by Dominik Ruisinger | 04.03.2019 | Blog
Wie jeden Monat habe ich wieder 10 Lese-Tipps aus meinem Feedreader identifiziert, die ich gerade im Zusammenhang mit meinen Kernthemen Digitale Kommunikation, Kommunikationsstrategien, Digitalisierung und Online-Texten als besonders lesenswert erachtet habe. Viel Spaß beim Lesen!
- Zukunft | Leistungsschutzrecht und die Folgen
Eines weiß ich heute: Erst wenn die vielen kleinen Publikationen und Blogs gestorben sind, werden die Menschen merken, was für ein Schaden das Leistungsschutzrecht der Vielfalt und Buntheit des Internets angerichtet hat. - Strategie | Moderne Kommunikationsstrategie in digitalen Zeiten
Was macht eine erfolgreiche digitale Kommunikationsstrategie genau aus? Wie sollten Organisationen ihre eigene Strategie entwickeln? In meinem Gastbeitrag blicke ich auf 7 zentrale Aspekte. - NPO | Google Ads vs. Google Ad Grants
Non-Profit-Organisationen bietet Google kostenlose Werbemöglichkeiten. Doch nicht immer sind diese Google Grants sinnvoll, wie diese Tipps zeigen. - Text | George Orwell’s Six Rules For Great Writing
Damned true: „If people cannot write well, they cannot think well, and if they cannot think well, others will do their thinking for them.” George Orwell & seine 6 zentrale Schreibregeln. - SEO | 101 SEO-Tipps für mehr Sichtbarkeit
Weniger Tipps als vielmehr ein grandioser Überblick, welche Aspekte bei der Optimierung von Texten, Webseiten, Blogs aus SEO-Perspektive alles zu berücksichtigen sind. - Messenger | Best-Practice-Beispiele für WhatsApp-Newsletter
Stichwort Messenger-Kommunikation: Wer einen WhatsApp-Newsletter plant, dem könnte diese Anleitung samt Best-Practice-Beispielen durchaus helfen. - LinkedIn | So funktioniert der LinkedIn-Algorithmus
LinkedIn gewinnt immer stärkere Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich etwas genauer mit dem LinkedIn-Algorithmus auseinanderzusetzen – wie dieser Beitrag. - YouTube | YouTube Analytics – 15 wichtige Kennzahlen
Ich habe das Gefühl, dass gerade immer mehr Leute YouTube entdecken 😉 – zumindest wenn es nach der Zahl der derzeit publizierten Beiträge geht. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit zentralen Kennzahlen von YouTube Analytics. - YouTube | 20 geniale Funktionen, Tipps und Tricks
Gifs, Transkripte, Abspann, Sound u.v.a.m.: 20 wirklich extrem hilfreiche YouTube-Funktionen, Tipps und Tricks, von denen ich mich gerade mal selbst überzeugt habe. - Facebook | Fanpages, Facebook-Pixel und Like-Button – Der Trend geht leider zur Mithaftung
Wie steht es um die rechtliche Verantwortung von Fanpage-Betreibern? RA Thomas Schwenke hat ein etwas düsteres Update gezeichnet, das die unsichere Situation deutlich macht.
by Dominik Ruisinger | 14.02.2016 | Beiträge
In den letzten Wochen habe ich morgens immer gerne das „Morning Briefing“ von Gabor Steingart aus dem Hause Handelsblatt gelesen. Ein kompakter Newsletter, in dem der Herausgeber jeden Morgen wichtige politische und vor allem wirtschaftliche Themen klar auf den Punkt gebracht hat und gerne mit einer hübschen Prise Ironie bewertet hat. Auf jeden Fall las er sich gut. Heute habe ich ihn abbestellt. Warum?
Das Handelsblatt reiht sich ein in eine Serie von Unternehmen, die glauben, dass wenn man ein Produkt gerne liest, man doch bitte auch alle anderen Produkte bekommen sollte. Und zwar nicht nur redaktionelle, sondern eben auch werbliche Produkte.
Heute fand ich zum Beispiel wieder eine Werbe-Mail in meinem E-Mail-Postfach: „Kostenlos 3 Wochen das Handelsblatt oder 4 Wochen den Digitalpass genießen.“ Nicht nur dass ich rechtlich leichte Bauchschmerzen bekomme, da ich dieser Werbung nicht zugestimmt habe – sondern nur dem Erhalt eines täglichen redaktionellen Newsletters.
Das Problem geht noch einen Schritt weiter: Gerade in Zeiten, in denen wir alle mit Content überschüttet werden – gerne als „Content Shock“ bezeichnet –, suchen sich User, also wir, immer bewusster genau aus, was sie lesen wollen/müssen und was nicht, wer wirklichen Mehrwert zu bieten hat und wer nicht, wer einen vertrauensvollen Anker liefert und wer nicht. Dazu lassen sich nicht nur RSS-Feeds, (Interessens-)Listen bei Twitter und Facebook oder Kreise bei Google+ einsetzen. Auch die klassische E-Mail-Branche ist hier schon aktiv.
So will ich beispielsweise in einem Einkaufszentrum nicht alle Informationen, sondern nur Informationen aus der Parfüm-Abteilung. So will ich bei einem Sportverein nur Informationen aus der Abteilung Basketball aber nicht über Fußball. So will ich von einem Reiseanbieter nur Informationen zu Single-Reisen aber nicht zu Familien-Reisen. So will ich als Reisejournalist mit Fokus auf Italien keine Pressemitteilungen zur Insel Rügen, geschweige denn zu Nivea-Produkten oder zu Beauty-Gewinnspielen. (Hinweis an mich: Darüber muss ich bald mal schreiben, wenn ich mir mein Postfach der unnützen Pressemitteilungen so ansehe …)
Viele Anbieter haben scheinbar diese Logik noch nicht verstanden, sondern setzen – werbe- und vertriebsgetrieben – darauf, möglichst all ihre Informationen dem Empfänger darzubieten. Ganz nach dem Motto: „Irgendetwas davon wird ihm schon gefallen“. Ich kann davon nur dringend abraten. Vielleicht bestellen nicht alle – so wie ich im heutigen Fall – die Informationen gleich ab. Vielleicht leiten sie diese „nur“ direkt in ihren Spam-Filter weiter. Vielleicht klicken Sie „nur“ einfach nicht mehr drauf. Vielleicht verschwindet er „nur“ aus ihrem Relevanz-Winkel. Vielleicht. Auf jeden Fall leidet ihre Aufmerksamkeit. Da ihr Vertrauen enttäuscht wurde. So wie bei mir. Eigentlich schade.
Denn heißt Kommunikation nicht auch Beziehungspflege?
by Dominik Ruisinger | 25.04.2015 | Beiträge
Prima gemacht: Der Newsletter-Softwareanbieter Newsletter2Go hat eine klasse Infografik publiziert. Diese macht richtig gut deutlich, auf welche rechtliche Fallstricke jeder Versender eines E-Mail-Newsletters achten sollte – von der Anmeldung bis zum Versand. Wenn sich doch auch alle dran halten würden ….

Was muss ich beim Versand eines E-Mail-Newsletters rechtlich besonders beachten?
entdeckt via E-Mail Marketing Forum