln lassen.

Ein kleiner Überblick über die letzten Monate – mit übrigens meist grandios aussagekräftigen Betreffzeilen:

[mt_list style=“square“]
  • B-Team-Tour 2019 – Start am 19. August– „Wählen gehen für ein weltoffenes Brandenburg“
    => Ja, wählen gehen ist wichtig. Sicher. Nur was habe ich mit einer B-Team-Tour zu tun? Und schreibe ich über Politik?
  • 6. Alternativer Drogen- und Suchtbericht – Einladung zur Pressekonferenz am 05.07. in Berlin.
    => Sicherlich ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Nur was soll ich denn auf dieser Pressekonferenz anfangen?
  • New Releases – Juni 2019„.
    => Wow! Eine wirklich einmalige Hammer-Betreffzeile. Und weiter: „Dein monatlicher Input zu den neuen Releases von BMGPM.“ Das könnte ja spannend sein. Aber warum denn für mich? Was wollt ihr denn von mir???
  • Pressemitteilung: Social Match gewinnt Stefan Mauerer, Susanne Marell und Niklas Heinen als Beiräte.
    => Uiii, da scheint mich noch jemand im Verteiler zu haben, aus einer Zeit, als ich vor rund 7 Jahren beim PR-Journal als Redakteur tätig war. Hat da etwa jemand seit 7 Jahren nicht seinen Presseverteiler aktualisiert?
  • Pressemitteilung mit der Bitte um Würdigung? (…) „aus gegebenen Anlass möchten wir Ihnen eine Pressemittelung übergeben. Dieser Vorgang ist einmalig in der Geschichte der BRD!!
    => Moment: Erstens heißt es immer noch „Pressemitteilung“ – also Sorgfalt scheint hier nicht hoch im Kurs zu stehen; und zweitens: „Einmalig in der Geschichte der BRD“ mit 2 Ausrufezeichen!! – Donnerwetter! Muss ich das wissen? Nein. Aber so ganz sicher war sich der Absender dann doch nicht. Oder was sollte das neckische Fragezeichen am Ende der Betreffzeile?
Pressemitteilungen per Füllhorn-Prinzip bringen nichts. Ganz im Gegenteil.
Pressemitteilungen per Füllhorn-Prinzip bringen einfach nichts! Verstanden?!

[mt_list style]

Wie gesagt: Es könnte durchaus sein, dass es sich um interessante, relevante Themen handelt. Aber einfach nicht für mich. Warum erhalte ich als unschuldiger Coach für digitale und strategische Kommunikation denn all diese Informationen? Und ich lasse die vielerlei Einladungen zu Produkt-Tests, Beauty-Produkten oder zu Musical-Premieren mal weg …

[mt_list style=“square“]
  • Aktualität: Weil die Unternehmen, Institutionen und Agenturen völlig veraltete, niemals wirklich aktualisierte Presseverteiler haben.
  • Aufwand: Weil sich keiner der Absender die Mühe gemacht hat, mal zu sehen, über was ich in meinem kleinen, persönlichen Blog ab und zu berichte.
  • Verständnis: Weil bei diesen anscheinend Masse (Zahl der Empfänger) statt Klasse (Qualität der Empfängerinnen) zählt.
[/mt_list]

An der Wand als Negativ-Beispiel

Wie schade doch. Heißt es nicht in allen Ratgebern, wie natürlich auch in unserem eigenen Fachbuch „Public Relations. Leitfaden für ein modernes Kommunikationsmanagement„, das ich bald mit meinem lieben Kollegen Oliver Jorzik aktualisieren darf: Sorgfalt, Recherche sowie Aufbau und Pflege persönlicher Beziehungen sind die Grundlagen für jede Medienarbeit sowie für erfolgreiche Blogger und Influencer Relations. Eigentlich. Warum hält sich denn dann bitte nicht jeder dran? Hilfe!

Mit solch einer Vorgehensweise tun sich die Absender einen Bärendienst: Stellen wir uns einfach mal vor, was passiert, wenn eine Agentur ausnahmsweise ein relevantes Thema für den Journalisten oder die Bloggerin hätte. Werden diese dies mitbekommen? Nein. Denn alle Mails des Absenders landen bereits automatisch im Spam-Filter, im Ordner „Unwichtig“ oder werden übersehen.

Und noch eine letzte Frage: Ist es eigentlich erlaubt, so etwas zu verschicken? Ich bin kein Anwalt. Aber aus meinen Trainings weiß ich, dass eine geschäftliche Beziehung und ein vom Versender nachweisbares Einverständnis vorliegen muss, damit solche Informationen per E-Mail verschickt werden dürfen. Ansonsten spricht man von Spam. Und liegt diese Einwilligung in meinem Fall vor? Natürlich nicht! Warum spamt ihr mich dann bitte voll?!

Darum – bitte bitte bitte: Einfach lassen!
Das bringt nix. Punkt. Bei mir landen solche Pressemitteilungen nur in Workshops zu moderner Medienarbeit an den Wänden – als Beispiel, wie man es definitiv nicht macht. Endlich verstanden?!