Mein #Bahntagebuch2024

Mein #Bahntagebuch2024

Es gibt kaum eine Reiseform, die so entspannend und gleichzeitig ökologisch sein kann, wie eine Fahrt mit der Deutschen Bahn. Und gibt kaum eine Marke, die so häufig und heftig in der Kritik steht, wie die Deutsche Bahn: Unpünktlich, schlecht informierend, unsauber und vieles mehr. Doch was ist davon wirklich berechtigt? Was ich wirklich wahr? Was ist nur gefühlt? Also begebe ich mich mal wieder auf die Suche nach einigen Fakten.

Als regelmäßiger Bahnfahrer und Bahn-Fan habe ich mich daher entschieden, wieder ein kleines Bahntagebuch zu führen und hier zu publizieren. Warum wieder? Weil ich dies bereits 2020 gemacht hatte – damals etwas eingeschränkt und erschwert durch Corona. Darin werde ich schön transparent in zeitlicher Reihenfolge alle meine Fahrten aufführen – sowohl die pünktlichen, die positiven, die schönen Fahrten als auch die verspäteten, belastenden, zeit- und nerven-raubenden Momente. Und auch die Gründe für die eventuellen Verspätungen werde ich hier aufzählen – zumindest so weit sie angegeben werden. Ende 2024 werde ich dann Fazit ziehen können, um wirklich herauszufinden, wie pünktlich die Bahn war. Zumindest aus meiner ganz persönlichen Sicht.

Um das Ganze noch übersichtlicher zu machen, werde ich in meinem Bahntagebuch

Apropos Verspätung: Liebe Deutsche Bahn, auch Verspätungen von drei Minuten sind bei mir Verspätungen. Nicht so wie bei Euch!

Eine möglichst gute, pünktliche und reibungslose Fahrt wünsche ich mir selbst

Dominik, der Bahnfahrer

 

Link-Tipp:
Wer selbst auch im nachhinein beobachten will, ob sein Zug pünktlich war, dem empfehle ich die prima Seite https://bahn.expert. Denn einfach Zugnummer und Fahrtdatum eingegeben, lässt sich alles Weitere einfach nachrecherchieren.

 

Meine Fahrten 2024

Datum | Fahrtstrecke | Zugnummer | geplante Abfahrtzeit (wirkliche Abfahrtszeit) – geplante Ankunftszeit (wirkliche Ankunftszeit) | Anmerkung

Monat Dezember 2024

16.12. | Berlin – Stuttgart | ICE 693 | 15.26 (15.27) – 21.08 (21.38); Grund: Verspätung vorausfahrender Zug, Warten auf Anschlussreisende

02.12. | Stuttgart – Berlin | IC 2069 | 14.09 (14.10) – 16.16 (16.22) + ICE 2902 | 17.01 (17.25) – 19.42 (20.09); Grund: verspätetes Personal aus vorheriger Fahrt; Ersatzfahrt mit geringerer Anzahl an Plätzen

Monat November 2024

27.11. | Heidelberg – Stuttgart | S3 | 15.48 (15.56) – 16.30 (16.37) + Anschluss IRE 1 in Karlsruhe (16.37-17.33) verpasst, daher schon ab Bruchsal MEX 17c 16.35 (16.36) – 18.12 (18.15); Grund: Verspätung eines vorausfahrenden Zuges

26.11. | Stuttgart – Heidelberg | ICE 2408 | 12.05 (12.07) – 12.44 (12.46)

21.11. | Aachen – Stuttgart | RE 1 | 13.51 (13.52) – 14.44 (14.46) + ICE 2408 | 14.55 (15.17) – 17.52 (17.57); Grund: Verspätung vorausfahrender Zug

20.11. | Düsseldorf – Aachen | ICE 756 | 17.54 (18.04) – 19.13 (19.28); Grund: Ärztliches Versorgung Fahrgast, witterungsbedingte Beeinträchtigung ;-(

19.11. | Dortmund – Düsseldorf | RE 11 | 17.21 (17.23) – 18.24 (18.26)

18.11. | Stuttgart – Dortmund | ICE 2408 | 12.05 (12.08) – 16.22 (16.42); Grund: Verspätung eines vorausfahrenden Zuges + verspätetes Personal

04.11. | Detmold – Stuttgart | RB 72 | 10.02 (10.04) – 10.27 (10.30) + NWB RB85 | 11.07 – 12.45 | + 12.52 (12.56) – 16.38 (16.41); Grund: Verspätung eines vorausfahrenden Zuges 

01.11. | Stuttgart – Detmold | ICE 2408 | 12.05 (12.10) – 16.22 (16.31) + RE 6 | 16.55 (17.12) – 18.07 (18.40); Anschluss wegen Verspätung in Herford (RB 72 18.33 – 18.58) verpasst, daher Ausstieg in Bielefeld und Weiterfahrt mit RE 82 | 18.35 (18.36) – 19.15 (19.21); Grund: Längere Haltezeit am Bahnhof, technische Probleme

 

Monat Oktober 2024

28.10. | Mainz – Stuttgart | ICE 373 | 16.42 (16.48) – 17.27 (17.28) + ICE 611 | 17.31 (17.32) – 18.08 (18.12)

28.10. | Stuttgart – Mainz | ICE 690 | 10.51 (10.54) – 12.15 (12.15)

25.10. | Basel – Stuttgart | ICE 4 | 20.21 (20.22) – 22.00 (22.13) + Anschluss in Karlsruhe daher verpasst (IRE 1 – 22.06-22.58), daher IRE 1 | 22.33 – 23.25 (23.31); Grund: Technisches Problem bei vorfahrendem Güterzug 

24.10. | Stuttgart – Weil am Rhein | ICE 9572 | 14.52 (14.58) – 15.31 (15.36) + RE 7 | 15.39 (15.44) – 17.57; Grund: 2x Verspätung eines vorausfahrenden Zuges

21.10. | Berlin – Stuttgart | ICE 273 | 17.26 (17.29) – 22.11. (22.15) + 22.25 (22.30) – 23.54 (23.59); Grund: Warten auf Anschlussreisende, Notarzteinsatz auf der Strecke

12.10. | Dieburg – Berlin | HLB RB75 | 16.10 – 16.27 + ICE 574 | 16.53 – 21.57 (21.35); Besonderheit: Zug fast 20min zu früh in Berlin

11.10. | Stuttgart – Dieburg | FLX10 | 07.17. (07.21) – 08.47 + HLB RB75 | 08.59 – 09.16

01.10. | Mainz – Stuttgart | ICE 1211 | 17.42 (18.10) – 19.08 (20.32); Grund: eingeschränkte Verfügbarkeit der Gleise, unbefugte Personen auf der Strecke 

 

Monat September 2024

30.09. | Berlin – Mainz | ICE 848 | 13.45 (13.48) – 15.28 + ICE 375 | 15.41 (15.55) – 18.40; Grund: Verspätung aus vorheriger Fahrt

Monat August 2024

Monat Juli 2024

Monat Juni 2024

Monat Mai 2024

Monat April 2024

Monat März 2024

Monat Februar 2024

Monat Januar 2024

Gedankenspiele: 11 Lesetipps zu Werbe-Verboten, Video-Studien und authentischen Inhalten

Gedankenspiele: 11 Lesetipps zu Werbe-Verboten, Video-Studien und authentischen Inhalten

Auch wenn der Sommer schon im vollen Gange ist – okay, ein bei uns eher verregneter Sommer –, scheint die Anzahl der spannenden Studien und Informationen nicht nachzulassen. Darum habe ich mich entschieden, eine Sommerausgabe meiner Gedankenspiele-Lesetipps zu publizieren – mit Fokus auf diese aktuellen Studien.

Denn ob zu Content-Formaten im Social-Media-Bereich, zum Boom von Kurz-Videos auf YouTube oder zu den Erfolgsfaktoren beim E-Mail-Marketing: Die Ergebnisse regen uns auf jeden Fall zum Nachdenken über unsere eigenen Strategien an. Viel Spaß damit. Ein paar erholsame Tage und Wochen wünscht trotzdem

Dominik R.

Studien: Rund um die digitale Kommunikation.

Buffer: Diese Content-Formate bringen das meiste Engagement
Welches Format ist auf welcher Plattform am erfolgreichsten? Auch dies zählt zu den Fragen, die ich häufig in Coachings erhalte. Die Social-Media-Plattform Buffer ist dieser Frage nachgegangen und hat auf Basis von Millionen von Beiträgen deren Performance analysiert. Das Ergebnis: Wer bei Instagram nach Reichweite sucht, benötigt Reels, wer Engagement sucht, punktet mit Karussells. Der Performance-Sieger bei LinkedIn heißt eindeutig Karussells, bei Facebook überzeugen Bild-Posts, bei TikTok Videos und bei Threads Bild- und Video-Postings.

Online-Videos: YouTube dominiert bei Kurz-Videos
Der Online-Video-Markt wächst dynamisch. Laut Online-Video-Monitor 2025 der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) berichten 78 % der Anbieter über gestiegene Abrufzahlen. Dabei sind kurze, maximal 3 Minuten lange Videos besonders gefragt. Trotz TikTok-Aufmerksamkeit heißt die dominierende Plattform übrigens YouTube. Ich bin gespannt, wann dies die hiesigen Unternehmen für sich entdecken.

Inxmail: E-Mail-Marketing-Benchmarks 2025
Ungewöhnliche Versandzeiten, klare Zielgruppenrelevanz statt hoher Frequenz sowie Verteilerqualität ohne große Bounce-Rates: So lauten die zentralen Erfolgsquotienten im E-Mail-Marketing. Für den E-Mail-Marketing-Benchmark 2025 hat Inxmail 4,2 Mrd. E-Mails analysiert. Auffällig: Während Tourismus und Kultur mit hohen Öffnungs- und Klickraten glänzten, kämpfen Finanzunternehmen mit hohen Bounce-Raten und geringer Interaktion. Hier scheint noch einiges Optimierungspotenzial zu liegen.

Hubspot: 6 KI-Trend-Prognosen für 2025
Kreative Freiräume im Marketing, Tool-Tests von KI-Agenten, integrierte Strategien statt Insellösungen: Marketer blicken zuversichtlich in die KI-Zukunft. Dies geht aus dem Hubspot-Report »KI-Trends für Marketingprofis 2025« hervor, der Daten von über 1.500 Unternehmen weltweit ausgewertet hat. Er verdeutlicht, dass die größten Veränderungen in unseren Köpfen und in den Prozessen stattfinden müssen, um bei der KI-Revolution dabei zu sein.

Strategien. Integriert denken.

Customer Journey: Wo hilft Social-Media-Marketing?
Wo kann Social-Media-Marketing die Customer Journey unterstützen? Dieser Beitrag zeigt dies anhand der Phasen Awareness, Consideration und Action auf: Also Interesse an einem Produkt wecken, die Entscheidung erleichtern und den Erwerb ermöglichen – mit Unterstützung von Paid und Influencern. Nur: Wie man heute noch Social Media als „das neue Leitmedium“ ausrufen kann, das geht in meinen Kopf nicht hinein. 😤

Content Strategie: Welche Aspekte berücksichtigt LinkedIn?
Unterscheidet LinkedIn, wer den Content sich ansieht? Analysiert LinkedIn, wie tief wir in die jeweiligen Inhalte eintauchen? Berücksichtigt LinkedIn, wie gut unser Content die Menschen auf der Plattform halten? Ja, das tun sie. Einige wichtige Angaben dazu hat Sandra Elgaß in ihrem LinkedIn-Post zusammengefasst.

Bild-Kommunikation: Passt das Bild zum Text?
Menschen klicken Gesichter. Darum posten Menschen Gesichter. Nur passen diese zu den Inhalten? Annett Bergk stellt die Frage nach der Schere zwischen Bild und Text. »Was suggeriert das Bild und was erzählt der Beitrag? Stimmen diese Ebenen überein? Ergänzen sie sich? Oder widersprechen sie sich?« Sollten wir anfangen, uns auf Bilder mit wirklicher Relevanz zu fokussieren und diese Bilder auch für alle genau zu beschreiben? Ein Beitrag, der zum Nachregen über die eigene Bild-Kommunikation anregt und der Frage nach den »Relations« wieder relevant macht.

Content. Texte, KI, SEO, GEO.

KI-Content: Der strategische Wert authentischer Inhalte
Wenn KI-Modelle in Sekundenschnelle massenhaft Texte produzieren, brauchen wir dann noch den Menschen für das Content Marketing? Ja, schreibt Timo Zingsheim. Denn die menschliche Perspektive wird zum knappsten und wertvollsten Rohstoff. Künftig gewinnen nicht die lautesten Stimmen, sondern authentische Inhalte, die Persönlichkeit und Meinung transportieren und Vertrauen schaffen. Wichtiger Text gerade in einer Welt der Austauschbarkeit.

SEO: 8 kostenlose Google-Tools
Auch in KI-Zeiten können SEO-Tools sehr hilfreich sein. Gerade Google bietet kostenfreie Tools für das ganzheitliche Suchmaschinenmarketing. Auch wenn die meisten hier bekannt sein sollten: Dieser Beitrag gibt einen kompakten Überblick über 8 Tools: von der Search Console über Google Analytics und Trends bis zum Business Profil und den Pagespeed Insights.

Social-Media-Marketing.

Meta verbannt politische Werbung
Meta wird ab Oktober 2025 wegen TTPA keine politischen, sozialen oder wahlbezogenen Anzeigen mehr in der EU zulassen. Dies hat v.a. auch Auswirkungen auf NGOs und Aktivisten, die ihre Kampagnen werblich begleiten wollen. Ich bin gespannt, wie sich solche Bestimmungen dann umgehen lassen bzw. ob hier wirklich schon das letzte Wort gesprochen ist, wie ich auch in meinem LinkedIn-Beitrag dazu schreibe.

Werbeanzeigenmanager: Die Grundlagen
Der Werbeanzeigenmanager von Meta vermittelt nicht nur Glücksgefühle. Denn oft ist es nicht wirklich einfach, sich dort durchzubewegen. Für die Grundlagen hat jetzt Tamara Widmoser einen Einführungsartikel geschrieben: Von der Einrichtung des Kontos über die Erstellung einer Kampagne bis zur Schaltung und Messung der Anzeige gibt er gerade Einsteigern einen guten Überblick.

Gedankenspiele: 11 Lesetipps zu Werbe-Verboten, Video-Studien und authentischen Inhalten

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zur veränderten Kommunikation

Wie stark verändert sich die Welt der digitalen Kommunikation? Wie stark unser Medienverhalten? Wie stark nähern sich die Social Media Kanäle an? Wie groß sind die Einflüsse von KI? Und wie sollten sich Unternehmen strategisch verhalten?

Zu Wie-Fragen wie diesen habe ich 10 spannende Beiträge entdeckt und sie in die Juli-Lesetipps meines Blogs „Gedankenspiele“ gepackt.

Viele positive Gedankenblicke trotz hochsommerlicher Temperaturen wünscht
Dominik R.

In eigener Sache.

  • Warum und wie KMU Social Media neu denken sollten
    Was sollen wir tun, wenn sich die Menschen immer stärker aus den Social-Media-Kanälen in private Plattformen zurückziehen? Oder sich verstärkt offline aufhalten? Wie reagieren wir in einer Zeit, in der sich Social Media in Kombination mit KI radikal wandelt? Zu dieser Frage hatte mich der DPRG-Expertenkreis Mittelstandskommunikation zu einem KMU-Talk eingeladen. Ich habe eine Strategie für KMU skizziert, das das Strategiedenken in den Fokus stellt.

End of Social Media?

  • Studie: Stagnation bei der Mediennutzung auf sozialen Plattformen
    Wie entwickelt sich die Nachrichtennutzung? Laut Digital News Report 2025 von Reuters vertrauen weiterhin hierzulande 45 Prozent den traditionellen Medien. Die starke Bindung an bekannte Medienmarken hat Auswirkung auf die Nutzung von Social-Media-Kanälen als Newsquellen, die im internationalen Vergleich deutlich geringer ist.
  • For You: Wie LinkedIn sich TikTok annähert
    Schon in meinem letzten Newsletter habe ich die Diskussion aufgegriffen, ob LinkedIn das letzte Social Network ist. Jetzt scheint der nächste Schritt zu folgen: LinkedIn testet in den USA einen neuen Feed mit 3 Tabs – aufgeteilt in den von TikTok bekannten »For You«-Feed, einem Following-Feed und News. Da ich davon ausgehe, dass »For You« der Standard-Feed ist, wird dies dazu führen, dass immer weniger Menschen sich mit ihrem Netzwerk beschäftigen, sondern einfach Inhalte konsumieren. End of Social Media?

Strategische Gedanken.

  • Zielgruppen: Warum Generations-Marketing tot ist
    Bringt die Einteilung in Kategorien wie Generation Z, Millennials & Co. noch etwas? In einer Zeit, in der sich Menschen weniger Generationen zugehörig fühlen, sondern sich über Nischenkulturen und gemeinsame Interessen definieren? Dieser Beitrag macht deutlich, warum Marken die individuellen Leidenschaften und kulturellen Zugehörigkeiten der Konsumenten in den Fokus stellen sollten.
  • Analyse: Wie LinkedIn mit neuen Daten hilft  
    Die Frage nach den wirklichen Zielen ist eine der Kernthemen jeder Strategie. Gut, dass LinkedIn die Analytics deutlich ausgebaut hat. Wer hat mein Profil nach meinem Artikel besucht? Wer ist als neuer Abonnent hinzugekommen? Dies sind hilfreiche Informationen, die ein professionelles Content-Marketing datengestützter machen.

Von SEO zu GEO.

  • Whitepaper: Wie Sprachmodelle digitale Sichtbarkeit definieren
    Was bedeutet SEO in Zeiten von KI? Verdrängt die KI-gestützte Suche bisherige SEO-Strategien? Prof. Ulrich Bihler hat auf ein Whitepaper von ERGO hingewiesen. Titel: »Wie große Sprachmodelle digitale Sichtbarkeit neu definieren«. Auch wenn das Paper für die Versicherungswirtschaft entwickelt wurde, lässt es sich auf andere Branchen übertragen.
  • GEO statt SEO: Wie KI zur Suchmaschine wird 
    Wie werde ich mit meinem Content von KI-Tools berücksichtigt? Laut einer Studie belohnt die KI die Vertrauenswürdigkeit von Inhalten sowie klar strukturierte und einfach verständliche Inhalte. Was davon aktuell bekannt ist und wie sich dies umsetzen lässt, beleuchtet diese Autorin.

Social Media: Werbliches und Rechtliches.

  • Werbemix: TikTok erreicht, Meta verkauft
    TikTok Ads oder Meta Ads? Wenn es nach der neuen Metricool Studie geht, heißt die Antwort: beides. TikTok überzeugt mit fast doppelt so hohen Klickraten glänzt , niedrigeren CPCs und generiert damit Reichweite zu geringen Kosten. Dagegen glänzt Meta mit 7x günstigeren Conversion-Kosten. Als Folge kommt es darauf an, die Werbeformate gezielt entlang der Customer Journey zu kombinieren: also emotionale TikTok Ads als Reichweiten-Booster für die Awareness-Phase und performancegetriebene Meta Ads für die Consideration-Phase.
  • Meta: Ad-Kreation mit KI bald automatisiert
    Blackbox oder Chance für Unternehmen? Bis 2026 will Meta vollautomatisierte KI-Kampagnen umsetzen. Auf Basis eines Produktbildes will die KI Ads entwickeln, Kampagnen ansetzen, passenden Usern ausspielen und die Performance bereitstellen. Dass dies für Unruhe in der Werbebranche sorgt, ist nicht überraschend.
  • WhatsApp: Werbung, Kanal-Abos, Promos
    Promoted Channel, Channel Subscriptions, Story-Ads im Status: Meta macht Ernst mit der Monetarisierung von WhatsApp. So soll WhatsApp zur Plattform für Inhalte und Marken ausgebaut werden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Werbe-Funktionen mit der versprochenen End-to-End-Verschlüsselung vereinen lassen.
  • Abmahnung: Achtung bei Musiknutzung!
    Abgemahnt wegen Nutzung von Charts? Viele Organisationen, aber auch (Corporate) Influencer scheinen sich nicht bewusst zu sein, dass die Nutzung der Musikbibliotheken in Social Media Postings auf Privatpersonen beschränkt ist. Welche Alternativen es gibt – kommerzielle Angebote, Memes, Zitate, Beiwerk -, zeigt der Datenschutz-Generator.
Gedankenspiele: 11 Lesetipps zu Werbe-Verboten, Video-Studien und authentischen Inhalten

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zur Relevanz eigener Plattformen

In meinen Vorträgen, Impulsen und Workshops (hier eine aktuelle Auswahl) weise ich immer wieder darauf hin, dass Soziale Medien fremde Medien sind, die nicht unter unserer Kontrolle stehen. Sie können jederzeit verändert, geschlossen, neu ausgerichtet werden, wie ich auch in meinem letzten Buch „Das Ende von Social Media“ schildere.

Darum kommt es heute stark darauf an, eigene Plattformen und Communitys zu stärken – ob es wie hier im Blog ist, zu dem es auch einen Newsletter gibt, der sich hier abonnieren lässt. Mit diesem Fokus erscheint die neue Ausgabe der Lesetipps in meinen Gedankenspielen.

Über die Relevanz eigener Communitys.

  • Micro Communitys: Die Folgen fürs Content-Marketing
    Wie schon in meinem Buch „Das Ende von Social Media“ analysiert: Immer mehr Internetnutzer stehen großen Plattformen skeptisch gegenüber. Sie ziehen sich in kleinere, oft geschlossene Gemeinschaft zurück – online wie offline. Wie stark dies Auswirkungen auf das Content-Marketing hat und warum es immer wichtiger wird, thematische Micro Communitys aufzubauen oder sich in bestehende einzubringen, dies beschreibt Jan Tißler.
  • Brand Communitys: Fremde Plattformen, fremde Regeln
    „Drittanbieter-Plattformen sind keine stabilen Anker für den Aufbau von Marken-Communitys.“ Interaktionen auf Social-Media-Plattformen werden von Werbung und Algorithmen beeinflusst, wie ich auch in meinem Buch schildere. Unternehmen riskieren Reichweitenverluste, fehlende Glaubwürdigkeit, eingeschränkte Sichtbarkeit und fehlende Datenhoheit. Doch welche Alternativen bieten eigene Plattformen? Ein Blick auf Chancen und Pflichten.  
  • LinkedIn: Die letzte wahre “Social” Media Plattform?
    Und wie lange bleibt LinkedIn noch »social«? Dieser Frage ist auch Alexander Hein nachgegangen. Mit Fokus auf den Begriff »noch« schreibt er: »LinkedIn bietet dir noch die Gelegenheit, mit einer engagierten Community in Kontakt zu treten, dich selbst im Feed einzubringen oder ein bisschen Zeit mit deinem Netzwerk zu verbringen.«
  • Sichtbarkeit im Netz: Warum ein Blog so wichtig ist
    »Wer nicht auf Owned Media setzt, überlässt seine digitale Sichtbarkeit den Algorithmen«, schreibt auch Doris Schuppe über die Bedeutung des eigenen Hafens. Für die eigene Sichtbarkeit sei ein digitales Zuhause als gepflegtes Anlaufbecken immer wichtiger, eine eigene Webseite, ein eigenes Blog oder Magazin, ein angedockter Newsletter – wie übrigens auch ich mit den »Gedankenspielen«.

Für mehr Wissen(smanagement).

  • Tool-Tipps: Fachlich up-to-date trotz kaputter Sozialer Medien
    Wie können wir verlässlich noch Informationen aufnehmen? In einer Zeit, in der die Sozialen Medien vor allem von Algorithmen und KI bestimmt werden und – wie auch Prof. Thomas Pleil schreibt – kaputt sind? Als News-Junkie will auch er (wie ich) nicht auf gute Infos verzichten und stellt in einem Blog-Beitrag seine Tools und seine Routinen vor.
  • Studie: Suchtfaktor Social Media bei jüngeren Menschen?
    Eine neue Studie von YouGov verdeutlicht: 15 % der Deutschen sind gefährdet. Bei der Gen Z und Gen Y sind es rund ein Viertel, die typische Symptome einer Social-Media-Sucht zeigen. Laut Studienmacher flüchten sich viele in soziale Medien, »um dem Alltag zu entkommen und scheitern oft beim Versuch, ihren Konsum zu begrenzen«. Basis für die Berechnung ist der Bergen Social Media Addiction Scale (BSMAS).
  • Studie: Wie intensiv Newsletter genutzt werden
    Newsletter spielen in der Customer Journey eine zentrale Rolle: 92 % der Empfänger lesen die Infos, für 1/3 gehören sie zur täglichen Lektüre, über 16 % sind sogar Heavy-User. Dies ist das Ergebnis einer Studie von United Internet Media in Österreich. Wie stark E-Mail-Marketing in jede ganzheitliche Strategie gehören, zeigt eine weitere Benchmark Studie. Gleichzeitig verdeutlicht sie strategischen Nachholbedarf. Nur selten werden Themeninteressen abgefragt, viele verzichten auf Welcome-E-Mails, auf Feedback-Mechanismen und auf weiterführende Daten-Abfragen.

Die Zukunft der Sichtbarkeit.

  • KI + SEO: Warum Unique Content so wichtig ist
    »Nur weil ein Text unique aussieht, ist er es für Google noch lange nicht«, schreibt SEO-Experte Julian Dziki. Und wer mit massenhaft KI-generierten oder kopierten Texten sichtbar werden will, der irrt. Stattdessen ist KI für die eigene Content-Strategie sinnvoll einzubinden, um originären, besonders kreativen Content zu erzeugen. Dazu wirft er einen tiefen Blick auf die SEO-Anfänge und die KI-Aktualitäten.
  • KI + PR: Warum es mehr als nur Tools benötigt
    Wie weit ist die PR-Branche in Fragen von KI? Teils, teils, wenn man die Ergebnisse des PR-Trendmonitors ansieht. Laut der Studie von news aktuell haben 82 % der PR-Fach- und Führungskräfte Zugang zu KI-Tools. Den meisten fehlt es jedoch an Strategien, Leitlinien, Weiterbildungen, Best Practices und fachlicher Unterstützung. Wo bleibt die Führung?
  • KI + Menschen: Sind wir bald irrelevant?
    Laut David Duvenaud, Professor für Computer Science an der University of Toronto, sollten wir davon ausgehen, dass Fähigkeiten, die einst als einzigartig menschlich galten, Schritt für Schritt von der KI bewältigt werden können. Sein nachdenklicher Appell: »Je klarer wir erkennen, wohin wir steuern, und je besser wir uns koordinieren, desto größer die Chance auf eine Zukunft, in der der Mensch nicht verdrängt, sondern gestärkt wird.«
Gedankenspiele: 11 Lesetipps zu Werbe-Verboten, Video-Studien und authentischen Inhalten

Gedankenspiele: 10 Lesetipps zu Studien-Insights, KI-Sichtbarkeit und BFSG-Tipps.

Jeden Tag können wir gerade live miterleben, wie sich die Branche der digitalen Kommunikation eminent weiterentwickelt bzw. teilweise neu erfindet; wie sie gerade KI auf den Kopf dreht – und zwar hochdynamisch und jeden Tag neu. Dazu muss ich nur einen Blick in mein Testlabor werfen, in dem zahlreiche Tools und hilfreiche Tipps noch auf mich warten. Viele dieser Trends, Entwicklungen und Studien, auf die meine 10 Lesetipps hinweisen, habe ich bereits in meinem letzten Buch über das „Ende von Social Media“ angedeutet: Den Rückgang der Social-Media-Nutzung auf der einen Seite und die Machtübernahme von Algorithmen und KI quer durch alle Felder der Kommunikation.

Braucht man uns Menschen denn irgendwann überhaupt noch?

In eigener Sache.

  • Wie lange kann man Wissen glaubwürdig vermitteln?
    Wie lange bleibt man in seinem Job glaubwürdig? Wie lange sollte man beispielsweise digitales Wissen vermitteln? Und wann ist man – etwas salopper formuliert – „zu alt“ dafür? Gerade in einem Jobumfeld, das sich ständig ändert? Ein Gedankenspiel über Alter, über Erfahrungen und die Suche nach dem richtigen Moment des Rückzuges.

3 Studien zur digitalen Kommunikation.

  • Social Media Industry Report: Benchmarks 2025
    Schon in meinem Buch »Das Ende von Social Media« habe ich diese Entwicklung ausführlich beschrieben: Die Social Media Sättigung schreitet voran. So sind die Engagement-Raten auf allen Social-Media-Plattformen spürbar zurückgegangen. Dies zeigt der Social Media Industry Benchmark Report 2025. Auf Basis solcher Studien ist es höchste Zeit, Zielgruppenstrategien zu hinterfragen und Content stärker auf echte Interaktion auszurichten. Wichtig!
  • Digital 2025 Report: Wie stark KI unseren digitalen Alltag prägt
    Wie stark Künstliche Intelligenz (wachsend), Social Media (rückläufig) und mobiles Mediennutzung (dominant) unseren digitalen Alltag heute prägen, zeigt der Digital 2025 Global Overview Report. Bahnbrechende Meilensteine liefert er jedoch nicht, schreibt Marie-Christine Schindler, die sich durch den umfangreichen Studien-Satz gearbeitet hat. Danke dafür!
  • LinkedIn Algorithm Report: Insights für eine angepasste Strategie
    Deutliche Rückgänge bei Reichweite, beim Engagement, beim Follower-Wachstum, beschleunigtes Scroll-Verhalten, größerer Aufmerksamkeitsdruck auf Content: Dies sind einige der Ergebnisse, die Richard van der Blom in seinem von LinkedIn-Jüngern sehnlichst erwarteten Algorithm Insights Report jetzt publiziert hat. Und schon ein Blick auf einige Studien-Auszüge machen deutlich, dass LinkedIn-Strategien teils neu angepasst werden müssen. Lesepflicht!

Sichtbarkeit bei Google, ChatGPT & Co.

  • KI-Search: Wie ich auf ChatGPT, Gemini & Co. sichtbar werde
    Wie wird die Webseite KI-ready und damit relevant für die KI-Suchmaschinen? Viele Unternehmen stehen derzeit vor dieser Frage. Die Präsentation von Steffen Stöckel liefert eine gute Vorlage, die relevanten Maßnahmen umzusetzen – aufgeteilt in Technik, OnPage und OffPage. Kompakt auf Nutzerintention, Technik, Aktualität und Mehrwert geht auch dieser Fachbeitrag ein.

Veränderungen im Social Media Umfeld.

  • Facebook: Echte Inhalte statt Spammy Content
    Posts mit unzähligen Hashtags, irreführende Captions mit fehlendem Bezug zwischen Text und Bild, Fake-Engagement-Aufrufe, zigfache Verbreitung derselben Inhalte: All dies soll künftig eingeschränkt werden – mit geringerer Sichtbarkeit, weniger Monetarisierungsoptionen und Upvote-Optionen. Wie Facebook berichtet, sollen damit Creators stärker die Plattform nutzen. Ob dies gelingen kann?
  • YouTube: Beeindruckende Zahlen zum Geburtstag
    Zum 20. Geburtstag hat YouTube ein paar Zahlen publiziert. Und diese sind beeindruckend, auch wenn einige schon bekannt waren: 20 Mrd. Videos bisher, wozu 20 Mio. Uploads pro Tag hinzukommen; 100 Mio. Kommentare und 3,5 Mrd. Likes pro Tag sowie 70 Mrd. tägliche Shorts-Aufrufe zeigen die Interaktionen; 56 Mio. Nutzer in Deutschland, davon 10 Mio. zwischen 18 und 29 Jahren, verdeutlichen, warum YouTube in jede Strategie gehört.
  • LinkedIn: Checkliste bei Videos
    Video bleibt das Format der Stunde. Auch bei LinkedIn. So wird Video-Content schon 36 % mehr rezipiert als im Vorjahr. Kein Wunder also, dass die Business-Plattform jetzt erklärt, welche Kriterien Videos erfüllen müssen, um erfolgreich zu sein. Die Checkliste reicht dabei von Hinweisen zum Upload, Spezifikationen zur Größe sowie Hinweise auf die Safezone bei Videos.

Rechtliche Tipps zum BFSG.

  • BFSG: Großer Ratgeber und FAQ zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
    Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz bleibt für viele ein Buch mit 7 Siegeln, auch wenn es Ende Juni final in Kraft tritt. Doch wer sich einmal durch das Gesetz gekämpft hat, wäre froh gewesen, hätte man die BFSG-Regeln auch auf das Gesetz selbst angewandt. Wie gut, dass Thomas Schwenke einen wirklich grandiosen und umfangreichen Ratgeber samt FAQ zum BFSG publiziert hat. Danke dafür!
  • BFSG: Barrierefreiheit auch im E-Mail-Marketing?
    Die neuen Vorgaben im BFSG müssen auch für bestimmte werbende E-Mails eingehalten werden, schreibt der Anwalt Martin Schirmbacher: „Ist eine werbende E-nach den obigen Kriterien als Dienstleistung im elektronischen Geschäftsverkehr anzusehen, unterliegt sie den Anforderungen des BFSG.“ Diese Barrierefreiheit gilt speziell für E-Mails, aus denen der Kunde einen Vertrag schließen, verlängern oder erweitern kann. Was dabei im Einzelnen zu beachten ist, lässt sich diesem ausführlichen Fachbeitrag entnehmen. Das Gute: Klassische E-Mail-Newsletter sind nicht betroffen.

Wie lange kann man Wissen glaubwürdig vermitteln?

Wie lange kann man Wissen glaubwürdig vermitteln?

Wie lange bleibt man in seinem Job eigentlich glaubwürdig? Also, wie lange sollte man beispielsweise digitales Wissen vermitteln? Als Trainer, als Coach, als Berater? Und wann ist man – ganz salopp formuliert – »zu alt« dafür? Wann ist also die Zeit gekommen, sich zurückzuziehen? Gerade in einem Jobumfeld, das sich ständig ändert?

Solche Gedanken mache ich mir regelmäßig, insbesondere angesichts runder Geburtstage. Wie gerade eben erst.

Und nein, das ist keiner dieser Fishing-for-Compliments-Beiträge, von denen es gerade auf LinkedIn, Instagram & Co. so ungemein viele gibt. Und auch kein #Mimimi-Wehklagen. Warum auch. Vielmehr schwirrt mir diese Frage immer wieder durch den Kopf, weil sie gerade uns Freiberufler und Selbstständige irgendwann alle treffen wird. Wenn wir uns ihr stellen (wollen/können).

In den letzten ein bis zwei Jahren habe ich mich aus einigen Projekten, gerade auch aus Aus- und Fortbildungen bewusst und schrittweise zurückgezogen: aus Jobs, die sicherlich Jüngere als ich mindestens genauso gut bewältigen können; aus Projekten, in denen ich mir nicht mehr sicher war, ob sie zu mir und ich zu ihnen passe. Dieser Rückzug hatte auch etwas mit der Frage nach meiner eigenen Glaubwürdigkeit zu tun – also der Frage: Passt das alles noch so gut zu mir?

Wo liegt der besondere Mehrwert der Älteren?

Das Thema lässt sich natürlich auch ganz anders hinterfragen. Einfach gesagt: Wo liegt der Mehrwert, der Added Value, der USP der Älteren auch in so schnell drehenden Branchen? Sicherlich in der übergreifenden, stärker integrierenden und strategischen Denke, die auf Erfahrungen basiert; die auch den Blick auf ein Gestern und ein Morgen verbinden kann, was ich heute speziell auch in der Finanz- und Stiftungsbranche zu vermitteln suche. Doch wird dies auf die Dauer wirklich wertgeschätzt?

Dazu ist die Branche der digitalen Kommunikation in den letzten Jahren sicherlich nicht gerade entspannter und weniger dynamisch geworden. Wir erleben hier alle live mit, wie rasant und unaufhörlich sich die ganze Kommunikationsbranche weiterdreht. Allein wenn ich betrachte, wie stark Algorithmen und KI in den täglichen Ablauf eingedrungen und auch mein Herzensthema des Onlinetextes verändert, verwandelt, umgestülpt haben. Viel habe ich darüber in meinem letzten Buch über »Das Ende von Social Media« geschrieben.

Lebenslanges Lernen als Voraussetzung

Seitdem sind die Entwicklungen weiter gezogen und haben sich teilweise weiter beschleunigt. So ist es sicherlich nicht visionär, wenn ich heute sage, dass die Kommunikation in rund 10 Jahren eine sehr andere sein wird. Unabhängig davon, ob ich dies jetzt für gut oder schlecht empfinde.

Dieses Weiterdrehen erfordert, dass wir uns alle ständig und intensiv mit neuen Themen auseinandersetzen müssen. Gerade als Wissensvermittler, als der ich mich selbst gerne bezeichne. Früher hat man dies als eine Investition in „Lebenslanges Lernen“ bezeichnet. Heute muss es Alltag sein.

Doch wie lange können wir Alten noch glaubwürdig gerade für die vielen neuen und teils wirklich spannenden Themen stehen?

DVD statt VHS = Wissen?

Ich habe bis heute noch das Bild eines ungemein sympathischen Dozenten in meiner PR-Ausbildung vor Augen. Er hatte die Aufgabe, uns den Einsatz von Video in der PR zu vermitteln und zeigte uns VHS-Kassetten – ja, ich weiß, sehr lange her -, während wir schon im DVD-Fieber waren. Er war super nett. Aber er hatte seinen Höhepunkt als Trainer und Wissensvermittler bereits überschritten. Hat ihm dies jemand gesagt?

Will man so „enden“? Nicht wirklich. Aber wer sagt einem dann, dass es so weit ist? Oder ist es das eigene Gefühl, das „Stopp“ ruft? Ich weiß es (noch) nicht.