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28 Mrz 2017

Mei­ne Gedan­ken­spie­le: 10 Lese­tipps aus dem März

  1. Ale­xa | Wie Mar­ken und Medi­en Ama­zons Sprach­as­sis­ten­tin nut­zen 
    Ers­te gute Bei­spie­le, wie Mar­ken und Medi­en auch bei uns Ama­zons Sprach­as­sis­ten­tin Ale­xa nut­zen. Und das ist erst der Anfang.
  2. Sto­ry­tel­ling | Tesa: Der Umzug als Hel­den­rei­se 
    Die Tesa SE ver­la­ger­te ihre Zen­tra­le und schick­te 1.000 Mit­ar­bei­ter auf Hel­den­rei­se. Dabei zeigt sich, wie wich­tig es ist, Mit­ar­bei­ter mög­lichst früh gera­de in emo­tio­nal gepräg­te Chan­ge-Pro­zes­se zu inte­grie­ren.
  3. Influ­en­cer | Insta­gram Pods: So trick­sen Influ­en­cer den Algo­rith­mus aus 
    Heik­les The­ma: Was pas­siert, wenn sich Influ­en­cer zu soge­nann­ten Insta­gram Pods zusam­men­schlie­ßen, um den Algo­rith­mus aus­zu­trick­sen? Wel­che Fol­gen hat dies für Influ­en­cer Mar­ke­ting?
  4. Recht | Risi­ken der Schleich­wer­bung. Gren­zen bei Face­book und Insta­gram 
    Influ­en­cer Mar­ke­ting wird der­zeit häu­fig mit Schleich­wer­bung ver­bun­den. Was droht, wenn Unter­neh­men auf die Kenn­zeich­nung von Wer­bung ver­zich­ten? Tho­mas Schwen­ke hat ein White­pa­per für Face­book und Insta­gram ent­wi­ckelt.
  5. SEO | SEO-Audit 2017: So prüfst du die Basics einer Web­site
    Bevor eine Sei­te nach SEO-Kri­te­ri­en opti­miert wird, soll­te sie umfang­reich ana­ly­siert wer­den. Die­se 15 Punk­te eines SEO-Audits sind dabei auf jeden Fall zu berück­sich­ti­gen.
  6. Chat­bot | Wie du einen erfolg­rei­chen Chat­bot in 5 Schrit­ten ent­wirfst 
    Klu­ger Bei­trag gera­de für Vor­ei­li­ge: Wann machen Chat­bots für Unter­neh­men wirk­lich Sinn? Wel­che Fra­gen soll­ten sich die­se im Vor­feld stel­len, bevor sie eine vor­ei­li­ge Ent­schei­dung tref­fen?
  7. Chat­bots | Mit Mes­sen­ger Ban­king und Chat­bots auf neu­en Wegen zum Kun­den 
    Span­nend zu lesen nicht nur für Ban­ker: Wie wer­den Mes­sen­ger und Chat­bots das Ban­king und das Ver­hält­nis zu den Kun­den ver­än­dern?
  8. Face­book | Was Sie über den Face­book-Algo­rith­mus wis­sen müs­sen 
    Wirk­lich tol­ler Lon­gread für Face­book-Basic-Wis­sen: Wie funk­tio­niert der Face­book-Algo­rith­mus und wel­che Fak­to­ren spie­len eine Rol­le, um die eige­ne orga­ni­sche Reich­wei­te zu stär­ken?
  9. Twit­ter | Wie „lus­tig“ darf Behör­den-Kom­mu­ni­ka­ti­on in sozia­len Netz­wer­ken sein? 
    Guter Bei­trag zur Fra­ge: Wie locker darf man in behörd­li­chen Accounts schrei­ben? Was ist erlaubt? Wie hilft es auch bei der eige­nen Sicht­bar­keit? Und sind die Gren­zen von Serio­si­tät?
  10. Video | Der ulti­ma­ti­ve Soci­al Media Video Gui­de: Platt­for­men im Über­blick 
    Auf wel­cher Platt­form gel­ten wel­che Regeln und gibt’s wel­che Metri­ken? Top-Gui­de unter­sucht die wich­ti­gen Platt­for­men wie Face­book, Twit­ter, Peri­scope, You­Tube, Snap­chat.
13 Mrz 2017

Digi­ta­les Wis­sen (10): Influ­en­cer Rela­ti­ons vs. Influ­en­cer Mar­ke­ting

Selbst wenn bei­de Begrif­fe heut­zu­ta­ge oft­mals par­al­lel und ger­ne als Syn­onym genutzt wer­den und selbst wenn es durch­aus Über­schnei­dun­gen gibt, so exis­tie­ren doch grund­le­gen­de Unter­schie­de zwi­schen Influ­en­cer Rela­ti­ons und Influ­en­cer Mar­ke­ting.

Bei Influ­en­cer Rela­ti­ons geht es dar­um, Bezie­hun­gen – also Rela­ti­ons – auf­zu­bau­en. So wird weni­ger in kur­zen Kam­pa­gnen gedacht. Viel­mehr zie­len Orga­ni­sa­tio­nen dar­auf, eine mit­tel- bis lang­fris­ti­ge Part­ner­schaft auf­zu­bau­en, die auf Ver­trau­en und gemein­sa­men Inter­es­sen basiert. So soll­te bei­spiels­wei­se bei der Anspra­che von Blog­gern – Stich­wort Blog­ger Rela­ti­ons – weni­ger die pure Reich­wei­te zäh­len, als viel­mehr die Fra­ge, wie glaub­wür­dig die­ser für die jewei­li­ge Ziel­grup­pe ist.

Influ­en­cer Mar­ke­ting ist dage­gen meist kos­ten­in­ten­si­ver und stär­ker Anlass- und Akti­ons-ori­en­tiert. Zudem steht in hohem Maße die Reich­wei­te im Mit­tel­punkt, die über die – meist ein­ge­kauf­ten – Influ­en­cer erreicht wer­den soll. Fast alle Koope­ra­tio­nen mit ein­fluss­rei­chen und reich­wei­ten­star­ken Insta­grammern, You­tubern oder Snap­chat­tern fal­len bei­spiels­wei­se unter Influ­en­cer Mar­ke­ting. Dabei gibt es wich­ti­ge Regeln zu beach­ten: Die Posts, Bil­der, Vide­os im Rah­men solch einer Koope­ra­ti­on erfol­gen meist in enger Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Influ­en­cer und dem Wer­be­trei­ben­den, der die Wirk­sam­keit sicher­stellt. Schließ­lich soll­ten die pro­du­zier­ten Inhal­te die Kam­pa­gnen-Idee der Orga­ni­sa­ti­on wider­spie­geln und zum Pro­dukt jeder­zeit pas­sen.

Mar­ken müs­sen sich zurück­neh­men

Eines der Wesens­ele­men­te des Influ­en­cer Mar­ke­tings besteht aber dar­in, dass die Inhal­te von Influ­en­cern selbst auf­be­rei­tet und ver­brei­tet wer­den. Im Rah­men sol­cher Koope­ra­tio­nen benö­tigt der Influ­en­cer die not­wen­di­ge Frei­heit, damit der erstell­te Con­tent opti­mal zum eige­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal passt und bei sei­ner Com­mu­ni­ty auch auf Ver­trau­en und Inter­es­se stößt. Gera­de in sol­chen Fäl­len müs­sen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Mar­ke­ting­ex­per­ten ler­nen, etwas an Kon­trol­le abzu­ge­ben und dem Influ­en­cer zu ver­trau­en.

Inso­fern stellt Influ­en­cer Mar­ke­ting eine vom Unter­neh­men gelös­te Kom­mu­ni­ka­ti­on dar, die immer mit etwas Kon­troll­ver­lust ver­bun­den ist. Ent­schei­dend ist für ein erfolg­rei­ches Influ­en­cer Mar­ke­ting ist also, dass es nicht nur Inspi­ra­tio­nen bringt, son­dern dass „die Mar­ke sich spür­bar zurück­nimmt, anstatt laut sein zu wol­len“, schreibt der Bera­ter Michi Mehring. Dar­um plä­diert er auch für ein radi­ka­les Umden­ken beim Influ­en­cer Mar­ke­ting: „Wir müs­sen uns dar­über im Kla­ren sein, dass Authen­ti­zi­tät das wert­volls­te Gut ist und die Mar­ke in den Hin­ter­grund tre­ten darf, wenn das Pro­dukt brauch­bar ist und mit dem Image des Mul­ti­pli­ka­tors über­ein­stimmt.

Bei­spie­le für die Unter­schei­dung

Wenn das fran­zö­si­sche Frem­den­ver­kehrs­amt Atout Fran­ce einen deut­schen Blog­ger für eine 3‑wöchige Tour durch fünf fran­zö­si­sche Regio­nen aus­wählt, um authen­ti­sche Bei­trä­ge zum The­ma Umwelt und Natur zu errei­chen – wie es die Blog­ge­rin und Bera­te­rin Kris­ti­ne Honig in ihrem Bei­trag beschreibt, dann ist dies ein Bei­spiel für – letzt­end­lich gelun­ge­ne – Influ­en­cer bezie­hungs­wei­se Blog­ger Rela­ti­ons.

Unter Influ­en­cer Mar­ke­ting fal­len Koope­ra­tio­nen mit You­Tube Stars. Ein Bei­spiel für You­Tube Kids Stars sind die bei­den aus­tra­li­schen Schwes­tern Char­li & Ash­lee von Charli’s Craf­ty Kit­chen. Regel­mä­ßig backen sie für ihre über 600.000 Abon­nen­ten Süßes und ver­die­nen damit hohe Sum­men, wie hier beschrie­ben wird. Wer­den sie von einem Unter­neh­men für eine „Back-Akti­on“ gebucht und bezahlt, so wür­de dies unter Influ­en­cer Mar­ke­ting fal­len.

Lese-Tipp: Ein gutes White­pa­per zu Influ­en­cer Mar­ke­ting gera­de für Ein­stei­ger hat die Agen­tur Brand­punkt kos­ten­los bereit­ge­stellt. In die­sem Doku­ment wer­den die Chan­cen sowie die Vor­ge­hens­wei­se beim Influ­en­cer Mar­ke­ting deut­lich gemacht.

 

Bis­he­ri­ge Bei­trä­ge in der Serie „Digi­ta­les Wis­sen“

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Fachbuch "Die digitale Kommunikationsstrategie" im digitalen Zeitalter. Von Dominik Ruisinger.

Hin­weis: Die­ser „Aus­flug“ ent­stammt mei­nem neu­en Buch: “Die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie. Pra­xis-Leit­fa­den für Unter­neh­men. Mit Case Stu­dys und Exper­ten­bei­trä­gen. Für eine Kom­mu­ni­ka­ti­on in digi­ta­len Zei­ten.” Wei­te­re Infos zum Buch, Hin­ter­grün­de zur Ent­ste­hung des Leit­fa­dens, Vor­stel­lung der Gast­au­toren und ver­wen­de­te Stu­di­en, Bestel­lung von Rezen­si­ons-exem­pla­ren sowie ein Link zur Buch­be­stel­lung fin­den sich hier.

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15 Dez 2016

Gedan­ken­spie­le. Mei­ne Lese­tipps. 15. Dezem­ber 2016

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