by Dominik Ruisinger | 02.06.2026 | Blog
Willkommen zur neuen Ausgabe meiner Lesetipps in den Gedankenspielen. Die letzte Ausgabe musste leider entfallen, da ich in Brasilien auf Reisen war.
Von dort aus habe ich viele Impressionen mitgebracht, von denen ich einige in Beiträge umgesetzt habe:
So ein Blick in und auf eine andere Welt hilft einem selbst, viele Dinge hier bei uns wieder etwas anderes einzuschätzen – mit etwas Abstand, mit etwas mehr Ruhe, etwas relaxter.
Gerade wenn wir einen Blick auf die weiterhin aufgeheizte Welt rund um das Vordringen von KI in Kommunikation, in Marketing und in unsere Arbeitswelt werfen, auf die ständigen neuen Tools, die morgen schon wieder überholt und ersetzt sind, fehlt mir häufig der strategische Blick auf die digitale Kommunikation und auf das Ganze.
Genau diesen ganzheitlichen Ansatz haben wir in unserem Buch „Besser Texten mit Kopf und KI“ zu gehen versucht. Vielleicht helfen ja auch diese 10 Lesetipps wieder, etwas Klarheit in den eigenen Kopf zu bekommen.
In eigener Sache: Buchtipp für strategische Kommunikation
- Wirkliche „Praxis-Keule“ mit hohem Mehrwert
Als „Praxis-Keule“ für Menschen, für die Texte nicht bloß Content sind, lobt das Fachmedien PR-Journal unser neues Buch „Besser Texten mit Kopf und KI“. „Dergestalt, dass das Buch es im Laufe der dann doch „nur“ 198 Seiten vermag, Wissen so zu verdichten, dass es direkt anwendbar ist“, so der Rezensent Tobias Körner.
Strategien und Erfolge.
- Social-Media-Marketing: Das Ende der oberflächlichen Kennzahlen
Immer mehr Marketer hinterfragen Kennzahlen wie Likes, Views oder Reichweite. Sie setzen auf KPIs, die reale Wirkung, Kundenbindung, Conversion und Umsatz messbar machen. Die Aussage ist eindeutig: Social Media muss sich von einem Reichweitenkanal zu einer strategischen Business-Plattform entwickeln, um im Kommunikationsmix relevant zu bleiben.
- Warum Social Media ohne Community-Management nicht funktioniert
Erst ein effektives Community-Management offenbart, wie Inhalte angenommen, wo Erwartungen (nicht) erfüllt werden und welche Themen relevant sind. Wenn Social Media dagegen ausschließlich als Sende- und Distributionskanal verstanden wird, fehlt diese Perspektive, schreibt Jens Wiese in seinem Plädoyer.
- CEO-Positionierung: Was wirklich für den Erfolg zählt
„CEO-Kommunikation wirkt dann, wenn sie strategisch aufgebaut ist, konsequent umgesetzt wird und echte Persönlichkeit zeigt“, schreibt Laura Kremers bei WakeUp Communications am Beispiel von Laura Opferkuch von Hosta. Für eine nachhaltige Wirkung sei eine klare Haltung mit authentischem Storytelling zu verbinden.
Social-Media-Verbote und -Alternativen.
- Social-Media-Verbot: Forscher warnen vor Schnellschuss
Ein Social-Media-Verbot sei keine Lösung, mahnen Forschende, wie medienrot von der re:publica berichtet. Die politische Debatte greife viel zu kurz. So bestünde die Gefahr, dass ein pauschales Verbot die Debatte über eine Plattformregulierung ersetze und stattdessen die Verantwortung auf junge Menschen verschiebe. Worte, die meiner eigenen Feder entstammen könnten.
- Alternativen: 16 Stiftungen starten Mastodon-Server
Als zertifizierter Stiftungsmanager ließ mich diese Nachricht aufhorchen: 16 Stiftungen haben den Mastodon-Server „stiftungen.social“ in Betrieb genommen, um sich unabhängig von den US- bzw. chinesischen Plattformen zu machen. Angesichts der geringen Durchdringung von Mastodon bin ich gespannt, ob sich die Strategie auszahlt.
- Finfluencer: Die neue Macht in der Finanzkommunikation?
Welche Rolle spielen Finfluencer gerade in der Finanzkommunikation? Eine immer wichtiger, gerade wer jüngere Zielgruppe über Social Media erreichen will. Dabei sind in der Zusammenarbeit mit Finfluencern bestimmte Regeln zu beachten, um Skandale wie um „ImmoTommy“ zu vermeiden, verdeutlicht der Bank-Blog.
KI und die Frage nach der Glaubwürdigkeit.
- Echt oder KI? Die Realität unter Generalverdacht
KI-erzeugte Inhalte haben unseren Blick auf digitale Inhalte verschoben. Gerade bei Bildern und Videos hat sich ein Grundvertrauen in ein Grundmisstrauen verwandelt. Was davon ist noch echt? Carsten Lexa macht deutlich, dass wir mehr Medienkompetenz und Urteilsvermögen benötigen, wie ich es selbst schon seit Jahren fordere.
- Marken: 4 Marketinghebel für mehr Vertrauen in KI-Zeiten
Über 3/4 aller Marketer setzen KI bei der Erstellung von Content ein. Parallel wächst das Misstrauen der Verbraucher gegenüber KI. Klare Aufgabenverteilung zwischen Mensch und KI werden zum Erfolgsfaktor – mit 4 Hebeln: Authentizität, Transparenz, Expertise und Datenqualität, die auch wir in unserem Buch definieren.
Sonstige Trends in der digitalen Kommunikation.
- Neues Gesicht für YouTube
Abos mit weniger Relevanz, eine Ask-Funktion als Zugang, KI-Feeds für die Startseite: Google ist dabei, YouTube ein neues Gesicht zu geben. Spannend wird zu beobachten sein – wie Jens zurecht im Blog schreibt –, ob YouTube dieser Spagat gelingt: Plattform KI-gesteuert zu lassen und gleichzeitig KI-Inhalte zu brandmarken.
- 5 Trends für erfolgreiches E-Mail-Marketing
Wie sieht erfolgreiches E-Mail-Marketing heute aus? Laut CleverReach sollten wir auf 5 Trends reagieren: Stärkung des Owned-Media-Kanals, effizienter KI-Einsatz als Sparringspartner, technische Authentifizierung, verstärkte Hyper-Personalisierung und Authentizität durch mehr interne Einblicke.
Fazit: Digitale Kommunikation braucht Strategie
Die aktuellen Trends in der digitalen Kommunikation zeigen weiterhin klar auf: Ob KI-Content, neue Social-Media-Plattformen oder klassisches E-Mail-Marketing – der Erfolg liegt im Zusammenspiel von technologischer Innovation und menschlicher Strategie. Oder wie wir in unserem Buch es einfach zusammengefasst haben: Wir brauchen Kopf und Ki.
by Dominik Ruisinger | 01.04.2026 | Blog
„Besser Texten mit Kopf und KI“ heißt der Leitfaden für das Neue Schreiben, den Kai Heddergott und ich kürzlich publiziert haben. Darin versuchen wir, die Menschen mit dem notwendigen Wissen auszustatten, damit sie mit Hilfe von KI erzeugte Texte bewerten können. Dazu geben wir ihnen ein Framework für das „Neue Schreiben“ an die Hand, mit dem sich alle Arten von Texten umsetzen lassen. Wer Einleitung, Leseproben & Co. sucht, bitte hier entlang.
Doch die Lesetipps in den Gedankenspielen bieten mehr: Aktuell verändert sich die Social-Media-Branche immer negativer, wie ich sie leider schon in meinem letzten Buch beschrieben habe: Weg von den Menschen, hin zu Algorithmen und vor allem zu KI-Influencern samt KI-Content, die unsere Kanäle verstopfen. Die Berliner Morgenpost hat mit mir dazu ein Gespräch geführt, was jetzt erschienen ist, Studien belegen die Veränderungen.
Auch LinkedIn bewegt sich: Vor wenigen Monaten sprachen wir von 360Brew als neuen Algorithmus. Dabei hat es dieses Konzept gar nicht gegeben. Trotzdem führt LinkedIn ein KI-gestütztes System ein, um Inhalte relevanter auszuspielen und qualitativ hochwertige Beiträge stärker zu verbreiten.
Wir sehen: Die Branche ist in Bewegung. In diesem Sinne wünsche ich viel Interesse an diesen vielfältigen Veränderungen in meinen Gedankenspiele-Lesetipps.
In eigener Sache.
- Im Interview: Sind soziale Medien tot?
Kürzlich durfte ich der FUNKE Mediengruppe ein Interview geben. Zu einem meiner Kernthemen bzw. zur Frage: „Sind soziale Medien tot?“. Das Ergebnis: Ein Artikel über schöne Ideen, veränderte Algorithmen, eigenständige KI-Influencer, Fernsehen 4.0, die Frage nach echt und unecht, den Fluchtort Communitys, über Bauchschmerzen und ein Buch, das heute noch relevanter ist. Leider.
- Ein Brief an die Politik: Warum ein Social-Media-Verbot viel zu kurz greift.
Seit vielen Monaten wird diskutiert, ob Social Media für junge Erwachsene verboten werden sollte. Dabei ist Deutschland nicht allein. Ich habe meine Zweifel, dass uns ein Verbot weiterbringt – und habe deshalb einen Brief an die Politik geschrieben: Mit Hinweisen in 5 Punkten.
3 Studien rund um Social Media.
- BBC-Studie: Meta und TikTok pushen toxische Inhalte
Laut BBC-Recherche und Insider-Interviews fördern Meta und TikTok problematische Inhalte bewusst, um ein Engagement zu steigern. Solche Inhalte werden deutlich häufiger geteilt bzw. mit ihnen interagiert. Der Grund, wie ich auch im Buch schreibe: Die Plattformen wollen uns möglichst lange halten, um uns Werbung einzuspielen.
- Australien: Nicht Social Media sondern KI ist die Herausforderung
Seit 100 Tagen ist Social Media für Jugendliche in Australien verboten – mit Folgen für junge Menschen wie für Marketer. Welches Zwischenfazit lässt sich aus diesem derzeit „größten sozialen Experiment der Digitalwirtschaft“ ziehen, wie Christian Cohrs schreibt? Dazu hat OMR mit den Stanford Forschern gesprochen, die das Gesetz mit einer Studie begleiten. Dabei wird klar: KI – neben Gaming – ist die eigentliche „aktuelle Herausforderung“.
- Metricool: Fast jeder zweite Social-Media-Manager erlebt Burnout
Jeder 2. Social Media Profi berichtet von (Fast)-Burnout-Erfahrungen. Dies ist das Ergebnis des „Social Media Well-Being Report“ von Metricool, wozu knapp 1.000 Personen befragt wurden. Solche Studien machen mich nachdenklich. Gerade als Trainer vieler Social-Media-Leute. Vor allem verdeutlicht sie, wie wichtig eine weitere Professionalisierung der Branche ist und dass Social Media kein Job für nebenher ist.
Strategien in digitalen Zeiten.
- Strategie: Warum die Führung dabei sein muss
Social-Media-Strategien sollten nicht ohne die Führungsebene entstehen, schreibt Jens Wiese. Ansonsten wird die Perspektive rein auf die Plattformen und der Fokus auf Kennzahlen wie Reichweite, Engagement oder Follower-Wachstum gelegt. Dabei muss klar werden, wie sie auf die eigentlichen Unternehmensziele einzahlen. Guter Beitrag, der sich mit meiner Denke deckt.
- 50plus: 6 Lebensrealitäten statt 1 Zielgruppe
Die Generation Ü50 ist größte Konsumentengruppe und zentraler Wachstumstreiber der Wirtschaft. Und doch werden die Ü50-Jährigen häufig in eine vereinheitliche Zielgruppe geworfen. Ein Fehler angesichts vielfältiger Lebensrealitäten. Ein neues Persona-System mit 6 Entscheidungslogiken könnte dies bei der nächsten Strategie vermeiden.
Corporate Influencer Mehrwert statt KI-Content.
- Warum ein Drittel aller Corporate-Influencer-Programme scheitert
Ich bin ein Fan von CI-Programmen. Trotzdem – und auch dies beobachte ich regelmäßig – scheitern viele Programme. Warum? Weil die Relevanz des Zugehörigkeitsgefühls zum Unternehmen als Top-Faktor unterschätzt wird. Ohne starke Unternehmenskultur funktioniert kein Programm, wie Julian Steigerwald auf Basis einer Befragung beschreibt. Stattdessen benennt er 5 Erfolgsfaktoren.
- Mit welchen Themen Corporate Influencer Expertise sichtbar machen
„Am Ende zählt fast immer eins: die persönliche Perspektive. Das, was Corporate Influencer sehen, erleben, entscheiden, empfehlen (und warum) ist interessant für die Leserinnen und Leser“, schreibt Juliane Howitz über wertvollen Content. Schließlich seien sie keine Echokammern für Unternehmensbotschaften, sondern Menschen mit Expertise, Haltung und Stimme. Danke für die klaren Worte.
Tiefgang für Wissenssuchende.
- GEO: Sichtbarkeit in KI verstehen
„GEO ist kein Ersatz für SEO, sondern eine konsequente Weiterentwicklung“, schreibt Martin Grahl. „Wer in KI-Systemen sichtbar sein will, braucht SEO als Fundament – angefangen bei einer technisch sauberen Website und gut aufbereitetem Content.“ Über 4 Säulen – Analyse, technische Optimierung, Content-Erstellung, OffPage Aktivitäten – lässt sich solch eine GEO-Strategie umsetzen.
- E-Mail-Marketing: Neuer BVDW-Leitfaden erschienen
Worin bestehen die Grundlagen für erfolgreiches E-Mail-Marketing? Und wie verändern der steigende Einfluss von KI und datenbasierte Kommunikation den traditionellen Kanal? Zu den Fragen hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) einen neuen Leitfaden für erfolgreiches E-Mail-Marketing publiziert, der sich hier herunterladen lässt.
- Reddit Ads: Wichtige Grundlagen für Einsteiger
Viele Marketingteams konzentrieren sich bei Social Ads auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn oder TikTok. Dabei übersehen sie die größte Community-Plattform der Welt: Reddit. Dabei steht hier der Austausch von Wissen und Erfahrungen im Fokus – gerade über zahlreiche Communities. Was Reddit Ads sind, wie sich diese einsetzen lassen und was dabei zu beachten ist, beschreibt dieser Beitrag.
by Dominik Ruisinger | 20.03.2026 | Blog
Anfang März 2026 erschien unser neues Buch „Besser Texten mit Kopf und KI“. Damit legen wir – Kai Heddergott und Dominik Ruisinger – einen Leitfaden für das Neue Schreiben in Zeiten von KI vor.
Dieser längere Beitrag ist die gekürzte und angepasste Version der Einleitung – als kleiner Lustmacher auf das Buch. Weitere Infos samt Leseprobe finden sich ansonsten auf der Unterseite zum Buch, aktuelle News auf der Webseite „Neues Schreiben“.
Die Einleitung zu „Besser Texten mit Kopf und KI“.
Im April 2025 wurde ein internes Memo von Shopify bekannt. Unter dem Titel „AI Usage is now a baseline expectation“ forderte CEO Tobi Lütke die Manager des Unternehmens auf, vor der Einstellung neuer Mitarbeiter die KI als Alternative zu bedenken. Sein Appell: „Bevor wir nach mehr Personal und Ressourcen fragen, müssen die Teams nachweisen, warum sie das, was sie wollen, nicht mit KI erreichen können“, schrieb Lütke in einem bald weltweit kursierenden Memo.
Das Beispiel des kanadischen E-Commerce-Unternehmens macht deutlich, wie KI zu einer kollektiven Gesamtkompetenz wird, die fast jeden Menschen und jeden Bereich betrifft. Denn Shopify ist kein Einzelfall. In immer mehr Unternehmen sollen Mitarbeitenden deutlich machen, welchen Mehrwert sie im Vergleich zu einer KI zu bieten haben.
Der Umgang mit transformativer Technologie
Schon 2023 hatte der Wirtschaftswissenschaftler Richard Baldwin auf dem World Economic Forum den Satz geprägt: „Nicht künstliche Intelligenz wird euren Job übernehmen, sondern jemand, der weiß, wie man KI nutzt.“ Dieser Satz wurde seitdem in vielen Formen weitergespielt, um die KI als zentrale Kompetenz in der privaten wie insbesondere in der Business Welt zu betonen. Baldwin selbst sah übrigens die Ängste als unbegründet, dass KI die Menschen ersetzen würde; aber nur solange die Menschen über das Wissen und die Fähigkeiten verfügten, die transformative Technologie effektiv zu nutzen.
Vor diesem Hintergrund erscheint es fast absurd, wenn einige Menschen darauf hoffen, dass die KI für sie die Arbeit macht. Diese sollten sich am besten schon heute um einen neuen Job kümmern. Schließlich liefern sie perfekte Argumente, warum man nicht auf KI, aber dafür auf den Menschen verzichten sollte. Die Kernfrage muss stattdessen lauten: Wie kann mich die KI bei meiner eigenen Arbeit unterstützen? Die Zukunft gehört also der strategischen Mischung aus menschlicher Kreativität und technologischer Innovation – in Form einer Co-Creation.
Zwischen Effizienz und Authentizität
Gerade generative KI ist längst weit mehr als ein Trendthema, sondern Bestandteil der Arbeitsrealität. Sie verändert grundlegend die Arbeit von Kommunikation, von Marketing, von Textern. Laut Canva State of Marketing & AI Report 2025 setzen in Deutschland über 90 Prozent der Marketer auf KI-Tools. Sie profitieren von mehr Effizienz, hilfreichen Impulsen und gesteigerter Kreativität – gerade in dynamischen Zeiten, in denen Texter oft unter starkem Zeit- und Ergebnisdruck stehen. Bei ihrer Arbeit müssen sie verstehen, wie sie KI-Chatbots wie Gemini, ChatGPT, Le Chat oder Claude effektiv nutzen, um gemeinsam Texte zu konzipieren, zu schreiben, zu optimieren. Wer KI dagegen ignoriert, ignoriert den sicheren Wandel.
Viele schreiben schon vom Ende des Journalismus, vom Ende der menschlichen Texter, von der einzigen Textmacht namens KI. Andere fragen sich, ob die von der KI erstellten Informationen korrekt sind? Ob die eigene Authentizität gewahrt bleibt? Welchen Mehrwert persönliche Erfahrungen in Texten überhaupt noch haben?
Textliche Co-Creation
„The key is to draw the line at getting gen AI to help with your writing, not do your writing for you“, so die Datenjournalistin und Autorin Alexandra Samuel in ihrem Beitrag in der „Harvard Business Review“. Wenn der Schlüssel darin liegt, die KI dazu zu bringen, beim Schreiben zu helfen und nicht das Schreiben zu übernehmen, wird die KI zur Helferin statt zum Ersatz des Menschen. Oder wie es in dem Beitrag weiter – hier übersetzt – heißt: „Wer die KI als Schreibwerkzeug geschickt einzusetzen weiß, wird tatsächlich ein besserer Autor und Denker, den KI nicht einfach ersetzen kann.“
Darum werden wir in diesem Buch auch nicht beschreiben, wie KI uns als Texter, Autoren oder Journalisten, Kommunikations- und Marketingleute überflüssig macht. Wir zeigen vielmehr auf, wie der Mensch mit der KI als Sparringspartnerin bessere Texte, Beiträge, Postings, Strategien entwickeln kann. Dies kann aber nur dem gelingen, der versteht,
- wie die KI ihm als Assistentin zuarbeiten und damit unterstützen kann,
- wie sie ihn immer besser verstehen lernen kann,
- wie sie ihm hilfreiche Fragen stellen und Vorschläge machen kann,
- wie sie ihm Feedback aus vielerlei Blickwinkeln geben kann,
- und warum sie ihn aber nicht ersetzen wird.
Kapitel für Kapitel
„Schreiben ist Handwerk, keine Kunst“, schrieb 2022 der Journalist und ehemalige Leiter der Henri-Nannen-Schule Christoph Fasel in einem Beitrag für die Marketingbörse. Auch wenn er damals kaum die Entwicklungen im KI-Bereich vor Augen hatte: Dieses Handwerk gilt es heute weiterzuentwickeln oder teilweise neu zu lernen – gerade in dieser Co-Creation zwischen Kopf und KI. Genau das ist das Ziel unseres Buches.
„Besser Texten mit Kopf und KI“ ist folglich ein Leitfaden für ein neues KI-gestütztes Schreiben. Es richtet sich an Texterinnen und Texter, an Redakteurinnen und Redakteure, an Autorinnen und Autoren, an Kommunikationsexperten und Medienleute, an Content-Spezialisten und Social Media Kreative. Vor allem ist ein Buch für Menschen, die Freude haben, sich mit dem geschriebenen Wort zu beschäftigen und ihre Texte immer weiter zu optimieren.
Dazu werden wir im 2. Kapitel den Weg hin zu generativer KI kompakt nachzeichnen. Nah am Buchtitel erklären wir, wie eine künstliche Intelligenz Texte generiert und warum der Begriff „Textwahrscheinlichkeitsberechnungsmaschine“ so treffend ist. Zudem müssen wir auf unsere Verantwortung in dieser auch problematischen Partnerschaft eingehen.
In Kapitel 3 werden wir die Rollen beim neuen Schreiben definieren: Die Rolle des Menschen und die Rolle der KI als Sparringspartnerin sowie die notwendige Zusammenarbeit. Denn ein funktionierendes Tandem ist genau die Grundvoraussetzung, um gemeinsam bessere Texte zu erschaffen.
Viel wird heute über Prompten gesprochen: Ohne auf die unzähligen, sich ständig verändernden und abwechselnden Tools und Modelle einzugehen, entwickeln wir in Kapitel 4 ein sauberes Prompting-Framework. Dieses soll jedem Texter die notwendige Struktur beim Prompting geben.
Das Kapitel 5 liefert das Grundwissen zum Texten: Was machen gute Texte aus? Und wie sind diese zu strukturieren? Nur mit diesem Knowhow können wir später das gemeinsame Werk von Menschen und KI bewerten. In diesem Kontext müssen wir ebenfalls der Frage nachgehen, wie wir im aufgekommenen KI-Zeitalter noch Sichtbarkeit im Netz erhalten.
Das Framework als Buchkern
Das Framework des Neuen Schreibens in Kapitel 6 ist der Kern des Buches. Schritt für Schritt und Stufe für Stufe spielen wir die Entwicklung eines Textes durch; immer orientiert an der engen Zusammenarbeit von Kopf und KI und gesteuert von den unterschiedlichen Rollen, unserem Prompting-Framework sowie dem Textwissen.
Final setzen wir in Kapitel 7 das Text-Framework anhand von fünf Beispielen um. Damit wollen wir praxisnahe Vorlagen liefern, wie jeder Leser, jede Leserin selbst dieses Text-Framework des Neuen Schreibens für sich anwenden kann: Unabhängig davon, ob das Ergebnisprodukt ein Fachtext, ein Interview, ein Kommunikationskonzept, ein E-Mail-Newsletter, ein Social-Media-Beitrag oder ein Fachbuch sein soll.
Ein Thema im Experimentiermodus
„Man könnte meinen, es werde immer etwas einzigartig Menschliches geben, das KI einfach nicht nachbilden kann“, schreibt der Informatik-Professor David Duvenaud von der University of Toronto in seinem etwas dystopischen, aber gleichzeitig visionären Beitrag im Guardian. „Fähigkeiten, die menschlich schienen, wie der Umgang mit Mehrdeutigkeiten oder die Verwendung abstrakter Analogien, sind heute problemlos beherrschbar. (…) Mittlerweile ist klar, dass Maschinen soziale Fähigkeiten genauso erlernen können wie alle anderen.“
Wie weit sich dies auf das Schreiben von Texten ausdehnen wird, ist aus heutiger Sicht noch nicht final zu prognostizieren. Jedoch verdeutlicht dieses Zitat, dass wir uns in einem dauerhaften Experimentiermodus befinden, in einem reißenden, sich ständig weiterwindenden Fluss. Gerade das Thema Texten mit Hilfe von Kopf und KI wird sich Schritt für Schritt weiterentwickeln, auch wenn viele Entwicklungen in der Co-Creation zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz schon sichtbar sind. Einige dieser bereits bekannten Pfähle wollen wir mit diesem Buch als Orientierung einschlagen.
Kleiner Dank an großartige Menschen
Last, but not least möchten wir uns bei den Weggefährten dieses Leitfadens für das Neue Schreiben bedanken: Bei unseren Gastautorinnen und Gastautoren Astrid Christofori, Lars Kroll, Wolfgang Reichelt und Tim Stelzer, die dem Buch wichtige Aspekte hinzugefügt haben. Bei dem Team um Frank Baumgärtner vom Schäffer-Poeschel Verlag für die wieder befruchtende und offene Atmosphäre bei Titel, Text und Struktur. Sowie bei den vielen teils erwähnten, teils unbekannten Autorinnen und Autoren, die mit ihren Beiträgen und Gedanken das Buch mitgeprägt haben.
by Dominik Ruisinger | 03.03.2026 | Blog
Leben wir in einem Land der News-Junkies?
Wenn man die neue Studie von Stagwell in Zusammenarbeit mit dem Axel-Springer-Vermarkter Media Impact liest, dann muss man zu diesem Ergebnis kommen: 81% der deutschen Erwachsenen lesen täglich Nachrichten, 35% sind sogar Nachrichten-Junkies: Täglich informieren sich im Schnitt 7x über Nachrichten und lesen mehr als zehn Artikel.
„Deutsche lieben Nachrichten“, so die Kernaussage der Studienmacher.
Ehrlich gesagt bin ich etwas verwirrt: Steht nicht überall, dass wir Deutsche unter einer wachsenden News Fatigue lesen? Und sich immer mehr Menschen aus den täglichen Medienkonsum zurückziehen, weil für sie die Nachrichten zu negativ und zu belastend sind? Die Studie zur Mediennutzung bei uns kommt auf jeden Fall zu einem anderen Ergebnis.
Weitere Aufklärung liefern hoffentlich die 10 Lesetipps in meinen monatlichen Gedankenspielen. Ich hoffe auf gute Erkenntnisse.
In eigener Sache.
Welchen Zweck verfolgen Unternehmen mit Social Media? Kundenservice nicht.
Welchen Mehrwert bietet Unternehmen ein Engagement auf den Social-Media-Plattformen? Bzw. für wen lohnt sich Social Media noch? Ein Beitrag über Ziele und den fehlenden Kundenservice bei der Deutschen Bahn.
2 Studien rund um die Mediennutzung.
- Wortliga: Wie verständlich berichten deutsche Online-Medien?
Wie verständlich berichten deutsche Medien? Dazu hat Wortliga 16 führende deutsche Online-Medien analysiert. Das Ergebnis: Während bild.de, stern.de, zdfheute.de gut verständlich informieren, ist die FAZ für viele zu schwer zu lesen. Dies lässt sich u.a. auf zu lange Sätze, auf Substantivierungen und Passivkonstruktionen zurückführen – alles Aspekte, über ich in meinen Text-Workshops diskutiere.
- VAUNET: Mediennutzung bleibt in Deutschland sehr hoch
10 Stunden und 53 Minuten: So lange haben die Deutschen im Jahre 2025 täglich im Schnitt Medien genutzt. Dies zeigt die Analyse des Privatsenderverbands VAUNET. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die linearen Angebote konstant und relevant. Während der TV-Konsum ganz leicht fiel, stiegen Audio-Nutzung und vor allem Streaming an.
3 Strategien gerade in Zeiten von KI.
- Reuters-Trend-Report: Druck auf Kommunikation wächst
Ein Weckruf an die Medienarbeit liefert der Reuters-Trend-Report 2026: „Journalism and Technology: Trends and Predictions 2026“ macht deutlich, wie stark sinkender Traffic, Glaubwürdigkeitsprobleme und KI den Journalismus immer stärker unter Druck setzen. Diese Verschiebungen, so betont Marie-Christine Schindler in ihrer Analyse, betreffen ebenfalls die Unternehmen(skommunikation), die ebenfalls um Vertrauen, Relevanz und Sichtbarkeit kämpft.
- PR in KI-Zeiten: Wie sie Unternehmen Sichtbarkeit gibt
„Sichtbarkeit in KI-Zeiten entsteht durch inhaltliche Substanz, technische Klarheit und digitale Präsenz“, heißt es im Agentur-Blog von AM. Vor diesem Hintergrund kommt der PR eine relevante Rolle zu. Denn KI-Systeme nennen vor allem Marken, die sie kennen, verstehen und für vertrauenswürdig halten. Der vorgestellte 5-Punkte-Plan hilft als Einstieg.
3 Hinweise für die Social Media Plattformen.
- Nur Reels, Shorts und TikToks? „Video ist überbewertet“
Brauchen wir im Social Media-Bereich nur noch Videos? Man hat fast den Eindruck, wenn man über die vielen TikToks, Reels, Shorts und sonstigen Videos bei der Mediennutzung stolpert. Aber ist es wirklich so? Frist Video nicht viel Energie, Ressourcen, Lebenszeit? Ein wichtiges Plädoyer, Bewegtbild einzusetzen – aber bitte bewusst und nicht als blinde, KI-gepushte Massenproduktion.
- TikTok: 13 Tipps für mehr Reichweite
Wie erstelle ich TikTok-Videos, die wirklich funktionieren? Die meine Zielgruppe erreichen? Justin Pohl hat dazu viele Tipps im Hubspot-Blog zusammengestellt: Vom notwendigen 3-Sekunden-Hook, der richtigen Content-Strategie, der passenden Gestaltung von Bildern bis zur Analyse. Definitiv hilfreich.
- LinkedIn: Personal Branding benötigt Klarheit
„Personal Branding bedeutet nicht, mehr zu senden, sondern vor allem klarer zu sprechen“, schreibt Meike Leopold. Wer keine Orientierung bietet, wird für die richtigen Zielgruppen unsichtbar. Daher sei es wichtig, das Profil, den eigenen Content und die Interaktion noch stärker am eigenen Personal Branding auszurichten. Eine Strategie, die ich in meinen Coachings ebenfalls lehre.
Daten zur Sichtbarkeit im KI-Zeitalter.
- Sichtbarkeit: AI Overviews in Deutschland: So stark sinken die Klickraten wirklich
Viele klagen darüber, dass ihre Klickraten durch die AI Overviews eingebrochen sind. Ist dies wirklich so? Sistrix hat 100 Millionen Keywords analysiert, um die Auswirkungen zu messen. Danach werden bei 20% der Keywords AI Overviews ausgespielt. Dabei geht die Hälfte aller organischen Klicks verloren. Dies betrifft vor allem informationale Suchanfragen, die Google selbst beantwortet.
- Monitoring: GEO-Erfolge messen und optimieren
Wie lässt sich der Erfolg von GEO-Maßnahmen messen? Welche Inhalte gelten für KI-Systeme als vertrauenswürdig, relevant und zitierfähig? Dass sie auf die Qualität und Inhaltstiefe der Quelle, die Erfüllung der Nutzerintention, die Erfahrung, Vertrauenswürdigkeit und fachliche Kompetenz (E-E-A-T) der Autorinnen und Autoren zurückgreifen, ist bekannt. Dieser Beitrag stellt dazu die wichtigsten GEO-KPIs vor.
by Dominik Ruisinger | 03.02.2026 | Blog
Der Anfang eines Jahres ist immer als der Moment der Prognosen, der Ausblicke, der Mutmaßungen. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob wir auf die verschlossene Welt der Politik, auf die bei uns darbende Wirtschaft, auf die aktuell etwas wackelnde Finanzbranche oder auf die sich ständig neuerfindende Branche der digitalen Kommunikation blicken.
- Wird Social Media für Menschen unter 16 Jahren (oder unter 15 Jahren oder unter 14 Jahren) verboten, wie es aktuell in Australien gelebt und in Frankreich, Großbritannien und Österreich vorbereitet wird? Oder benötigen wir dies gar nicht mehr, weil Jugendliche immer stärker die Lust an den Kanälen verlieren, wie zwei neue Studien aufzeigen? Und wandert die Werbung dann ab in Gaming- und Streaming-Portale oder ins Real Life?
- Sind mit KI nicht nur das Abendland und viele Jobs bedroht, sondern ist auch das endgültige Ende der Social Media-Plattformen gekommen, die künftig nur noch von KI und von Werbung gefüttert werden? Können wir uns künftig daher unsere organischen, nicht bezahlten Beiträge ersparen?
- Brauchen wir alle nur noch Generative Engine Optimization (GEO), also die Optimierung für KI-Suchmaschinen, nicht das Magazin 😉? Oder müssen wir die aktuellen Entwicklungen nicht eher zum Anlass nehmen, unsere bisherigen Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit im Netz zu hinterfragen?
Genau auf diese Fragen und die dazu passenden Studien habe ich den Fokus in dieser Ausgabe meiner Gedankenspiele-Lesetipps gelegt. Verbunden stets mit Lösungsansätzen und Anregungen, wie wir den Kanälen noch etwas Positives abgewinnen bzw. wie wir sie zumindest für unsere beruflichen Aktivitäten gewinnbringend nutzen könnten.
In eigener Sache.
7 Empfehlungen für die Social-Media-Strategie 2026
Wie müssen wir strategisch reagieren, um mit unseren Inhalten noch Sichtbarkeit zu erhalten? Welches sind die Faktoren, auf die wir künftig besonders viel Wert legen sollten? Für die Marketing-Börse habe ich 7 Empfehlungen aufgeschrieben, die Organisationen im Jahre 2026 initiieren bzw. vertiefen sollten.
3 Studien.
- JIM-Studie: Jugendliche nutzen lieber Chatbots als Social Media
Verlieren Jugendliche die Lust an Social Media-, Messenger- und Video-Tools? Wenn es nach der aktuellen Ausgabe des österreichischen Jugend-Internet-Monitors geht, dann zeichnet sich diese Tendenz ab. So haben alle Plattformen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Relevanz verloren. Weniger überraschend: Der große Sieger sind die KI-Chatbots, die schon heute von 94% der 11-17-Jährigen genutzt werden.
- Postbank-Studie: Social-Media-Plattformen verlieren junge Nutzer
Junge Menschen scheinen die sozialen Medien immer kritischer zu sehen. Das lässt sich aus der „Jugend-Digitalstudie 2025“ der Postbank herauslesen. So haben unter den 16-18-Jährigen alle führenden Social-Media-Plattformen inkl. WhatsApp an Reichweite eingebüßt. 1/3 lehnt den Konsum über soziale Plattformen grundsätzlich ab, 3/4 haben Freunde, die sie für süchtig halten. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass für viele gerade TikTok, Snapchat, Instagram und YouTube fester Bestandteil ihres Alltags bleiben.
- Metricool-Studie: Welche Plattformen versprechen Erfolg?
„Plattformen belohnen Formate, die Verweildauer schaffen, Interaktion auslösen und Erwartungen erfüllen.“ Der Contentmanager hat sich die Social Media Studie von Metricool näher angesehen und zugeordnet. Das Fazit: Für eine Strategie 2026 muss jede Plattform noch stärker als eigenes Ökosystem mit eigenen Regeln betrachtet werden. Denn „organische Sichtbarkeit entsteht dort, wo Inhalte Menschen erreichen, nicht nur Algorithmen.“
3 Lösungsansätze.
- Auswege: Was bedeutet ein Social-Media-Verbot für die Werbung?
Welche Folgen hätte ein Social-Media-Verbot für Jugendliche für die Werbebranche? Würde diese dann noch stärker auf Gaming- und Streaming-Portale setzen? Und welche Einschränkungen gibt es bereits heute? Die Absatzwirtschaft hat mit Vertretern der Branche gesprochen – auch zum Real-Life-Marketing.
- Strategien: Welche Social Media Trends auf uns zukommen
„Technologie kann Prozesse optimieren, aber keine Beziehungen aufbauen“, schreibt Lea Sindel in einem Gastbeitrag auf AllSocial. Darin betont sie die Relevanz u.a. von Community Management als das neue Marketing, von Menschlichkeit als Differenzierungsfaktor, von Social als Discovery Engine. Gute Hinweise für eine Strategie 2026.
- Communities: Warum sie immer relevanter werden
Wie können Unternehmen Communities heute konkret nutzen? Gerade in einer Zeit, in der Sichtbarkeit über Vertrauen und enge Beziehungen, über Nähe, Emotionalität und Menschlichkeit erreicht wird? Marilyn Repp hat sich – mit Bezug auf mein Buch „Das Ende von Social Media“ – dieser Frage, dem kommunikativen Funnel und möglichen Formaten gewidmet. Vor allem kommt es künftig auf ein Denken an, das sich vom Werben zum vertraulichen Austausch verändern muss.
3x Generative Engine Optimization.
- KI: Warum SEO die Voraussetzung für GEO ist
Künstliche Intelligenz und Generative Engine Optimization haben die SEO-Branche herumgewirbelt. Manche sprechen vorschnell vom Ende und vom Beginn des reinen GEO-Zeitalters. Nur: Wie müssen Unternehmen auf die Veränderungen reagieren? Julian Dziki zeigt auf Basis der Entwicklungen auf, wie sich diese konkret aufstellen müssen. Kernaussage: „Wer für ChatGPT, Gemini & Co. optimieren will, kommt an SEO nicht vorbei.“
- LinkedIn: Warum mein Newsletter auf KI-Sichtbarkeit einzahlt
„LinkedIn Newsletter sind nicht nett, sie verleihen Dir Reichweite und Deutungshoheit“, schreibt Klaus Eck. Sie ermöglichen – unabhängig vom Algorithmus – eine stabile Abo-Reichweite, und sie schaffen als Longform-Content Sichtbarkeit in KI-Systemen durch Expertise, inhaltliche Tiefe und persönliche Glaubwürdigkeit. Wertvoller Beitrag samt hilfreiche Checkliste.
- GEO: Wie Pressemitteilungen in KI-Zeiten sichtbar bleiben
Klare Strukturen, eindeutige Sprache, übersichtliche Listen und Aufzählungen, sichtbare Expertise, multimediale Vielfalt, technische Lesbarkeit, glaubwürdige Absender: Generative Engine Optimization kann auch der Sichtbarkeit von Pressemitteilungen helfen, wie news aktuell aufzeigt – samt GEO-Checkliste.