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Insta­gram: War­um Moni­to­ring und Inter­ak­ti­on so wich­tig sind.

28 Dez 2017

Insta­gram: War­um Moni­to­ring und Inter­ak­ti­on so wich­tig sind.

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Ich fin­de es immer wie­der span­nend, wel­che The­men wir in unse­rer digi­ta­len Bla­se enga­giert dis­ku­tie­ren und wel­che bei der über­gro­ßen Mehr­heit aller Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen wirk­lich ange­kom­men und ins­be­son­de­re gelebt wer­den.

Neh­men wir eines der aktu­ell belieb­tes­ten Instru­men­te und Platt­for­men: Insta­gram. In unse­rer Bla­se wird unent­wegt von Insta­gram Live, Insta­gram Sto­ries und von jeder ach noch so win­zi­gen Ver­än­de­rung berich­tet – ob Live im Team oder Spei­chern von Sto­ries etc. etc. etc. Und die (über­gro­ße) Mehr­heit der Unter­neh­men? Fin­det Insta­gram zwar super, hat aber oft ent­we­der kein visu­el­les Mate­ri­al für ein regel­mä­ßi­ges Pos­ting oder kei­ne zeit­li­chen und/​oder per­so­nel­len Res­sour­cen für das pro­fes­sio­nel­le Bedie­nen des Kanals.

Das ver­ste­he ich zum Teil wirk­lich. Nur – und das wie­der­ho­le ich in jedem mei­ner Semi­na­re, Trai­nings, Coa­chings regel­mä­ßig: Das Bedie­nen von Kanä­len ist die Kür, die wirk­li­che Pflicht heißt Moni­to­ring. Und gera­de hier sitzt mei­ner Beob­ach­tung das größ­te Pro­blem, das sich auch mit man­geln­den Res­sour­cen oder feh­len­dem Mate­ri­al kaum erklä­ren lässt.

Der klei­ne Insta­gram-Ver­such

Ein Bei­spiel: Eini­ge haben es mit­be­kom­men. Ich habe die ver­gan­ge­nen zwei Wochen auf Bali und auf Gili Air – das liegt übri­gens hier in Indo­ne­si­en – ver­bracht. In die­ser Zeit war ich defi­ni­tiv nur auf Insta­gram aktiv, um eini­ge mei­ner visu­el­len Ein­drü­cke zu pos­ten – ob als Bild, als Sto­ry oder Live. Gleich­zei­tig habe ich ja Neu­gier­de als Berufs­krank­heit. Also habe ich mich gefragt: Wie aktiv sind denn die Mar­ken selbst auf Insta­gram, denen ich auf mei­ner Rei­se begeg­ne? Beob­ach­ten die auch ande­re Accounts? Oder sind das pure “Pos­ter”? Also habe ich immer wie­der die teils von den Mar­ken initi­ier­ten Hash­tags genutzt, die Mar­ken in die Tex­te inte­griert oder sie sogar mar­kiert: Klei­ne wie gro­ße Mar­ken: Flug­li­ni­en, Flug­hä­fen, Sze­ne-Bars etc.

Und die Reak­tio­nen auf mei­ne Pos­tings? Kei­ne. Nix. Nada. Not­hing. Nien­te. Kein Like, kein Kom­men­tar, kein Danke.Mmmmmm. Okay: Jetzt bin ich nicht der Beau­ty-Muckis-Six­pack-Vegan-Influ­en­cer mit 1 Mio. gekauf­ten, nein, natür­lich müh­sam erwor­be­nen Fans, die bei jedem mei­ner Posts gleich schrei­en „I Love you“, „Super“ son­dern eher spam­mä­ßig „I like your gal­le­ry“ oder „your feed is so ama­zing“. Nur: Wie ein­fach wäre es doch, auf die­se Wei­se mit mir als beken­nen­der Mar­ken-Fan in Kon­takt zu tre­ten, mit einem ein­fa­chen „Dan­ke“ mich stär­ker an ihre Mar­ke zu bin­den, auch ande­re so auf ihre Akti­vi­tä­ten auf­merk­sam zu machen und sich als wirk­lich leben­des Mit­glied der Insta­gram-Com­mu­ni­ty zu erwei­sen. War­um blei­ben sie lie­ber in ihrer Rol­le als „Ab-und-zu-Pos­ter“? Weil sie kein Moni­to­ring betrei­ben. Punkt. Dabei kos­tet das nicht ein­mal etwas!

Mein Fazit:

Die meis­ten schei­nen bis heu­te nicht ver­stan­den haben, dass Soci­al Media und Insta­gram nix mit purer Selbst­dar­stel­lung, son­dern mit Inter­ak­ti­on, Gedan­ken-Sharing und Com­mu­ni­ty-Leben zu tun haben soll­te. Dar­um auch mein Tipp an alle Bera­ter und Dozen­ten da drau­ßen: Lehrt erst­mal die Rele­vanz von Moni­to­ring und Inter­ak­ti­on, bevor es an die redak­tio­nel­len und visu­el­len Fein­hei­ten von Pos­tings geht. Denn die­se ändern sich ja so oder so fast täg­lich. ?

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