by Dominik Ruisinger | 04.10.2018 | Blog

Gedankenspiele – die Lese-Tipps zur Digitalen Kommunikation von Dominik Ruisinger
Meine neuen „Gedankenspiele“ sind da: 9 Lese-Tipps aus dem September. Mit Hinweisen u.a. zur Bewerbung von Facebook-Gruppen, mit nützlichen (SEO-)Hinweisen zum Online-Texten, mit (Kenn-)Zahlen für Facebook und E-Mail-Marketing und zum Thema Influencer bei Behörden. Enjoy it!
by Dominik Ruisinger | 06.08.2018 | Blog
- Strategie | Kommentar: RSS ist tot und das ist eine Schande
Ob tot, auf Intensivstation oder überlebend: Ich hoffe dringend, dass RSS weiterlebt und immer mehr Organisationen und Nutzer diesen ur-demokratischen Bestandteil eines freien Netzes verstehen. Denn ihr wollt doch von F, I, T & Co. unabhängig sein?
- Kommunikation | Raus aus der Deckung!
Wie war das im Verhältnis zwischen PR-Leuten und Journalisten? Lang verhielten sich Unternehmenskommunikatoren defensiv im Schlagaustausch gerade mit Journalisten. Das hat sich verändert: „PR-Leute trauen sich inzwischen mehr“, schreibt Nico Kunkel. Er zeigt auch auf, wann die Faust weiterhin in der Tasche bleiben sollte.
- Interne Kommunikation | Social Enterprise Software – Einsatz, Möglichkeiten, Tools
Hilfreiche Einführung: Welche Anbieter von Social Enterpris Software gibt es für welchen Einsatz in der internen Kommunikation? Bei was helfen Yammer, Slack MS Teams, FB Workplace & Co.?
- Markenbotschafter | So können B2B-Corporate Influencer optimal gefördert werden
Ob Corporate Influencer oder Markenbotschafter: Diesen Tipps schließe ich mich für eine sorgfältige Vorbereitung und Planung gerne an.
- Sprachassistent | Amazons Alexa wird zum sprachbasierten Knowledge Panel für Geschäfte
Wie Alexa über Kooperationen mit Yext und Yelp immer detaillierter Fragen von Nutzern zu Öffnungszeiten, Adressen & Co. beantworten kann.
- YouTube-SEO | Diese Tipps bringen Deine Videos zum Ranken
Wie wird mein YouTube-Kanal sichtbar? Klasse Beitrag zum Thema Sichtbarkeit und SEO mit wirklich hilfreichen Tipps insbesondere für Einsteiger.
- Tools | Social Media Marketing SMMartbox
Über 200 hilfreiche Tools für das Social Media Marketing
- E-Mail-Marketing | Newsletter-Texte und Betreffzeilen kürzen
Wie lassen sich Betreffzeilen weiter kürzen und auch interessanter machen? Einige hilfreiche Tipps.
- Facebook | Alle Gruppeneinstellungen auf einen Blick
Facebook Gruppen haben in letzter Zeit eine immer höhere Bedeutung erlangt. Dabei gibt es bei der Einrichtung einiges zu beachten.
- Snapchat | Der Anzeigenmanager – Ziele, Formate, Targeting & Statistiken
Snapchat hat seinen Anzeigenmanager kräftig überarbeitet. Und Jan Firsching stellt die vielfältigen Funktionen Schritt für Schritt vor.
+++ IN EIGENER SACHE +++
by Dominik Ruisinger | 05.07.2018 | Blog
Wie jeden Monat habe ich in meinen Gedankenspielen wieder einen kleinen Rückblick erstellt – mit Beiträgen, die mir positiv aufgefallen sind und interessante Einblicke vermittelt haben u.a. zu SEO, Alexa und dem Influencer-Marketing.
+++++ In eigener Sache
+++++ In eigener Sache
by Dominik Ruisinger | 03.04.2018 | Blog
Kräftig wird derzeit auf Facebook eingeprügelt. Von allen Seiten: Medien. Unternehmen. Nutzer. Alle. „Haben wir doch schon immer gewusst, dass Facebook sein Unwesen mit uns treibt“, wird fast schon frohlockt. „Dass Facebook unsere Daten verkauft.“ „Dass Facebook unsere Datenschutz-Richtlinien nicht einhält.“ Stimmt. Wir haben es gewusst. Schon immer. Und haben wir etwas dagegen getan?
Auch Tage nach Bekanntwerden des „Skandals“ ist der Aufschrei laut. Überall tauchen die #deletefacebook oder #boycottfacebook Forderungen auf. Datenschützer, Politiker, Medien raten zum Ausstieg. In Medienberichten. In Blogs. Bei Twitter. Sogar bei Facebook. Und selbst von Leuten innerhalb meiner Blase, die vieles gewusst haben bzw. haben sollten. Und die sehr bewusst in den Sozialen Medien agieren. Sollten sie zumindest.
Nein, ich bin kein Verteidiger von Facebook. Nur zu jeder Diskussion gehören immer zwei Seiten. Und die eine haben wir in diesem Fall etwas vergessen, verschwiegen, weggedrückt. Weil es wahrscheinlich bequemer ist. Denn bei aller – auch durchaus berechtigter – Kritik: Vergessen wir nicht etwas? Unsere eigene Verantwortung? Unser eigenes Handeln? Waren wir es nicht, die Facebook groß gemacht haben? Und das mit vollem Bewusstsein und nicht von einer Betäubungsspritze im Kopfe gelähmt?
5x an die eigene Nase fassen
Ich bin irgendwie verärgert und zweifle immer stärker an unserer Medienkompetenz – mich eingeschlossen. Dazu nur fünf kurze Gedanken, warum wir uns stark an die eigene Nase fassen müssten:
- Wissen wir nicht seit Jahren, nein, seit immer und unserem Zugang, dass wir mit unseren Daten bezahlen? Dass Daten das große Kapital von Facebook & Co. sind? Dass damit sogar Geschäfte gemacht werden? Wir konnten übrigens schon immer unsere Daten herunterladen und einsehen, was Facebook da so alles von uns speichert. Und wer hat das getan?
- Sind wir nicht etwas scheinheilig, wenn wir Plattformen wie Facebook & Co. selbstverständlich kostenlos nutzen wollen – inklusive aller Feature und am Besten samt einem direkten Ansprechpartner bei eventuellen Problemen? Und andererseits Facebook die Chance absprechen, mit uns Geld zu verdienen? Oder seit wann sind börsennotierte Unternehmen Wohltätigkeits-Clubs?
- Wären wir bereit, für die Nutzung von Facebook zu zahlen, wenn unsere Daten nicht ausgewertet werden würden? Nein, das sind wir nicht! Wie viele Projekte gab es schon, die eine kostenpflichtige Alternative zu den werbefinanzierten sozialen Netzwerken boten. Egal ob App.net, Diaspora, aktuell Vero etc. – solche Ansätze sind krachend gescheitert. Weil wir – okay, die ganz große Mehrheit – nicht bereit sind, auch nur ein paar Euros für unsere sichere Kommunikation im Netz auszugeben. Sind uns unsere Daten wirklich so wichtig?
- Setzen wir uns eigentlich mit dem Thema Datenschutz auseinander? Oder anders gefragt: Wer liest sich die Einstellungen der sozialen Netzwerke im Vorfeld genau durch, bevor er sein Kreuzchen neben dem „ja, ich will auch dabei sein“ setzt? Leider kenne ich viel zu wenige. Dabei ist doch jeder Nutzer frei, seine Privatsphäre-Einstellungen dementsprechend einzustellen, dass er nicht mehr Daten als nötig preisgibt. Stattdessen tragen wir zu der jetzigen Situation bei, wie Dennis Horn treffend schreibt: „Das Problem dabei sind erstens die Nutzerinnen und Nutzer, die zu faul sind, ihre Einstellungen durchzugehen, und zweitens Facebook, das dieses Tor für die Datenweitergabe jahrelang offen gelassen hat.“
- Wie viele der plötzlichen Facebook-Spötter pflegen weiterhin glücklich ihren Instagram-Account? Und nutzen WhatsApp wie rund 40 Millionen in Deutschland? Denn wozu gehören die? Richtig. Vor diesem Hintergrund zweifle ich daran, dass viele Nutzer und insbesondere Unternehmen ob der Praktikabilität Facebook verlassen werden. Schließlich haben sie beim Monopolisten doch gerade erst ihre Reichweite aufgebaut bzw. erkauft. Und haben doch gerade erst Instagram und WhatsApp für sich auch kommerziell entdeckt. Werden sie das alles aufgeben? Derzeit? Und ohne Alternative?
Jeder der mich kennt, weiß, wie kritisch ich das blaue Netzwerk sehe – mit alle seinen Chancen wie Risiken. Nur was mir wirklich Angst macht, das ist diese absolute Ignoranz unserer eigenen Mitschuld, ja, unsere fehlende Medienkompetenz. Patrick Nix hat recht, wenn er leicht überspitzt formuliert: „Es gibt keinen Facebook-Skandal. Es gibt auch keinen Skandal um Cambridge Analytica. Es gibt einen Skandal über die Medienkompetenz. Der User. Und der Medien.“
by Dominik Ruisinger | 04.10.2017 | Blog
Gedankenspiele