Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien, Pla­nun­gen, Schub­lä­den, Kam­pa­gnen und die Far­be Grau

Neue Gedan­ken­spie­le: Stra­te­gien, Pla­nun­gen, Schub­lä­den, Kam­pa­gnen und die Far­be Grau

Die letz­te Woche war geprägt von der auf­ge­heiz­ten Dis­kus­si­on um die miss­lun­ge­ne Video-Kam­pa­gne #alles­dicht­ma­chen. Dabei mache ich mir vor allem Sor­gen um unse­re Dis­kus­si­ons­kul­tur, wie ich im Blog-Post schrei­be. Doch auch sonst gab es im Monat April guten Stoff rund um digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on: zur Stra­te­gie von Kom­mu­ni­ka­ti­on, zum Manage­ment von Kom­mu­ni­ka­ti­on und zur Mes­sung von Kom­mu­ni­ka­ti­on. Auch das Intro zu unse­rem neu­en Buch “Public Rela­ti­ons” hat den Weg in mein Blog gefun­den. So enjoy it!

TIPP: Wer aus­ge­wähl­te Gedan­ken­spie­le lie­ber per monat­li­chem News­let­ter erhal­ten will: Bit­te hier ent­lang!

2 neue Gedankenspiele

  • Gedan­ken­spiel: Unse­re Spra­che benö­tigt drin­gend mehr grau!
    Die Dis­kus­si­on um die ver­un­glück­te Kam­pa­gne #alles­dicht­ma­chen hat eines mal wie­der ver­deut­licht: Unse­re Dis­kus­si­ons­kul­tur ist kaputt. Wir ken­nen näm­lich nur noch schwarz oder weiß, gut oder böse, dafür oder dage­gen. Grau­tö­ne? Fehl­an­zei­ge. Dabei machen die­se doch unser Zusam­men­le­ben aus. Ein klei­nes Plä­doy­er für die wun­der­ba­re Far­be Grau.
  • Public Rela­ti­ons: Eine Bran­che im Wan­del
    Im Febru­ar erschien unser Buch “Public Rela­ti­ons” in sei­ner 3. Auf­la­ge. Die­ser Leit­fa­den macht deut­lich, wie viel­fäl­tig die PR-Bran­che heu­te ist. Schon in der Ein­lei­tung wird deut­lich, auf wel­che Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen sie Ant­wort geben darf — was auch den Reiz aus­macht. Daher dru­cke ich hier das Intro zum Buch als klei­nen Appe­ti­zer ab.

7 Bei­trä­ge zur digi­ta­len Kommunikation

  • Stra­te­gie: Ste­cken Sie Ziel­grup­pen nicht in Schub­la­den
    “it’s easy to put peop­le in boxes.” Dam­ned true – aber nicht wirk­lich ziel­füh­rend. Zumin­dest heu­te in einer Zeit, in der Ziel­grup­pen immer stär­ker aus­ein­an­der gebro­chen sind und für Fach­leu­te damit auch immer schwe­rer zu defi­nie­ren sind. Wie sich der Begriff der Ziel­grup­pen über die Jahr(zehnt)e dras­tisch gewan­delt hat und wel­che Rol­le auch Per­so­nae heu­te spie­len, beschreibt die­ser Beitrag.
  • E‑Mail-Mar­ke­ting: Das 1x1 der Fach­be­grif­fe
    Boun­ce Rate, Open Rate, Click Rate, Click-through-Rate, Abmel­de­ra­te, Con­ver­si­on Rate: Die E‑Mail-Mar­ke­ting­bran­che lebt von die­sen Begrif­fen. Doch was ver­birgt sich hin­ter die­sen wich­ti­gen Mess­zah­len? Die­ser Bei­trag erklärt es kurz, kom­pakt und leicht verständlich.
  • E‑Mail: How to Redu­ce Boun­ce Rate and Impro­ve Deli­vera­bi­li­ty
    Beim News­let­ter-Mar­ke­ting wird meist v.a. auf Öff­nungs- und Klick­ra­ten geblickt. Doch viel hängt von der Adress­qua­li­tät ab. So kann eine hohe Boun­ce-Rate nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Zustell­ra­te haben. Wie sich die Boun­ce-Rate redu­zie­ren lässt, das beschreibt die­ser Beitrag.
  • Ach­tung: War­um Mar­ken nicht per Auto­pi­lot pos­ten soll­ten
    Aus Zeit­grün­den sind auto­ma­ti­sier­te Postings wirk­lich prak­tisch. Aber nicht immer sind sol­che Tools auch sinn­voll: Spä­tes­tens im Kri­sen­mo­dus soll­ten sie drin­gend abge­schal­tet wer­den, wie das Bei­spiel FedEx zeigt. Denn dann kommt es weni­ger auf Tools, son­dern auf den eige­nen Kopf an.
  • Manage­ment: Face­book Busi­ness Suite und Busi­ness Mana­ger im Ver­gleich
    Die Face­book Busi­ness Suite setzt sich als gemein­sa­mer Hub für Face­book- und Insta­gram-Sei­ten etc. immer stär­ker durch. Doch wor­in unter­schei­det sie sich von Face­book Busi­ness-Mana­ger? Die­ser Bei­trag klärt auf.
  • Redak­ti­ons­plan: So lässt sich Con­tent ver­nünf­tig pla­nen
    Die Fra­ge nach einem Redak­ti­ons­plan ist eine der häu­figs­ten in mei­nen Coa­chings und Trai­nings. Für digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien, für Con­tent Mar­ke­ting, für inte­grier­te Medi­en­ar­beit. Wie er auf­ge­baut wer­den kann und wel­che Fra­gen dabei zu berück­sich­ti­gen sind, dar­auf ver­weist die­ser Blogbeitrag.
  • Recrui­t­ing: Poli­zei wirbt bei Tik­Tok und Co. um Nach­wuchs
    Die Poli­zei setzt immer stär­ker auf Tik­Tok & Co. beim Recrui­t­ing von Nach­wuchs­kräf­ten. Und die Reso­nanz auf Bei­trä­ge, Vide­os und Posts passt: Wach­sen­de Bewer­ber­zah­len, teils Mil­lio­nen Auf­ru­fe, posi­ti­ves Feed­back und direk­te Nach­fra­gen auf den ein­zel­nen Kanä­len zei­gen, dass dies der rich­ti­ge Weg ist, um die Men­schen dort anzu­spre­chen, wo sie gera­de sind.

Unse­re Spra­che benö­tigt drin­gend mehr grau!

Unse­re Spra­che benö­tigt drin­gend mehr grau!

Die Dis­kus­si­on um die ver­un­glück­te Kam­pa­gne #alles­dicht­ma­chen hat eines mal wie­der ver­deut­licht: Unse­re Dis­kus­si­ons­kul­tur ist kaputt. Rich­tig kaputt. Wir ken­nen näm­lich nur noch schwarz oder weiß, gut oder böse, dafür oder dage­gen. Grau­tö­ne? Fehl­an­zei­ge. Dabei machen die­se doch unser Zusam­men­le­ben aus, oder?! Ein klei­nes Plä­doy­er in den Gedan­ken­spie­len für die wun­der­ba­re Far­be Grau.

Wer sich die Dis­kus­sio­nen in der ver­gan­ge­nen Woche rund um die miss­lun­ge­ne und teils anti­de­mo­kra­tisch gefärb­te Video-Kam­pa­gne #alles­dicht­ma­chen näher ansieht oder anhört, dem fällt eines auf: Die Men­schen den­ken hier­zu­lan­de offen­bar aus­schließ­lich in Kate­go­rien: Bist du nicht dafür, dann bist du dage­gen. Stimmst du mir nicht zu, gehörst du zu den ande­ren. Bist du nicht mei­ner Mei­nung, liegst du falsch. „In west­li­chen Gesell­schaf­ten macht sich ein gefähr­li­cher Trend bemerk­bar: Mei­nungs­frei­heit nur bei denen gut zu fin­den, die der­sel­ben Mei­nung sind“, beschreibt der Han­dels­blatt News­let­ter die­se Hal­tung ziem­lich tref­fend. Wir bestim­men also, was rich­tig oder was falsch ist. Und wir bau­en um unse­re Mei­nung eine Wagen­burg auf und ver­ban­nen die Anders­den­ken­den direkt auf die ande­re Straßenseite.

Eine kom­mu­ni­ka­ti­ve Spaltung

Nun: Die Dis­kus­sio­nen rund um die­se Video­se­rie sind nur ein wei­te­res Bei­spiel dafür, dass es um die hie­si­ge Dis­kus­si­ons­kul­tur wirk­lich schlecht bestellt ist. Dabei lässt sich die­se kom­mu­ni­ka­ti­ve Spal­tung – die­ses tief­schwarz vs. blü­ten­weiß – schon seit meh­re­ren Jah­ren beobachten:

  • Stich­wort Geflüch­te­te: Wer nicht Geflüch­te­te “wel­co­me refu­gees” heißt, ist ein Nazi. Und umgekehrt.
  • Stich­wort Coro­na­vi­rus: Wer nicht den Ein­schät­zun­gen von Dros­ten & Co. folgt, ist ein Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker. Und umgekehrt.
  • Stich­wort gen­der­ge­rech­te Spra­che: Wer nicht auf das Gen­der-Stern­chen steht, ist ein Fan des alten wei­ßen Man­nes. Und umgekehrt.

Die­se Lis­te lie­ße sich noch ewig wei­ter füh­ren. Viel­leicht schei­nen die­se Gegen­sät­ze eini­gen hier über­trie­ben. Doch wer­den die Dis­kus­sio­nen genau so geführt – ins­be­son­de­re in den Sozia­len Netz­wer­ken. Übri­gens nicht nur in Deutsch­land. In den USA — Stich­wort Trump, Stich­wort Black Lives Mat­ter etc. – hat sich die Gesell­schaft radi­ka­li­siert, was sich dort nicht nur kom­mu­ni­ka­tiv, son­dern auch in der Aus­gren­zung nur ein biss­chen anders den­ken­der Men­schen bis hin zu einem fata­len Sturm auf das Kapi­tol nie­der­schlug. Die Men­schen gren­zen sich also gegen­sei­tig aus, weil sie die Mei­nung ande­rer nicht mehr akzep­tie­ren. Das soll unse­re Zukunft sein?

Die Bei­spie­le ver­deut­li­chen, wie stark Spra­che und Wör­ter die Gesell­schaft spal­ten kön­nen. Und zwar mas­siv. Davon pro­fi­tiert nie­mand. Ganz im Gegen­teil. Wir ent­fer­nen uns immer stär­ker von­ein­an­der. Freun­de wer­den zu Geg­ner, Nach­barn beäu­gen sich miss­trau­isch, Freun­de wer­den sprach­los. Und stopp. Es geht nicht dar­um, alles zuzu­las­sen. Jeder und jede muss eige­ne Gren­zen zie­hen – gegen­über anti­de­mo­kra­ti­schem Gedan­ken­gut, gegen­über Radi­ka­li­sie­rung, gegen­über Men­schen­ver­ach­tung. Jeder muss sich bewusst machen, ab wann es heißt “bis hier hin und nicht wei­ter”. Aber ist die­se Gren­ze wirk­lich blü­ten­weiß oder tief­schwarz? Was ist mit den berühm­ten Zwi­schen­tö­nen, den Grau­tö­nen, die für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Dis­kus­si­on so wich­tig sind?

Die wich­ti­ge Far­be Grau

Vor rund 25 Jah­ren gab es eine wun­der­vol­le Film-Tri­lo­gie des pol­ni­schen Regis­seurs Krzy­sz­tof Kie­s­low­ski: Bleu, Blanc, Rouge – also Blau, Weiß, Rot. Heu­te möch­te ich die­ser 3‑Far­ben-Tri­lo­gie eine wei­te­re Far­be hin­zu­fü­gen: Das Grau. Nein, sie ist nicht mei­ne Lieb­lings­far­be; ich zie­he den blau­en Him­mel durch­aus dem grau­en vor. Aber das Grau ist so emi­nent wich­tig. Und so viel­fäl­tig. Schließ­lich ver­fügt es über so vie­le Nuan­cen: Kühl und warm, dun­kel und hell, zurück­hal­tend und exzen­trisch mit hun­der­ten von Abstu­fun­gen. Vor allem kom­men all die­se mit­ein­an­der so gut aus. Denn “Grau kennt kei­ne Gren­zen”, wie das Ein­rich­tungs­haus Mey­er­hoff über die Wand­far­be grau schreibt. Genau dies gilt nicht nur für Böden, Wän­de oder Decken. Son­dern ganz ins­be­son­de­re auch für die Mei­nun­gen von Menschen.

Genau die­se Far­be müs­sen wir wie­der drin­gend in uns ent­de­cken. Wir müs­sen ver­stärkt die Töne in der Spra­che zulas­sen, die nicht zu unse­rem Schwarz oder Weiß gehö­ren – ohne aber unse­ren eige­nen Wer­te­ka­non zu ver­las­sen. Folg­lich müs­sen wir mit­ein­an­der spre­chen, viel stär­ker ande­ren zuhö­ren, sie ver­ste­hen zu ver­su­chen, also “gemä­ßigt mit­ein­an­der dis­ku­tie­ren, ein­an­der kri­ti­sie­ren und Ein­ge­ständ­nis­sen Respekt zol­len”. Ansons­ten bewe­gen wir uns nur noch in unse­rer klei­nen Blase.

Sprach­lich “abrüs­ten” Rich­tung Diskussionskultur

Grau ist alles ande­re als trist. Es ist die wich­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen den Polen schwarz und weiß. Und genau auf die­ser end­lo­sen Grau-Ska­la zwi­schen die­sen bei­den Polen müs­sen wir uns vor­sich­tig annä­hern – und mit­ein­an­der zu kom­mu­ni­zie­ren ver­su­chen. Nur dann wer­den wir es ver­mei­den, dass sich unse­re Gesell­schaft noch stär­ker in zwei Lager auf­teilt. Der Schau­spie­ler Ulrich Mat­thes meint: “Ich kann wirk­lich nur gera­de­zu fle­hent­lich dar­um bit­ten, auf bei­den Sei­ten abzu­rüs­ten, mit­ein­an­der im Gespräch zu blei­ben oder über­haupt wie­der ins Gespräch zu kom­men.”

Die­ses Fle­hen muss jedoch drin­gend weit über die­se eine Video-Akti­on hin­weg­ge­hen. Sie muss unse­re gesam­te Dis­kus­si­ons­kul­tur erfas­sen. Ansons­ten wer­den wir uns irgend­wann nur noch in unse­ren klar abgrenz­ten Bla­sen und Lagern befin­den, die sich feind­lich gegen­über ste­hen. Und davon wird letzt­end­lich nie­mand pro­fi­tie­ren. Dis­kus­si­ons­kul­tur? Fehl­an­zei­ge. Scha­de. Um uns alle.

Neue Gedan­ken­spie­le: Lea­ders­hip, Sto­rys, Tools und der Osterhase

Neue Gedan­ken­spie­le: Lea­ders­hip, Sto­rys, Tools und der Osterhase

Ostern ist vor­bei, die Hasen sind weg­ge­hop­pelt, die Eier sind im Mund geschmol­zen, der Bra­ten ist ver­tilgt: Zeit also für neu­en Stoff rund um die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on. Die­ses Mal habe ich 10 + 2 Sto­ries ent­deckt: Rund um Digi­tal Lea­ders­hip, Social Media Algo­rith­men, Online Mar­ke­ting KPIs sowie vie­le Social Media Tools. Ach ja: Auch mein Bei­trag zu einem neu­en Buch darf natür­lich nicht feh­len.

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2 neue Beiträge

  • Neu­es Buch | Das Zukunfts-Can­vas
    Kri­sen gaben schon immer den Anstoß für Wei­ter­ent­wick­lun­gen in Öko­no­mie, Poli­tik und Gesell­schaft. Wie ein Zukunfts­fahr­plan aus­se­hen könn­te, dazu hat der Schäf­fer-Poeschel Ver­lag das fei­ne Buch “Das Zukunfts-Can­vas: Vom Kri­sen­mo­dus zum Wachs­tums­pro­gramm” her­aus­ge­ge­ben. Ich durf­te einen Bei­trag zur “Digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­on in Zei­ten des Wan­dels” beitragen.
  • Neu­er Bei­trag | Mei­ne Lieb­lings-Social Media Tools
    In mei­nen Work­shops und Coa­chings wer­de ich immer wie­der nach mei­nen bevor­zug­ten Social-Media-Tools gefragt. Und zwar mög­lichst kos­ten­lo­se Tools. Davon nut­ze ich näm­lich eine gan­ze Men­ge. Eini­ge von mei­nen knapp 20 täg­li­chen Beglei­tern stel­le ich hier ganz kurz vor. Und nein: Wirk­li­che Pro­fi-Tools kön­nen sie nicht immer ersetzen.

10 Lese­tipps u.a. zu Digi­tal Leadership

  • Stra­te­gie | Wie Algo­rith­men uns mani­pu­lie­ren
    Obwohl die meis­ten Men­schen davon über­zeugt sind, kein Mit­läu­fer zu sein, schlie­ßen sie sich den­noch häu­fig Gleich­ge­sinn­ten an. Ein wirk­lich span­nen­der Bei­trag, wie Algo­rith­men unser Han­deln täg­lich mit­be­ein­flus­sen und wel­che Ergeb­nis­se man aus den For­schun­gen für sich selbst zie­hen kann.
  • Digi­tal Lea­ders­hip | Was Füh­rungs­kräf­te jetzt kön­nen müs­sen
    „Unse­re Arbeit wird wei­ter digi­tal blei­ben, und der Anteil, der das Digi­ta­le in unse­rer Arbeit aus­macht, wird grö­ßer. Da ist es wich­tig, das Mensch­li­che nicht aus den Augen zu ver­lie­ren.“ Sehr schö­nes Zitat in einem sehr klu­gen Inter­view über Digi­tal Lea­ders­hip und die Zukunft des Füh­rens nicht nur in Krisenzeiten.
  • Online-Mar­ke­ting-KPIs | Die­se Zah­len soll­ten Sie ken­nen!
    Web­sei­te, E‑Mail-Mar­ke­ting, Social Media: Jeder Kanal muss sich “rech­nen”. Dabei stel­len KPIs wich­ti­ge Grö­ßen dar. Nur gibt es vie­le davon! Doch wel­che sind wirk­lich rele­vant? Die­ser Bei­trag stellt eini­ge zen­tra­le KPI für das Online-Mar­ke­ting vor und schätzt sie grob ein.
  • SEO | Meta­da­ten rich­tig opti­mie­ren: Tit­le Tags & Meta Descrip­ti­ons
    Ob direk­ter oder indi­rek­ter Ran­king­fak­tor: Tit­le Tag und Descrip­ti­on Tag gehö­ren zu den wich­tigs­ten Fak­tor bei Goog­le, wenn es um SEO Onpage-Opti­mie­rung geht. Wie die­se am bes­ten umge­setzt wer­den und auf was dabei beson­ders zu ach­ten ist, beschreibt die­ser Beitrag.
  • Cor­po­ra­te Blog | Das Blog — ein Medi­um von ges­tern?
    Cor­po­ra­te Blogs gel­ten mit­un­ter als anges­taubt. War­um soll­te ich als Unter­neh­men dar­über nach­den­ken? Es kom­men­tiert doch eh nie­mand. Sind also Blogs auf dem Rück­zug? Dass dies nicht der Fall ist, zeigt die quick­le­ben­di­ge Blog-Para­de, zu der “Mrs. Blogs” Mei­ke Leo­pold höchst­per­sön­lich auf­ge­ru­fen hatte.
  • Insta­gram | 6 Tipps für den gelun­ge­nen Live Auf­tritt
    Was muss ich beach­ten, wenn ich Insta­gram Live ein­set­zen möch­te? Die­se Anlei­tung geht Schritt für Schritt die zen­tra­len Fra­gen und Auf­ga­ben durch, die erfüllt wer­den müs­sen bzw. Sinn erge­ben. Top!
  • Lin­kedIn | Reich­wei­ten-Boost mit den rich­ti­gen Hash­tags
    Hash­tags spie­len auf Lin­kedIn eine beson­de­re Rol­le. Wer sie bewusst aus­wählt und ein­ge­setzt, kann von einer erhö­hen Reich­wei­te pro­fi­tie­ren. Wie die­se zu fin­den sind, beschreibt auch die­ser Bei­trag – samt Tool-Tipp.
  • Tik­Tok | Image und Macht: Tik­Tok — die neue Waf­fe der Mafia
    Die ita­lie­ni­sche Mafia hat Tik­Tok für sich ent­deckt. Dabei malt sie in ihren kur­zen Vide­os ein Bild der Macht, der Stär­ke, der Prä­senz aber auch des tren­di­gen Hip-Seins. Es sind gefähr­li­che Bil­der einer wirk­li­chen Macht­de­mons­tra­ti­on, über die die ARD berichtet.
  • Goog­le | Take­out: So könnt ihr fast alle eure Daten aus der Goog­le-Cloud her­un­ter­la­den
    Goog­le ist eine Daten­kra­ke. Und die­se sam­melt Daten, die wir ihr bewusst oder unbe­wusst anver­trau­en. Wer sich die­se Daten genau­er anse­hen will, dem ist ein Goog­le Take­out zu emp­feh­len. Ein­fach las­sen sich die Daten aus den diver­sen Goog­le-Ser­vices herunterladen.
  • Slack | Ein Leit­fa­den für Ein­stei­ger
    Jeder und jede hat von Slack gehört. Aber nutzt es jede/​r für die inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on oder inner­halb von Teams? Die­ser Leit­fa­den holt alle die ab, die mit Slack bis­her noch nicht wirk­lich warm gewor­den sind. Ein­fach führt er in die zen­tra­len Funk­tio­nen ein und stellt hilf­rei­che Ticks & Tricks vor.
Social Media Tools: Kos­ten­los und hilfreich

Social Media Tools: Kos­ten­los und hilfreich

In mei­nen Work­shops und Coa­chings wer­de ich immer wie­der nach mei­nen bevor­zug­ten Social-Media-Tools gefragt. Und zwar kos­ten­lo­se Tools. Davon nut­ze ich näm­lich eine gan­ze Men­ge. Eini­ge von mei­nen täg­li­chen Beglei­tern stel­le ich hier ganz kurz vor. Und nein: Wirk­li­che Pro­fi-Tools kön­nen sie nicht immer ersetzen.

Übri­gens: Wei­te­re Tipps und Tools fin­den sich auch in mei­nem monat­li­chen Gedan­ken­spie­le-News­let­ter, der hier bestellt wer­den kann. 

Tools für Social Media und Con­tent-Manage­ment:

  • Buf​fer​.com: Post zeit­lich ver­setzt pla­nen und publi­zie­ren? Und dies gleich auf meh­re­ren Social-Media-Kanä­len? Kein Pro­blem: Dies geht sehr ein­fach mit Buf­fer – inklu­si­ve Aus­wer­tung. Die ers­ten 3 inte­grier­ten Kanä­le sind kostenlos.
  • Feed​ly​.com: Sich auto­ma­tisch über neue Bei­trä­ge infor­mie­ren las­sen? Von sei­nen Lieb­lings-Quel­len? Um damit Wis­sen auf­zu­bau­en? Kein Pro­blem mit einem Feed­rea­der. Mei­ne Num­mer 1 heißt seit vie­len Jah­ren ein­deu­tig Feed­ly. War­um, das habe ich in die­sem Bei­trag erklärt.
  • Hootsui​te​.com: Wenn auch durch die Spal­ten-Optik nicht so über­sicht­lich: Trotz­dem las­sen sich Kanä­le und Begrif­fe gut beob­ach­ten und eige­ne Posts schrei­ben, pla­nen, publi­zie­ren und teil­wei­se aus­wer­ten. Der Free-Tarif ent­hält 3 Kanäle.
  • Pocket​.com: Was mache ich, wenn ich im Moment kei­ne Zeit haben, einen Bei­trag zu lesen? Dann spei­che­re ich ihn in Pocket ab, um mich spä­ter ihm in aller Ruhe bei einem Espres­so zu widmen.

Twit­ter-Tools:

  • Account​ana​ly​sis​.app: Luca Ham­mer hat mit die­sem Tool sicher­lich eines der hilf­reichs­ten Instru­men­te ent­wi­ckelt, um einen Twit­ter-Account bezo­gen auf Fre­quenz und Dia­log zu analysieren.
  • Fol​lo​wer​wonk​.com: The­ma­tisch rele­van­te Twit­ter-Accounts recher­chie­ren oder Twit­ter-Accounts jeg­li­cher Art sys­te­ma­tisch ana­ly­sie­ren: Fol­lo­wer­wonk ist für jede Twit­ter-Stra­te­gie unentbehrlich.
  • IFTTT: Kom­plex, kom­ple­xer, IFTTT: Die Ver­knüp­fung von Tools, von Inhal­ten, von Accounts war nie viel­fäl­ti­ger. Insta­gram-Inhal­te auch auf Pin­te­rest? Spo­ti­fy-Lis­te auf Excel? Ale­xa-Songs auf einem Goog­le Sheet? Kein Problem.
  • scout​zen​.com: Ich bin ein gro­ßer Fan von Twit­ter-Lis­ten. Nur so las­sen sich Accounts sys­te­ma­tisch orga­ni­sie­ren und beob­ach­ten. Doch wie fin­de ich the­ma­tisch inter­es­san­te Lis­ten? Bei­spiels­wei­se mit Scoutzen.
  • Tweet​deck​.com: Ähn­lich wie Hootsui­te nur auf Twit­ter fokus­siert: Mit Tweet­deck las­sen sich Tweets nicht nur pla­nen und publi­zie­ren. Vor allem las­sen sich The­men und Begrif­fe gezielt beobachten.
  • Twi​to​no​my​.com: Wie erfolg­reich ist mein Account? Wie häu­fig wird pro Tag get­wee­tet, der Dia­log gesucht, wer­den Bei­trä­ge ret­wee­tet, Hash­tags und Links genutzt? twi­to­no­my macht das Moni­to­ring von Accounts, von Lis­ten, von Key­words einfacher.

Lin­kedIn-Tools:

  • Lead​del​ta​.com: Wie soll ich mei­ne gan­zen Lin­kedIn-Kon­tak­te am bes­ten mana­gen? Über die Chro­me Exten­si­on Lead­Del­ta las­sen die Kon­tak­te fil­tern, ver­schlag­wor­ten, anschrei­ben, herunterladen.
  • Lin­kedIn Hash­tags: Wie inten­siv wer­den wel­che Hash­tags genutzt? Das heißt, wie vie­le Fol­lower hat ein Hash­tag? Ob beim Scrol­len oder beim Selbst-Pos­ten: Die­se Chro­me Exten­si­on lie­fert die sofor­ti­ge Antwort. 

Face­book-Tools:

  • Fan​page​kar​ma​.com: Wie erfolg­reich ist mei­ne Face­book-Sei­te? Auch im Ver­gleich zu ande­ren? Schon in der Gra­tis-Ver­si­on las­sen sich eige­ne Accounts mit ande­ren (Branchen)Accounts anhand meh­re­re Kri­te­ri­en zumin­dest grob benchmarken.
  • Busi​ness​.face​book​.com: Face­book und Insta­gram par­al­lel bedie­nen, Posts pla­nen und ein­ge­hen­de Nach­rich­ten zen­tral beant­wor­ten? Kein Pro­blem mit der Busi­ness-Suite, die von Face­book selbst stammt.

Insta­gram-Tools:

  • Influ​da​ta​.com: Wie erfolg­reich ist ein Insta­gram-Account? Das ist meist schwer zu beur­tei­len. Influ­da­ta lie­fert zumin­dest eini­ge gro­be Anhaltspunkte.
  • Stor​ri​to​.com: Wie ent­wi­cke­le und pla­ne ich Insta­gram Sto­rys direkt von mei­nem Desk­top? Mit Stor­ri­to. Die ers­ten 50 Posts sind übri­gens kostenlos.

You­Tube-Tools:

  • vidIQ​.com: Wie erfolg­reich ist ein You­Tube-Account oder ein Video auf You­Tube? Wer auf der Suche nach schnel­len Zah­len – Video-SEO, Social Media Ver­brei­tung, Chan­nel-Ana­ly­se – ist, der fin­det in vidIQ sei­nen treu­en Begleiter.


Ach ja: Wem ein wich­ti­ges Gra­tis-Tool fehlt, das ich unbe­dingt mal tes­ten soll­te, ein­fach ab in die Kom­men­ta­re. Ich neh­me es dann in die Lis­te ger­ne mit auf.

Gedankenspiele 2021: Meine Lesetipps jetzt auch als Newsletter.

Auch für das Jahr 2021 habe ich mir vorgenommen, wieder monatlich meine Lesetipps in den Gedankenspielen zu publizieren. Ich hoffe, dass ich da jedem und jeder etwas helfen kann, ein paar hilfreiche Anregungen, Tipps oder Tools zu entdecken, die die tägliche Arbeit im Bereich digitaler Kommunikation erleichtern. Und wenn ansonsten etwas unklar bleibt: Einfach melden!

Tipp: Wer übrigens künftig nichts mehr verpassen will: Seit diesem Monat gibt es auch den Gedankenspiele-Newsletter, der sich ganz einfach abonnieren lässt.

Mein Beitrag: Die Deutsche Bahn und die Pünktlichkeit

Meine: Lesetipps: SEO, Strategie, Instagram, Newsletter

Wie gesagt: Meine Gedankenspiele lassen sich jetzt auch als monatlichen Gedankenspiele-Newsletter abonnieren. Und natürlich würze ich diesen dann noch mit einigen hilfreichen Tools ;-).

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Dominik Ruisinger, Inhaber: Dominik Ruisinger (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
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